Dienstag, 7.10.2025
Tolles Wetter heute! ☀️☀️☀️
Es geht nochmal nach Ribadesella in die Stadt…. 11.2 km sind es bei der Rückkehr!

Wir sind wieder auf der Uferpromenade Avenida Playa de Santa Marina



Da wollen wir hin…. auf den Monte Corbero zur Kapelle Ermita de La Guía

Irgendwie gefällt mir das Gebäude…. Hotel Palacete Villa Rosario
Eine Katzentreppe kenne ich ja…. aber eine Taubentreppe? 😜 ….
…. gesehen in der Calle Darío de Regoyos

Der Puerto de Ribadesella



Hinweis auf die Cueva de Tito Bustillo…. die ist nur wenige 100 m von hier entfernt…. aber da wir vor zwei Tagen erst in einer Höhle waren, sparen wir uns den Besuch. Die Malereien gehören zur Frankokantabrischen Höhlenkunst und sind Teil des UNESCO-Welterbes.
Beim Eingang wäre noch ein Museum, das Centro de Arte Rupestre de Tito Bustillo (Zentrum für Felsmalerei)…. die Höhle und das Museum wären wohl doch sehenswert…. ok, das nächste Mal! 😜

Ein Hórreo asturiano an der Carretera Piconera, ist ein traditioneller Speicherbau für Feldfrüchte, z. B. Mais, wie er vornehmlich in Nordportugal als Espigueiro (von portugiesisch espiga = Ähre) und in den spanischen Regionen Asturien, Galicien, Kantabrien, Navarra und im Norden der Provinz León zu finden ist.

Der ehemalige Mercado de Bastos (Grossmarkt), da ist jetzt Pescados y Angulas Gutiérrez drin….
…. Fischhandel und Fischzucht in 4. Generation!

Blick in die Calle Gran Vía de Agustín Argüelles

Wo zum Mittagessen gehen…. in der Uferstrasse Calle Marqueses de Argüelles….

…. sind einige gute Restaurants…. wir entscheiden uns für El Campanu….
…. ein Fisch- und Meeresfrüchte-Restaurant…. sehr gut!

An der Calle Dionisio de la Huerta

Fisch- oder Krabbenfallen, auch Reusen genannt, um Meerestiere lebend zu fangen. Die Fallen sind so konzipiert, dass die Beute durch eine trichterförmige Öffnung eindringen kann, der Rückweg jedoch versperrt ist. Sie werden oft mit Ködern versehen und auf den Meeresboden abgesenkt, um Fische, Krabben, Hummer oder Tintenfische anzulocken.


Los Paneles de Mingote am Paseo de la Grúa…. von Antonio Mingote
Ein wahrhaft einzigartiger Blick auf die Lokalgeschichte, in dem der Humorist und Mitglied der Königlichen Spanischen Akademie wie in keinem anderen seiner Werke seine unverkennbare Handschrift hinterlässt. Mit dem heiteren Stil, den er im Laufe seiner langen künstlerischen Karriere verfeinert hat, spielt Mingote mit der Darstellung von Darstellungen, insbesondere in seiner Vision der Altsteinzeit, die durchaus als eine Art Metasprache, ähnlich der Höhlenmalerei, interpretiert werden könnte.



Im Jahre 1905 wurde ein Leuchtturm am Ende des Paseo de la Grúa errichtet, der von den Einheimischen Farín de la Krúa genannt wurde. Der Turm war ursprünglich achteckig und aus Quadersteinen errichtet. Er besass einen doppelten Balkon und einen kurzen Mast, an dem sich das Leuchtfeuer befand.

So sah der Leuchtturm etwa 1920 aus

Irgendwann im 20. Jh. wurde der alte Turm abgerissen und durch einen 8 m hohen zylindrischen Turm aus Beton ersetzt. Dieser Leuchtturm befindet sich am Fusse des Monte Corbero (auch Monte Corberu oder La Atalaya), der die Ría an ihrer Ostseite abschliesst und auf dessen Gipfel sich die Kapelle Ermita de la Virgen de la Guía befindet. Diese Jungfrau wird von den Fischern aus Ribadesella sehr verehrt, die sie als Leuchtturm und Wegweiser betrachten, der Seeleuten in Schwierigkeiten hilft, sicher im Hafen anzukommen.

An der Landspitze Punta de la Guía


Escultura Monumento al marinero (Denkmal für den Seemann)

Blick über die Ría de Ribadesella zur Playa de Santa Marina und dahinter zur Stadt

Jetzt geht’s die Treppen rauf zum Mirador de la Grúa….

…. und weiter zur Kapelle Ermita de La Guía
Es handelt sich um eine Renaissancekapelle aus dem späten 16. Jahrhundert, die jedoch 1892 renoviert wurde und die Schutzpatronin der Seeleute beherbergt. Dem Gebäude fehlt ein Schiff, das wahrscheinlich durch einen Erdrutsch zerstört wurde.

Das am besten erhaltene Element ist das prächtige Südportal, an dem noch die ursprüngliche Steinmetzarbeit zu sehen ist. Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert befand sich neben der Kapelle eine Festung mit einer Batterie zur Verteidigung des Hafens. Die drei Kanonen, die heute dort zu sehen sind, sind Teil der Geschichte von Ribadesella, da sie von den Franzosen bei ihrem Rückzug aus der Stadt im Unabhängigkeitskrieg in’s Meer geworfen und 1999 an ihren ursprünglichen Standort zurückgebracht wurden. Die Kapelle und die Batterie sind heute der beste Aussichtspunkt, um die Stadt, die Berge und das Kantabrische Meer zu betrachten.


Der nördliche Abhang des Monte Corbero

Von hier oben hat man den besten Ausblick auf die Stadt


Jetzt geht’s wieder runter in die Stadt, nicht über die Treppe, sondern über den Camino de la Guía


So…. wieder unten!

Die charakteristischen nordspanischen Häuser mit den markanten, verglasten Vorbauten werden als
Galerías bezeichnet. Dieser Baustil ist besonders prägend für die Küstenregionen Galiciens, Asturiens und Kantabriens.



Schade…. die Calle del Comercio ist eine Baustelle 🚧 ….

…. das wird nichts mit einem Schaufensterbummel! 😜

Eine schöne Innenstadt hat Ribadesella nämlich auch….
…. beim nächsten Besuch ist alles sicher wieder fertig!

In der Calle Gran Vía de Agustín Argüelles ist alles ok!

Furchterregend 😱 …. der Briefeinwurf bei der Oficina de Correos

In der Iglesia de Santa María Magdalena waren wir das letzte Mal…. es findet gerade eine Begräbnisfeier statt, da wollen wir natürlich nicht stören.

Die Plaza Nueva zwischen der Calle Gran Vía de Agustín Argüelles und der Calle del Comercio



Wir machen uns langsam auf den Heimweg zum Campingplatz….
…. der Puerto de Ribadesella liegt im Licht der Abendsonne ☀️….

…. und die Stadt auch!

Auf der Uferpromenade Avenida Playa de Santa Marina müssen wir aufpassen, dass wir bei der Flut keine nassen Füsse bekommen!



Wir setzen uns noch eine Zeitlang an einen freien Tisch an der Kiosco Bar, trinken etwas und gucken uns das Schauspiel an…. wobei die Flut schon nachlässt…. wir werden zumindest nicht nass an unserem Platz.

Kurz vor dem Campingplatz ist die Rotonda del Dinosaurio (der Saurierkreisverkehr)….

…. hier beginnt nämlich die Ruta de los Dinosaurios en Ribadesella. Im Nachbarort sind die Huellas Dinosaurio Acantilados de Tereñes (Dinosaurier-Fussabdrücke der Klippen von Tereñes) zu besichtigen…. dies geht jedoch nur bei Ebbe und es sind einige Sicherheitsvorschriften zu beachten.
Morgen geht’s weiter nach Oviedo.
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