24. Tag: Santuario de Covadonga und Ribadesella

Montag, 6.10.2025

Heute sieht das Wetter gut aus…. wir wollen nach Ribadesella, machen aber vorher noch einen Abstecher nach Covadonga, einem für die Geschichte der Spanier sehr wichtigem Ort.

Map data ©2026 Google

Zwischen Cangas de Onís (asturisch Cangues d’Onís) und Covadonga in dem Dorf Soto de Cangas an der Kreuzung von AS-114 und AS-262 befindet sich die Sidrería El Tonel, die durch merkwürdig skurrile Figuren vor dem Eingang versucht Kunden anzuwerben…. bei uns misslingt das. Dabei bezeichnet sich die Sidrería bei Google als von Frauen geführt…. no comment! 🤣🤣

Wir sind jetzt in Asturien, spanisch Asturias, offiziell spanisch Principado de Asturias (Fürstentum Asturien), asturisch Asturies, offiziell asturisch Principáu d’Asturies, eine Autonome Gemeinschaft im Nordwesten Spaniens. Das Territorium der Autonomen Gemeinschaft ist identisch mit dem der Provinz Asturien (früher Provinz Oviedo).

Asturien erstreckt sich zwischen dem Kantabrischen Meer im Norden und dem Kantabrischen Gebirge im Süden. Die Küste nennt sich Costa Verde, hier befinden sich einige der schönsten Strände Spaniens.

Covadonga ist fast autofrei und hat nur sehr wenige Parkplätze. Wir fahren bis zum Aparcamiento P4 El Repelao, der nächstgelegene grosse Parkplatz…. aber der ist voll und hat eine Höhenbarriere, also müssen wir zurück zum Aparcamiento P3 Muñigo, der ist speziell für Wohnmobile. Vor dem Parkplatz ist eine Bushaltestelle, wir fahren mit dem Bus bis hoch zum Santuario de Covadonga.

Wir befinden uns hier bereits im Gebirge Picos de Europa. Die Busfahrt dauert nur wenige Minuten, aber wir ersparen uns knapp 200 Höhenmeter bei der Hitze heute.

Die Basílica de Santa María la Real, links die Gebäude des Museo del Real Sitio de Covadonga

In der Felsenhöhle von Covadonga befand sich schon zur Zeit des Westgotenreichs ein Marienheiligtum. Im Jahr 722 fand dort die Schlacht von Covadonga statt, in welcher Pelayo, der Anführer einer christlichen Streitmacht, einen Sieg über muslimische Truppen errang. Dieser Erfolg gilt als Beginn der Reconquista, die am 2. Januar 1492 mit der Einnahme von Granada nach 770 Jahren endete. Die asturische Chronik des Königs Alfons III. enthält einen Bericht, wonach in dieser Schlacht himmlisches Eingreifen das Marienheiligtum schützte und den Sieg herbeiführte. Daher wurde Covadonga ein Marien-Wallfahrtsort. Der Virgen de Covadonga (Jungfrau von Covadonga), im Volksmund als La Santina bekannt, wurde die Basilika errichtet.

Das Museum

Von innen gibt’s nur dieses eine Foto…. es ist gerade eine Messe, da darf man nicht herumlaufen!

Estatua del Rey Don Pelayo (Statue von König Pelayo)

Blick hinunter zum Santuario de Nuestra Señora de Covadonga

In der Grotte auf dem Weg zur Virgen de Covadonga (Jungfrau von Covadonga)

Wir haben selten an so einem Ort so viele Kerzen gesehen….

…. das unterstreicht die Bedeutung, die die Jungfrau von Covadonga für Spanien und die Spanier hat.

Wir verlassen Covadonga und machen uns auf den Weg nach Ribadesella.

Das letzte Mal waren wir auf dem Camping Ribadesella im Nachbarort Sebreño, von wo aus es recht weit in’s Stadtzentrum ist. Dieses Mal nehmen wir den Camping Playa Sauces…. es ist fast genauso weit, aber dafür kann man auf der Uferpromenade Avenida Playa de Santa Marina am gleichnamigen Strand entlang in die Stadt laufen…. sehr schön!

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Ein kleiner Apéro an der Kiosco Bar

Das Hotel Palacete Villa Rosario

Schöne Abendsonne!

Blick auf die Stadt….

Der Puerto de Ribadesella

Der Río Sella kurz vor der Mündung

Abendstimmung am Fluss

In der Sidrería Casa Gaspar hatten wir das letzte Mal asturische Hausmannskost gegessen….

…. dieses Mal auch…. einen leckeren Salatteller mit Käse und Walnüssen gibt’s!

Auf dem Rückweg zum Campingplatz….

…. das Hotel Palacete Villa Rosario…. diesmal von vorn in der Calle Ricardo Cangas

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