My Digital Camera History

Die Kodak Instamatic war meine erste Kamera…. analog natürlich! 😀
Als Drittklässler hatte ich sie bei einer Verlosung des örtlichen Fotogeschäfts gewonnen. Das war 1964! Danach kamen im Laufe der Jahre zahlreiche andere Kameras, u.a. die Spiegelreflexkameras Minolta SR-T 303 und die legendäre Olympus OM-2.

Aber hier geht’s ja um meine Digitalkameras! 🙂


2000 Epson PhotoPC 800

Nachdem ich längere Zeit mit dem Fotografieren ausgesetzt hatte, stolperte ich bei Saturn in Nürnberg über ein Sonderangebot dieser 2,1 Megapixel Digitalkamera Epson PhotoPC 800. Damals hatte sie einen Listenpreis von 1.400 DM und sie gab’s dort etwa für die Hälfte. Da habe ich spontan zugegriffen.

Um erste Erfahrungen zu sammeln, war die Kamera in Ordnung, aber ohne Zoom mit einem 35 mm-Objektiv bezogen auf Kleinbild waren dem Fotografieren doch enge Grenzen gesetzt. Die boomenden Auktionsplattformen eBay und Ricardo erleichterten den Kauf und Verkauf technischer Geräte erheblich.


2001 Casio QV-3000EX/Ir

Die nächste Kamera war die Casio QV-3000EX/Ir, immerhin mit 3,3 Megapixel und mit einem 3-fach Zoom 33 – 100 mm, ein Quantensprung zur Epson-Kamera davor!

Die Casio, die ich über Ricardo ersteigert hatte, war mit einem neuartigen IBM Microdrive 340 MB ausgestattet. Das war eine kleine Festplatte in der Grösse einer CompactFlash-II-Speicherkarte. Die Kamera verkaufte ich nach kurzer Zeit weiter, den Microdrive behielt ich noch einige Zeit in anderen Kameras.


2001 Canon PowerShot G1

Die nächste Kamera war die Canon PowerShot G1, ähnliche Leistungsdaten wie die Casio vorher, aber deutlich handlicher und optisch ansprechender.

Die Canon behielt ich etwa ein Jahr, dann kam sie bei eBay zum Verkauf.


2002 Nikon Coolpix 5700

Das Bessere ist des Guten Feind! 😀

Die Nikon Coolpix 5700…. 5 Megapixel und ein 8-fach Zoom…. ein Traum!

Auch die Nikon blieb etwa ein Jahr, sie wurde dann bei eBay verkauft.


2003 Olympus E-20P

Die Olympus E-20P war ein völlig neues Konzept, innovativ, aber technisch gesehen eine Sackgasse, weil kurz danach die ersten digitalen Spiegelreflexkameras für Amateure mit Wechselobjektiven auf den Markt kamen. Ich konnte die Kamera sehr günstig bei Ricardo ersteigern, neu hätte ich sie nicht gekauft.


2003 Canon EOS 10D

Die Canon EOS 10D war die erste für Amateure erschwingliche digitale Spiegelreflexkamera. 6,3 Megapixel waren wieder eine Steigerung gegenüber der Olympus zuvor mit 5,2 Megapixel.


2004 Olympus E-1 

Die Gründe für den Wechsel zur Olympus E-1 kann ich jetzt nicht mehr genau rekonstruieren***. Jedenfalls blieb die Olympus etwa zwei Jahre in meinem Besitz, das will bei mir schon was heissen! 😀

*** Ein Punkt ist mir noch eingefallen, das damals sehr gute Oly-E-Forum hat zu meiner Entscheidung beigetragen…. ob das Forum heute noch so gut ist, kann ich leider nicht beurteilen.


2006 Canon EOS 5D

Für die bevorstehende Australienreise im Herbst 2006 wurde „aufgerüstet“: die Canon EOS 5D als erste Vollformat-Digitalkamera mit 12,8 Megapixel.

Dazu kamen drei L-Objektive:
Als Weitwinkel-Zoom-Objektiv das EF 17-40mm f/4L USM, als Standard-Zoom-Objektiv das EF 24-105mm f/3.5-5.6 IS STM und als Tele-Zoom-Objektiv das EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS II USM. Eine Traumkombination, die ich immerhin gut zwei Jahre behielt. Der Nachteil: das Equipment war in einem grossen Rucksack verstaut, die ständigen Objektivwechsel waren etwas umständlich und man riskierte jedes Mal Staub auf dem Sensor.


2008 Nikon D300

Die Nikon D300 mit 12,3 Megapixel und mit zwei Wechselobjektiven, dem Standard-Zoom-Objektiv AF-S DX Nikkor 16-85 mm 1:3,5-5,6G ED VR und dem Tele-Zoom-Objektiv AF-P DX Nikkor 70-300 mm 1:4,5-6,3 G ED VR schien mir die richtige Kombination für das gewichtsmässige Downgrading zu sein. Qualitativ war es sicher ein Rückschritt, aber es war zu vertreten.

Erst 2013, also nach 5 Jahren, trennte ich mich von der Nikon-Ausrüstung. Die neuen spiegellosen Systemkameras versprachen viele Vorteile hinsichtlich ihrer Grösse und Leistungsfähigkeit.


2013 Samsung NX300

Die Samsung NX300 war der erste Schritt in die Welt der spiegellosen Systemkameras. Der eingebaute CMOS-Sensor APS-C 23,6 x 15,8 mm (Cropfaktor 1,5) mit 20,3 Megapixel versprach einiges. Ein Set mit 2 Objektiven, dem Standard-Zoom-Objektiv Samsung 18 – 55 mm F3.5 – 5.6 OIS III und dem Tele-Zoom-Objektiv Samsung 50 – 200 mm F4 – 5,6 ED OIS III. Das Ganze als „Limited Edition Set“ zu einem Preis, bei dem ich nicht „nein“ sagen konnte.

Der erste Testtag fand bei hellem Sonnenschein statt, das Display war schlecht sichtbar. Die Bildqualität war in Ordnung, aber der fehlende Sucher…. am nächsten Tag stand das „Limited Edition Set“ bei eBay zum Verkauf.


2013 Fujifilm X-E1

Ähnlich kompakt wie die Samsung war die Fujifilm X-E1 mit CMOS-Sensor APS-C 23,6 x 15,8 mm (Cropfaktor 1,5) und 16,3 Megapixel.

Als Objektive hatte ich das Standard-Zoom Fujinon XF 18-55 mm F 2.8-4 R LM OIS und als Tele-Zoom das Fujinon XF 55-200 mm F 3.5-4.8 R LM OIS.


2014 Fujifilm X-T1

Zunächst wechselte ich das Gehäuse auf die Fujifilm X-T1. Bei CameraDecision sieht man die Unterschiede zwischen X-E1 und X-T1. Es waren einige wichtige Features, die für die X-T1 sprachen…. und vor allem natürlich das Retro-Design…. ein Traum!

Die Objektive wechselten zum Ultra-Weitwinkel-Zoom Fujinon XF 10-24 mm F 4 R OIS und zum „Immerdraufzoom“ Fujinon XF 18-135 mm F 3.5-5.6 R LM OIS WR.

4 Jahre blieb die Fuji, dann reizte mich eine Bridgekamera mit grossem Zoombereich!


2018 Sony DSC-RX10 IV

Die Sony DSC-RX10 IV hat’s in sich! Nicht so sehr von der Sensorgrösse her, der CMOS-Sensor hat 1″ 13,2 x 8,8 mm (Cropfaktor 2,7) 20,1 Megapixel (effektiv). Zum Vergleich die X-T1 hat einen APS-C (23.6 x 15.6 mm ) CMOS X-TRANS II Sensor mit 16 Megapixel.

Aber das Objektiv: ein 25-fach Zoom 24 bis 600 mm (35mm-äquivalent),
8,8 bis 220 mm (physikalisch). Die Testberichte waren jedenfalls vielversprechend. Allerdings…. der kleine Sensor machte mir etwas „Bauchschmerzen“, in dunklen Gebäuden oder alten Kirchen wird der Unterschied zur Fuji schon sichtbar werden.

Die Befürchtungen hinsichtlich des Sensors erwiesen sich als begründet. Die Kamera macht super Bilder, nur nicht in dunklen Räumen, da rauscht’s!

Bei CameraDecision sieht man sehr schön die Unterschiede zwischen der Vorgängerin Fujifilm X-T1 und der Sony DSC-RX10 IV.


2020 Fujifilm X-T3

Zufällig sah ich die Online-Werbung über das Fujifilm Stay Home Special. Bei der Fujifilm X-T3 mit dem Fujinon XF 16-80 mm F 4 R OIS WR konnte ich nicht widerstehen! 😀

Die Gegenüberstellung bei CameraDecision zeigt die deutlichen Unterschiede zwischen alt und neu…. zwischen der Fujifilm X-T1 und der Fujifilm X-T3.

Ein Tele-Zoom-Objektiv fehlt noch…. FujiRumors schreibt, dass ein Fujinon XF 70-300 mm entwickelt wird, das wäre genau das Richtige! Bis das lieferbar ist, werde ich mir als Übergangsobjektiv das Fujinon XC 50-230 mm F 4.5-6.7 OIS II bestellen.

Update 10.6.2020
Mit dem Fujinon XC 50-230 mm F 4.5-6.7 OIS II hat’s doch nicht geklappt. Bestellt über eGlobal Central kam auf Rückfrage nach über 5 Wochen die Antwort, dass sie nicht in die Schweiz liefern können. Keine Antwort auf die Frage, warum sie das nicht schon bei der Bestellung gemerkt haben. Und auch keine Antwort auf die Frage, ob sie alternativ an eine deutsche Adresse liefern würden. Ok, ich habe mit PayPal bezahlt und habe Käuferschutz beantragt und die Rückerstattung des Kaufpreises gefordert.

Statt dessen habe ich bei einem Fujinon XF 55-200 mm F 3.5-4.8 R LM OIS in einer Aktion bei melectronics „zugeschlagen“, ein Superpreis und dazu 4 Jahre Fuji-Garantie. Das Objektiv ist lichtstärker und qualitativ deutlich besser, aber auch 200 g schwerer.

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