5. Tag: Donostia-San Sebastián… Tag 2

Mittwoch, 4.5.2022

Heute wollen wir vorbei an der Bucht La Concha und am Hafen den Rundweg um den Urgull machen. Am Ende des Rundwegs ist das STM San Telmo Museoa (span. Museo San Telmo). Und ein bisschen wollen wir auch durch die tolle Altstadt laufen.

Map data ©2022 Google

Am Plaza Cervantes (bask. Cervantes Enparantza), am Rand des Parque Alderdi Eder (bask. Alderdi Eder parkea), steht diese Skulptur von Don Quijote und Sancho Panza.

Das Luckia Casino Kursaal in der Calle Mayor…. die Leute dort sind offenbar ziemlich publicityscheu. Mit Mühe und Not ist mir ein Foto von innen gelungen, bevor ich etwas rüde des Hauses verwiesen wurde. Dabei gibt’s bei der Google Bildersuche durchaus Fotos von innen. Ok, ist auch nicht so wichtig und Geld habe ich auch keines dortgelassen! 😀

Wunderschöne Gassen in der Altstadt!

An der Paseo del Muelle am Hafen sind einige sehr gute Fischrestaurants…. bei dem trüben Wetter ist da nichts los!

Das Aquarium Donostia-San Sebastián, ein am Meer gelegenes Aquarium mit regionalen Fischen sowie Exponaten zum Fischfang und der Seefahrtsgeschichte der Region. Gegenüber ist das Schifffahrtsmuseum Euskal Itsas Museoa – Museo Marítimo Vasco.

Die Isla de Santa Clara (bask. Santa Klara uhartea) in der Bucht von La Concha. Sie liegt zwischen den beiden wichtigsten Bergen der Stadt, Urgull und Igueldo. Sie misst ca. 400 Meter im Durchmesser und erreicht eine Höhe von 48 Metern.

Ende des 16. Jh. wurden die Bewohner von Donostia-San Sebastián, die sich mit der Pest infiziert hatten, auf die Insel gebracht, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Die Insel Santa Clara ist Staatseigentum und wurde mit Dekret vom 31. Oktober 1968 vom Staat an die Gemeinde San Sebastián übertragen.

Jorge Oteiza: Construcción Vacía – Eraikuntza hutsa…. man kann es mit Leere Konstruktion übersetzen.

Etwas blauer Himmel hätte den Fotos auch gutgetan! 😀

Photo by Alberto-g-rovi, License CC BY 3.0

Blick zur Playa de la Zurriola (bask. Zurriola hondartza)…. ich habe auch den Namen Zurriolako hondartza gefunden…. keine Ahnung, wie er genau heisst…. Google Maps weiss es auch nicht genau und hat beide Namen hingeschrieben.

Das STM San Telmo Museoa (span. Museo San Telmo) ist ein Museum der baskischen Gesellschaft in Donostia-San Sebastián, das sich mit alter und zeitgenössischer baskischer Kultur, Kunst und Geschichte in einem europäischen und globalen Kontext befasst. Es wurde 1932 an seinen heutigen Standort, die Plaza Zuloaga in der Altstadt, am Fusse des Hügels Urgull, verlegt. Es ist in einem ehemaligen Dominikanerkloster untergebracht, das durch einen modernen Anbau aus dem 21. Jh. erweitert wurde.

San Telmo präsentiert sich als Museum und gleichzeitig als Ort der Wissensverbreitung und des Denkens. Es ist ein Instrument, um die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft aus der Begegnung mit der Vergangenheit und unseren Wurzeln zu gestalten.

Wir können den Besuch des Museums unbedingt empfehlen…. es lohnt sich!

Der Eingangsbereich

Zuerst schauen wir uns die temporäre Ausstellung von Jorge Oteiza und Eduardo Chillida an: der Dialog in den 50er und 60er Jahren wird vom Museum San Telmo in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bancaja organisiert, deren Sitz in València der erste Ort war, an dem sie besucht werden konnte. In dieser Ausstellung wird das Werk von Oteiza und Chillida zum ersten Mal gemeinsam präsentiert.

Leider ist das Fotografieren in der Ausstellung nicht gestattet!

Der Kreuzgang aus dem 16. Jh.

Eine tolle Multimedia-Show alter baskischer Malerei in der ehemaligen Klosterkirche

Ein überaus freundlicher Mitarbeiter des Museums zeigt uns, wann wir wohin schauen sollen…. es ist immer beeindruckend zu erleben, wie freundlich und gleichzeitig stolz die Leute sind, wenn man sich als Tourist für ihr Land und ihre Kultur interessiert.

Ein Bild von Jacopo Tintoretto aus dem 16. Jh.

Sehenswerte Ausstellung, vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Malerei nach Epochen sortiert

Exponate aus dem täglichen Leben…. gestern und heute!

Der Seat 600 wurde im Werk Pamplona gebaut, das 1974 von Leyland Authi (Automoviles de Turismo Hispano Ingleses) gekauft wurde. Der Seat 600 entsprach genau dem zwei Jahre zuvor auf den Markt gebrachten Fiat 600 und hatte einen 4-Zylinder-Reihenmotor mit 633 cm³ Hubraum und einer Leistung von 16 kW / 21,5 PS.

Wir tauchen wieder in die Altstadt ein….

…. und plötzlich stehen wir auf der Plaza de la Constitución (bask. Konstituzio plaza)

Auf diesem Platz mit seinen Arkaden als Hauptmerkmal finden normalerweise die wichtigsten Feste und Veranstaltungen der Stadt statt, wie die Tamborrada von San Sebastián oder der Jahrmarkt am Tag von Santo Tomás. Das Hauptgebäude war bis 1947 das Rathaus der Stadt und beherbergte anschliessend die Stadtbibliothek (1951-2000) und später die Verwaltungsräume der Kulturabteilung des Stadtrats.

Im Laufe der Geschichte hatte der Platz mehrere Namen: Plaza Nueva, Plaza de la Constitución, Plaza del 18 de Julio und wieder Plaza de la Constitución. An der Stelle, an der sich heute die Plaza de la Constitución befindet, gab es bereits 1723 einen von Hércules Torrelli entworfenen Platz. Der neue klassizistische Platz wurde errichtet, nachdem die Stadt während der Belagerung von San Sebastián im Jahr 1813 niedergebrannt worden. Die Balkone des Platzes sind nummeriert, denn sie dienten als Logen für die Stierkämpfe, die auf dem Platz stattfanden.

Die Catedral del Buen Pastor (bask. Artzain Onaren katedrala)…. leider geschlossen!

Ach so…. Haare schneiden ist heute auch angesagt! Der Maestro ist offenbar ein grosser Salvador Dalí-Verehrer! Aber er hat’s sehr gut gemacht…. extrem kurz…. und nein…. ein gibt kein Foto! 😀

Die Plaza Bilbao

Die Puente de María Cristina (bask. Maria Kristina zubia)…. eine neobarocke Brück über den Urumea

So sah die Brücke früher aus

Morgen werden wir Donostia-San Sebastián verlassen, es geht weiter nach Pamplona!

Unsere heutige Wanderung…. 16.7 km

© Mapbox / Map data © OpenStreetMap

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