Donnerstag, 19.6.2025
Es ist sonnig ☀️ und heute werden es 30°! Wir verabreden uns mit Daniela und Michael zum Mittagessen im Le Vivier. Hin und zurück sind es etwa 10 km zu Fuss. Der Hinweg geht am Meer entlang und ein Stück durch Quiberon, der Rückweg geht nur am Meer entlang. Es geht ein leichter Wind…. das macht die Temperatur erträglich.











Der Boulevard de la Plage


Häuser in Quiberon
Quiberon (bret. Kiberen) ist eine Hafenstadt auf der gleichnamigen Presqu’île de Quiberon (dt. Halbinsel) im Département Morbihan in der Region Bretagne. Die knapp 5’000 Einwohner der Stadt leben heute hauptsächlich von den bis zu 60’000 Touristen während des Sommers.
Ein Menhir an der Route du Vivier….

…. an der Côte Sauvage
Die Côte Sauvage erstreckt sich entlang der Westküste der Halbinsel Quiberon in den Gemeinden Quiberon und Saint-Pierre-Quiberon. Sie erstreckt sich über etwa 8 km zwischen der Pointe du Percho im Norden und dem Château Turpault im Süden.



Menhir de Beg-er-Goh-Lannec
Die Menhire von Beg-er-Goh-Lannec, oder Menhire du Vivier, sind drei Menhire in Quiberon. Sie wurden im 19. Jahrhundert liegend mit Keramikfragmenten entdeckt, 1930 teilweise aufgerichtet und 1931 als historische Monumente klassifiziert. Heute sind zwei Menhire aus Granit zu sehen: Der nördliche, zerbrochene Menhir soll 6 m lang gewesen sein, während der südliche, 2.9 m hohe Menhir, der 1984 restauriert wurde, durch seine Herzform auffällt, die ihm den Spitznamen Bonnet de l’Évêque (dt. Bischofsmütze) eingebracht hat.

Das Mittagessen im Le Vivier ist Spitze! Wir haben ein Riesenglück, dass wir ohne Reservation einen Tisch für 4 Personen bekommen…. und das noch draussen auf der schattigen Terrasse!





Das Château Turpault
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kauft Georges Turpault, ein Spinnereiunternehmer aus Cholet, ein altes Anwesen und das dazugehörige Grundstück auf der Landzunge Beg-er-Lann, südwestlich der Côte Sauvage. Er beauftragte den Bauunternehmer Hippolyte Jamet mit dem Bau eines Schlosses im mittelalterlichen Stil, das er Château de la Mer (dt. Schloss des Meeres) nannte. Der Bau dauerte von 1904 bis 1910.



Der Port de Quiberon mit regelmässigen Schiffsverbindungen zur Belle-Île-en-Mer (bretonisch Enez ar Gerveur), mit 87 km² die grösste der bretonischen Inseln, zur Île-d’Houat, mit 3.64 km² Grösse und zur Île d’Hœdic (oder manchmal lokal Hoëdic), die nur 2.08 km² gross ist.

Am Quai de l’Océan und dem Quai de Belle Île
Der Strand ist super!

Der Jardin chromatique

Freitag, 20.6.2025
Heute wandern wir zur Pointe du Conguel, einem Aussichtspunkt an der südlichsten Spitze der Halbinsel Quiberon und weiter zum Port-Haliguen, dem Yachthafen von Quiberon. Zum Mittagessen werden wir uns mit Daniela und Michael im Café du Midi beim Port-Haliguen…. dort soll’s die besten Galettes geben!


Am Boulevard du Conguel



Hier findet gerade eine Segelregatta statt



Ein Gedenkstein
In Erinnerung an die Passagiere des Fluges Lyon – Quiberon, die Opfer der Luftkatastrophe in der Bucht von Quiberon am Donnerstag, den 30.7.1998 um 16 Uhr wurden.
Der Proteus-Airlines-Flug 706 war ein Inlandsflug von Lyon nach Lorient, der am 30. Juli 1998 über der Bucht von Quiberon mit einer Reims Cessna F177RG Cardinal kollidierte. Insgesamt starben 15 Menschen, 14 an Bord der Beechcraft und einer, der Pilot, an Bord der Cessna.



Orientierungstafel an der Pointe du Conguel

Sowas haben wir noch nie gesehen….
…. Weidenzweige, die dicht mit Schneckenhäusern besetzt sind!



Plage de l’Aérodrome

Segelschule

Enceinte du Fort Neuf (dt. Mauern von Fort Neuf)…. viel ist nicht zu sehen…. ein paar Mauern, that’s all!
Das Fort Neuf ist trotz seines Namens eine alte Batterie, die vermutlich während des Spanischen Erbfolgekrieges 1701–1714 erbaut, während der Französischen Revolution in eine Redoute umgewandelt und zwischen 1883 und 1886 zu einer Festung ausgebaut wurde.

Hélice du Thracia (dt. Schiffsschraube, Schiffspropeller)
27. März 1917, Le Thracia, torpediert in der Nähe von Quiberon
Die Thracia war ein englischer Dampffrachter, der 1898 von der Werft Sir Raylton Dixon & Co in Middlesbrough, einer Stadt im Nordosten Englands, gebaut wurde. Er war 94 Meter lang, 13 Meter breit und hatte einen Tiefgang von 8 Metern, die Tonnage betrug 2’891 to. Angetrieben wurde er von einer 258 PS starken Dampfmaschine von Richardson & Sons Ltd.

Der erste Name war Orono, das Schiff gehörte der Plate Steam Ship Co aus London, die ihn unter dem Kommando von Kapitän Oswald auf der Strecke New York – Yokohama mit Zwischenstopps in Shanghai, Hongkong, Singapur, Indien, Suez und den Mittelmeerhäfen einsetzte.
Im Jahr 1909 erwarb die Cunard SS Co Ltd (die gleiche Reederei wie die berühmten Schiffe Carpathia oder Queen Elisabeth) die Onoro, bei dieser Gelegenheit wurde ihr Name in Thracia geändert. Anschliessend durchquerte sie während des Ersten Weltkriegs die Routen Nordeuropas bis nach Russland. Es war eine schwierige Zeit, in der das Frachtschiff ständig Versteckspiel mit deutschen Schiffen spielen musste und gleichzeitig gegen das Packeis ankämpfte, das ihm regelmässig den Weg nach Russland versperrte.

Am 23. März 1917 hatte die Thracia den Hafen von Bilbao mit einer Ladung Eisenerz in Richtung Glasgow verlassen. Bei Belle-Île-en-Mer wurde sie als achtes Schiff in einen Konvoi eingereiht, der am 27. März 1917 von der bretonischen Insel aus in Richtung Norden in See stach. 38 Männer befanden sich an Bord. Die See war ruhig und die Sicht ausgezeichnet. Gegen 20.30 Uhr, als sie sich 10 Seemeilen nordnordöstlich von Belle-Île-en-Mer befand, gab es eine gewaltige Explosion. Die Thracia war gerade von einem U-Boot torpediert worden. Durch die Explosion barsten ihre Kessel, wobei ein Ingenieur, ein Schmierer und zwei Feuerwehrleute ums Leben kamen. Das Schiff wurde an der Steuerbordseite auf Höhe der Brücke getroffen und praktisch in zwei Teile geteilt. Es sank in weniger als einer Minute, sodass die Besatzung nicht einmal Zeit hatte, die Rettungsboote zu Wasser zu lassen. Die Männer fanden sich im Wasser wieder und kämpften darum, nicht in den Strudel des sinkenden Dampfers gezogen zu werden. 36 Seeleute der Besatzung kamen ums Leben, zwei Männer überlebten.

Port-Haliguen, der Yacht- und Sportboothafen….

…. und der Phare de Port-Haliguen


Die Galettes im Café du Midi sind wirklich sehr lecker…. überhaupt ist die Atmosphäre dort sehr angenehm. Wir fühlen uns sehr wohl dort und deshalbhaben wir das Café du Midi auch sehr gut bewertet. Die Antwort vom Café: Danke, das ist es, was wir uns für die Leute wünschen, die zu uns kommen!!! Super!
Meine Galette ist eine Sonderanfertigung…. mit Apfelkompott und dann flambiert! Normalerweise gibt’s das als Crêpe…. ich mag den dunklen Teig aus Sarrasin oder Blé noir (Buchweizenmehl) lieber!
La Maison du Phare
Im Herzen des Yachthafens von Port-Haliguen beherbergt dieses ehemalige Leuchtturmwärterhaus heute Künstler und Kunsthandwerker, Amateure und Profis aus ganz Frankreich.

3 Restaurants in einem Haus…. BaraGwin, À la braise und La Base



Samstag, 21.6.2025
Fauler Tag heute…. Regula ist gestern irgend etwas nicht gut bekommen….
…. entweder war’s beim Essen oder sie hat zuviel Sonne abgekriegt.
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