2. Tag: Weiter nach Saint-Benoît bei Poitiers

Sonntag, 14.9.2025

Das Wetter sieht nicht gut aus und die Prognosen für die nächsten Tage auch nicht!

Map data ©2025 Google

Poitiers ist unser heutiges Ziel. Wir fahren auf den Stellplatz vom Camping-Car Park in Saint-Benoît, der sieht aus, wie ein ehemaliger Campingplatz…. leider etwas weit vom Stadtzentrum Poitiers entfernt. Wir überlegen gerade, ob wir in die Stadt laufen sollen, da fängt der Regen an…. also nicht laufen…. zum Glück gibt’s ja Uber! 😜

Der Fahrer bringt uns direkt zur grossartigen Cathédrale Saint-Pierre de Poitiers, die dem Heiligen Petrus gewidmet ist. Der, abgesehen von den Türmen aus dem 15. Jahrhundert, in den Jahren von 1166 bis 1271 errichtete, grösstenteils gotische Dom mit beachtlichen Ausmassen steht im Zentrum der Stadt und wurde 1912 zur Basilica minor.

Die Westfassade mit ihrer Fensterrose (franz. rosace) und ihren drei Giebelportalen wurde von der nordfranzösischen Gotik beeinflusst. Die Hochreliefskulpturen illustrieren auf drei Etagen das Jüngste Gericht.

Fensterrose von 1687

Die Kathedrale besitzt eine Orgel, die zu den schönsten und berühmtesten Frankreichs zählen. Sie stammen aus dem 18. Jahrhundert und wurden vom Pariser Orgelbauer François-Henri Clicquot mit Unterstützung seines Sohnes Claude-François gebaut. Sie steht seit 1908 unter Denkmalschutz und wurde in den Jahren 1988 bis 1994 von Jean-Loup Boisseau und Bertrand Cattiaux auf Kosten des französischen Staates restauriert.

Bronzestatue des Apostels Petrus…. sie zeigt den sitzenden Petrus, der in seiner linken Hand die Schlüssel des Himmels hält und mit der rechten Hand den Segen erteilt. Pilger berühren oder küssen traditionell die Füsse der Statue, um Segen zu erbitten, weshalb der rechte Fuss im Laufe der Jahrhunderte stark abgenutzt ist. Die Statue wird Arnolfo di Cambio zugeschrieben…. das ist aber nicht gesichert.

Das Querschiff

Der Grundriss der Kathedrale

Dictionnaire raisonné de l’architecture française du XIe au XVIe siècle, License CC0 1.0 Public Domain

Der Chor

Das Chorgestühl, von dem angenommen wird, dass es ein Geschenk des Bischofs Jean de Melun, der Bischof von 1235 bis 1257 war, gehört zu den ältesten in Frankreich erhaltenen Werken dieser Art, wenn es nicht sogar, wie andere Quellen angeben, sogar das älteste ist

Draussen ist es immer noch grau, aber es regnet nicht mehr…. jetzt können wir uns noch etwas in der Stadt umschauen.

Ecke Rue de la Cathédrale / Rue Emile Faguet

Immer noch in der Rue de la Cathédrale

Coole Deko! 👍

Rue du Marché Notre Dame

Die Église Notre-Dame-la-Grande ist eine ehemalige Stiftskirche. Die heutige Pfarrkirche, die in der Altstadt neben dem Palast der Grafen von Poitou steht, ist ein kunsthistorisch bedeutendes Bauwerk der Stadt. Zur Zeit wird die Kirche gerade restauriert 🚧 .

Passage des Cordeliers in der Rue des Cordeliers (dt. Strasse der Franziskaner…. der Kordelträger) im Maison Vannier, früher war es das Kaufhaus Aux Dames de France

Palais des Ducs d’Aquitaine…. auch Baustelle! 🚧

Der ehemaliger Herzogspalast von Aquitanien und der Grafen von Poitou und in jüngerer Zeit Justizpalast, ist ein mittelalterliches Zeugnis des gotischen angevinischen Architekturstils.

Das Hôtel de Ville, Sitz der Mairie de Poitiers an der Place du Maréchal-Leclerc

Schlangestehen im Regen vor dem Kino

Banksy? Eher nicht…. es fehlt die politische Komponente

Villa Gambetta, ein italienisches Restaurant, in der Rue Gambetta

Place Alphonse Lepetit

Palais des Ducs d’Aquitaine…. der Haupteingang

Schönes Fachwerkhaus in der Rue des Vieilles Boucheries

Abendessen gibt’s im Comptoir de Mamie Bigoude…. sehr originelles Interieur, das ist uns auf der letzten Reise schon in Bourges aufgefallen…. und die Galettes sind sehr lecker dort!

Es regnet wieder…. für den Rückweg zum Stellplatz nehmen wir uns, wie für den Hinweg, ein Fahrzeug von Uber.

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