Mittwoch, 11.6.2025
Le Conquet (bretonisch Konk-Leon) hat etwa 3’000 Einwohner und gehört zum Département Finistère.

Le Conquet ist ein Urlaubsort mit einem kleinen Fischerei- und Fährhafen. Von hier besteht in der Hauptsaison eine Fährverbindung zu den vorgelagerten Inseln Molène und Ouessant.
Ein Teil des Parc Beausejour ist Stellplatz für Wohnmobile…. wir benutzen das als Parkplatz, 4 Stunden sind gratis. Leider stellen sich viele PKW-Fahrer/innen gedankenlos auf die Plätze, die für Wohnmobile vorgesehen sind.
Beim Office de Tourisme werden wir willkommen geheissen!

Die Mairie (Rathaus)…. Plakate einer Fotoausstellung sind im ganzen Städtchen verteilt




Die Rampe Lombard führt zum Quai du Drellach zum Ufer der Ria du Conquet, wo der Vieux Port du Conquet, der Yachthafen liegt. Der kommerzielle Teil des Hafens liegt weiter links bei der Porte Sainte Barbe. Von dort aus fahren auch die Schiffe nach Molène und Ouessant.




Schade…. die Galerie du Bout du Monde von Bernard Morinay ist geschlossen…. wir hatten hier einige Bilder gekauft, die immer noch bei uns zuhause hängen




In der Crêperie Louise de Bretagne können wir draussen erstklassige Galettes essen…. die Google-Bewertung von 4.7 ist auf jeden Fall gerechtfertigt.

Ein Goéland…. eine Silbermöwe!


Die Église de la Sainte-Croix wird gerade restauriert oder renoviert und ist Baustelle 🚧


So sieht die Kirche ohne Gerüste aus:


Da hat sich ein Goéland in’s Foto gemogelt! 😜

Langsam kommt das Wasser zurück!

Blick auf den kommerziellen Hafen



Blick zum Phare de Kermorvan


Typisches Haus mit schönem Garten

Originelle T-Shirts haben wir noch gesehen….
…. Phoque ist eine Robbe…. die bewusst etwas falsche Aussprache macht’s! 😂 😂


Wir fahren der Küste entlang weiter bis zur Pointe Saint Mathieu (bretonisch Beg Lokmazhe). Das Kap befindet sich am westlichen Ende der Bretagne im Gebiet der Gemeinde Plougonvelin und ragt in die zur Keltischen See gehörenden Iroise. Es bildet den südlichsten Punkt der Küste Côte des Abers.
Das Wetter hat sich verschlechtert…. es ist grau und trüb und wir rechnen jeden Moment mit Regen. Parkplätze gibt’s bei der Pointe Saint Mathieu leider nur für PKWs…. wir müssen mit dem Camper etwas weiter auf einen staubigen Wiesenparkplatz fahren…. nicht gerade ein Hit! 😫
Es geht vorbei an verfallenen Gebäuden….

…. einem originellen Briefkasten….

…. und Mauern mit schönem Blumenschmuck


Blick zum Phare Saint-Mathieu, zur Abbaye de Saint-Mathieu de Fine Terre und….

…. zur Chapelle Notre-Dame des Grâces



Die Chapelle Notre-Dame des Grâces (dt. Unsere Liebe Frau von der Gnade)
An der Stelle der heutigen Kapelle befand sich die im Mittelalter errichtete Dorfkirche Notre-Dame du Bout du Monde (dt. Unsere Liebe Frau vom Ende der Welt) im Dorf Saint-Mathieu. Sie war grösser als die jetzige Kapelle. Von diesem Vorgängerbau ist noch das nördlich vor der Kapelle stehende Eingangsportal aus dem 14. Jahrhundert erhalten. Es trägt im Tympanon eine Statue der Jungfrau Maria.



Darstellung der Himmelfahrt der Jungfrau Maria

Die Heilige Anna und ihre Tochter

Der Phare de Saint-Mathieu…. zusammen mit dem Phare de Kermorvan zeigt er den Chenal du Four (dt. Four-Passage) an, eine wichtige Nord-Süd-Passage aus oder in die Iroise, die zwischen Festland und der Insel Ouessant führt und dementsprechend eine Zeitersparnis von etwa zwei Tagen einbringt, während er in Verbindung mit dem Phare du Portzic die Einfahrt in die Rade de Brest (auch Bucht von Brest) ausleuchtet.
Der Leuchtturm wird seit dem Jahr 2011 als Monument historique geführt.

Die denkmalgeschützten Ruinen der Abtei Saint-Mathieu de Fine-Terre (bretonisch Abati Lokmazhe Penn-ar-Bed), eine ehemalige Benediktinerabtei. Vermutlich wurde bereits im 6. Jahrhundert hier ein Kloster gegründet.




Der Sémaphore de la Pointe Saint-Mathieu


Das Mémorial national des marins morts pour la France (dt. Nationales Denkmal für die für Frankreich gestorbenen Seeleute)…. wegen Baustelle 🚧 ist der Zugang zur Zeit nicht möglich.





Bei einem Kaffee und einem Stück Kuchen im La Crêpe Dantel‘ überlegen wir, wie es weiter gehen soll…. es wird gleich regnen…. hier übernachten ist keine Option…. wir beschliessen, an Brest vorbei nach Douarnenez zu fahren. Wir rufen beim Camping de Trezulien an, einem ACSI-Platz…. sie haben Plätze frei…. also los!
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