5. (Fortsetzung) und 6. Tag: Potsdam…. Schlösser, Parks und Holländisches Viertel

Dienstag, 29.4.2025 (Fortsetzung)

Im Café des Landesmuseums für Vorgeschichte nehmen wir noch einen kleinen Imbiss und laufen dann zurück zum Stellplatz. Los geht’s nach Potsdam…. da waren wir noch nie! Als Stellplatz entscheiden wir uns für den Parkplatz Park Sanssouci P1 Historische Mühle, nicht ganz billig, zentral gelegen, bewacht, Zahlung einfach über die App Parkingpay. Als wir ankommen stehen einige Busse und Wohnmobile da, nachts sind wir ganz allein auf dem riesigen Platz!

Map data ©2025 Google

Wir werden das nahegelegene Schloss Sanssouci erst morgen Vormittag anzuschauen und jetzt den längeren Weg zum Holländischen Viertel und zum Heiligen See zu gehen. Bei sonnigem Wetter ist das eine gute Entscheidung.

Es geht vorbei an der Historischen Mühle von Sanssouci, einer restaurierten Windmühle aus dem 18. Jahrhundert….

…. an der Rückseite von Schloss Sanssouci….

…. dem Triumphtor am Mühlenberg….

…. und dem dahinter befindlichen Winzerberg (leider geschlossen)

Unglaublich, was sich hier auf engstem Raum für Sehenswürdigkeiten befinden….

…. wahrscheinlich könnte man sich eine ganze Woche in Potsdam aufhalten und hätte immer noch nicht alles gesehen!

Wir sind jetzt in der Gutenbergstrasse kurz vor dem Holländischen Viertel

Blick auf das Nauener Tor

Der Bassinplatz, der grösste der Potsdamer Plätze und die Kirche St. Peter und Paul am Rande des Holländischen Viertels

Jetzt sind wir im Holländischen Viertel, das zwischen 1733 und 1742 im Zuge der zweiten Stadterweiterung unter Leitung des niederländischen Baumeisters Jan Bouman aus Amsterdam erbaut wurde. Das Viertel besteht aus 134 Ziegelstein-Häusern, die durch die Mittel- und Benkertstrasse in vier Karrees aufgeteilt werden.

In der Benkertstrasse

La Maison du Chocolat…. dort gehen wir später zum Abendessen…. leckere Spargelgerichte gibt’s da!

Poffertjes en Pannekoeken

Es gibt hier zahllose originelle Cafés, Bars, Kneipen und Restaurants

Zum Fliegenden Holländer

Ein sehr sympathisches und sehenswertes Quartier!

In der Kurfürstenstrasse kurz vor dem Heiligen See…. das ist mehr ein Quartier der noblen Villen

Potsdam ist von zahllosen Wasserstrassen und Seen umgeben…. siehe Karte des Sacrow-Paretzer Kanals und des parallelen südlich verlaufenden Potsdamer Havelbogens…. der rote Pfeil zeigt auf den Heiligen See, an dem wir gleich entlang laufen.

Made by Kartenwerkstatt, License CC BY-SA 2.5

Der Neue Garten gehört wie Park Babelsberg und Park Sanssouci zu dem Ensemble der Potsdamer Schlossparks. Bei dem Areal handelt es sich um ein 102.5 Hektar grosses Parkgelände, das im Norden Potsdams an den Heiligen See und den Jungfernsee grenzt. Friedrich Wilhelm II. liess ab 1787 auf diesem Areal einen neuen Garten anlegen, der sich vom barocken Park Sanssouci abheben sollte.

Die Gotische Bibliothek am Südufer des Heiligen Sees

Für diese Wohnlage könnten wir uns auch begeistern! 😜

Das Marmorpalais, die Königliche Sommerresidenz des späten 18. Jh. mit einer Fassade aus schlesischem Marmor in einem Park am See.

Bestimmt ist das Geländer vergoldet!?

Schloss Cecilienhof, ist innen wegen Umbau / Restaurierung zur Zeit geschlossen

Die Hofgärtnerei im Neuen Garten

Wir verlassen den Neuen Garten und gehen durch das Villenviertel der Hebbelstrasse Richtung Holländisches Viertel

Zum Abendessen im La Maison du Chocolat gibt’s vorzüglichen Spargel aus Beelitz einige Kilometer südöstlich von Potsdam…. ein Genuss! Auf dem Rückweg zum Stellplatz kommen wir am Nauener Tor vorbei. Die Gleise der Strassenbahn führen direkt durch das Nauener Tor. Im deutschsprachigen Raum gibt es nur noch zwei andere Städte mit derartigen Tordurchfahrten. die Strassenbahn in Freiburg im Breisgau fährt durch das Schwabentor, das Martinstor und das Günterstäler Tor, die Strassenbahn (das Bärner Tram!) in Bern durch den Käfigturm.

Balance mit sich…. die Skulptur auf dem Nauener Tor stammt von Hubertus von der Goltz, ein deutscher Bildhauer und Installationskünstler.

Die Schafe im Park Sanssouci betreiben unermüdlich Rasenpflege! 😜

Es ist eine sehr ruhige Nacht…. wir stehen allein auf dem Parkplatz…. niemand stört uns! 😴


Mittwoch, 30.4.2025

Heute Vormittag wollen wir zum Schloss Sanssouci und zum Orangerieschloss.

Es geht wieder vorbei an der Historischen Mühle von Sanssouci….

…. und schon sind wir im Park Sanssouci

Hinter der Marmorskulptur ist das Grab Friedrichs des Grossen

Blick in den Park Sanssouci

Sehr kunstvolle Arbeit…. der Gitterpavillon mit dem Bronzeguss des Betenden Knaben

Schloss Sanssouci, die ehemalige Sommerresidenz der Könige von Preussen im Park Sanssouci. Die Einflügelanlage wurde 1745 – 1747 durch Friedrich dem Grossen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff im Rokokostil erbaut.

Der Rossbrunnen…. und im Hintergrund….

…. der Normannische Turm auf dem Ruinenberg

Wir sparen uns die Besichtigung innen aus Zeitgründen…. auf der Webseite von Schloss Sanssouci kann man einen Eindruck von der prachtvollen Einrichtung des Schlosses gewinnen. Als Teil der Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin wurde das preussische Versailles 1990 in die UNESCO-Welterbeliste eingeschrieben.

Diese Karte gibt einen Überblick über die Schlösser und Parks der Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in Potsdam und Berlin…. nur einen kleinen Teil davon konnten und können wir uns anschauen.

Karte von Tschubby, License CC BY-SA 3.0

Weiter geht’s zum Orangerieschloss…. eine riesige Baustelle!

Zum Glück ist nicht alles mit Gerüsten zugebaut….

…. hier die Südseite des Mittelbaus

Der Hausherr…. Friedrich Wilhelm IV.

Blick in eine der Pflanzenhallen

Blick zum Belvedere auf dem Klausberg

Das reicht für einen ersten Eindruck von Potsdam und seinen Schlössern und Parks.

Wir fahren weiter zu unserem Stellplatz nach Berlin-Köpenick.

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