Donnerstag, 9.10.2025
Wir fahren früh los, obwohl es nur knapp 30 km sind….

…. aber der Stellplatz Playa del Arbeyal hat eine recht begrenzte Kapazität…. in der App steht 18 Plätze, das sind die breiteren Plätze für Wohnmobile, es sind jedoch wesentlich mehr Parkplätze dort, aber die haben nur Abmessungen für PKWs…. das ist schon sehr eng für einen Camper. Wir haben Glück und erwischen einen guten Platz. Tagsüber ist es am Platz laut, der ganze LKW-Verkehr zum Hafen fährt auf der Polígono Puerto Musel vorbei…. nachts hört man kaum etwas, ab und zu fährt ein Zug neben der Strasse vorbei.

Blick zur Playa del Arbeyal…. schöner Strand mit Industrie- und Hafenambiente 😜

Gijón (spanisch [xiˈxon], asturisch Xixón [ʃi’ʃoŋ]) ist eine Universitäts-, Hafen- und Industriestadt in Asturien und zugleich wirtschaftliches Zentrum dieser Region. Die Stadt hat etwa 270’000 Einwohner, hier überwiegt vor allem die Schwerindustrie mit Hüttenwerken, Werften und Maschinenbau. Sie ist über die Asturien-Bahn an das Eisenbahnnetz angebunden.
Das wird unsere Tour heute in’s Stadtzentrum…. 12.3 km…. nicht schlecht!

Escultura Homenaje a los Niños de la Guerra (Hommage an die Kinder des Krieges)
Die Skulptur befindet sich am Strand von Arbeyal im Stadtteil La Calzada und wurde 2005 von dem Bildhauer Vicente Moreira geschaffen.
Sie erinnert an die Vertreibung der sogenannten Kriegskinder im Spanischen Bürgerkrieg von 1936 bis 1939, eine der grössten Tragödien der jüngeren spanischen Geschichte. Mit ihr wollte die Stadt Gijón das Andenken an die 1’100 Kinder bewahren, die am 23. September 1937, trotz der Blockade durch das Schlachtschiff Cervera, den Hafen El Musel verliessen, um in die damalige Sowjetstadt Leningrad, das heutige Sankt Petersburg, zu reisen. Sie wurden zusammen mit ihren Lehrern und Erziehern von der Regierung der Spanischen Republik über den Souveränen Rat von Asturien und León* angesichts des Vormarsches von Francos Truppen an der Nordfront Spaniens in die Sowjetunion evakuiert.
Es handelt sich um eine lebensgrosse Bronzeskulptur von Vicente Moreira, einem der Kinder des Krieges, dessen Vereinigung den Bau des Denkmals angestossen hatte. Sie zeigt einen kleinen Jungen in historischer Kleidung, der auf einem Kalksteinfelsen sitzt und in Richtung El Musel blickt.
* Der Souveräne Rat von Asturien und León, span. Consejo Soberano de Asturias y León, war eine während des Spanischen Bürgerkriegs agierende autonome Regierungsinstitution, die sich vom republikanischen Spanien distanzierte. Sie basierte auf dem Autonomiestatut und bestand bis zum Fall der Region an die Franco-Truppen.
Zu dem Thema Kriegskinder gibt es einen ausführlichen Beitrag in der Wikipedia auf deutsch…. ein hochinteressanter, aber auch sehr tragischer Bericht über das Schicksal der Kinder.

Salvamento, Socorrismo y Primeros Auxilios El Arbeyal (Rettung, Lebensrettung und Erste Hilfe)

Die dunklen Wolken bleiben noch eine Weile…. erst ab ca. 14.00 Uhr gibt’s blauen Himmel…. und ab 16.00 Uhr wird’s dann richtig dunkel! 😜
Una monumental rosa de los vientos…. eine monumentale Windrose

Blick zurück zur Playa del Arbeyal von der Rampa Arbeyal Astillero

Wir kommen vorbei an den Astilleros Armon Gijón (Astilleros = Werften)…. aber hier geht’s nicht mehr weiter.

Das Werftgelände ist riesig…. wir stehen vor dem Gebäude rechts unten auf dem Foto…. an der Küste entlang können wir nicht weiter, also müssen wir um das ganze Gelände aussen herum gehen.

Hier sieht man einen Timelapse (Zeitraffer) vom Stapellauf der Schnellfähre Eleanor Roosevelt für die Reederei Baleària Eurolíneas Maritimas.
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Es fängt leicht zum regnen an ☔️…. ich hole meine Regenjacke aus dem Rucksack…. als ich sie anziehen will…. da krabbelt etwas in der Jacke…. eine Baumwanze 🪲 …. wie kommt die da rein, die Jacke hing vorher im Kleiderschrank. Wir hatten in den letzten Tagen immer mal wieder vereinzelte Wanzen 🪲 im Fahrzeug angetroffen und eliminiert…. jedes Mal, wenn wir in’s Bett gehen, wird vorher alles peinlich genau abgesucht…. zum Glück finden wir nie eine im Bett!
Wir haben das Werftgelände hinter uns gelassen und sind jetzt in der Avenida de Galicia, die dann in die Calle Mariano Pola übergeht…. diese führt dann zur Playa de Poniente und dann ist man schon fast im Zentrum…. also vom Stellplatz bis zur Plaza Mayor sind es zu Fuss 3.5 km.
Die Iglesia de San Esteban del Mar in der Calle Mariano Pola

Die Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Sie wurde auf den Überresten einer früheren Kirche erbaut, die möglicherweise aus der westgotischen Zeit stammt. Über Jahrhunderte hinweg war sie das religiöse Zentrum der Seeleute und Fischer von Gijón. Durch ihre Lage am Meer wurde sie zu einem Orientierungspunkt für alle, die die Gewässer des Kantabrischen Meeres befuhren.
Architektonisch zeichnet sie sich durch eine Kombination aus gotischen und romanischen Elementen aus. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche mehrfach umgebaut, am bedeutendsten war der Umbau im 18. Jahrhundert, als eine neue Barockfassade hinzugefügt wurde. Dieser Umbau verlieh ihr ein neues Aussehen, ohne jedoch ihren mittelalterlichen Charakter zu verlieren.

Das Barrio (Stadtviertel) El Natahoyo ist ein historisches Arbeiterviertel in Gijón, das sich Ende des 19. Jahrhunderts entlang der Calle Mariano Pola entwickelte. Begünstigt durch den Bau der Strassenbahn und das industrielle Wachstum im Westen, entstand es als Wohngebiet für Arbeiter.
Hier gibt es Verfall….
…. und moderne urbane Architektur direkt nebeneinander…. z.B. das Edificio Barco, ein Wohngebäude, das für seine markante architektonische Form bekannt ist. Es wurde von der renommierten irakisch-britischen Architektin Zaha Hadid entworfen. Der Name Barco bedeutet auf spanisch Boot, was sich auf die geschwungene, schiffsähnliche Form des Gebäudes bezieht.

Auch dieses Wohngebäude ist für seine markante gekrümmte Art déco-inspirierte Architektur bekannt und liegt direkt an der Playa de Poniente. Der hohe, schlanke Ziegelsteinkamin, der sich direkt daneben befindet, gehört zur ehemaligen Keramikfabrik Cerámica Gijonesa, deren Gelände zu einem Wohngebiet entwickelt wurde, wobei der Kamin als Industriedenkmal erhalten blieb.


Über die Explanada de Varada Puerto Deportivo (Strandpromenade des Yachthafens) oder offiziell Calle Rodríguez San Pedro geht’s in’s Centro.

Der Puerto Deportivo….

…. und die Escuela de Vela del Real Club Astur de Regatas (Segelschule)


Blick zur Plazuela del Marqués

Las Letronas bei den Jardines de la Reina, am Yachthafen bekannt als El Muelle, im Stadtzentrum
Dieses Kunstwerk wurde der Stadt Gijón vom Verband der Metallunternehmer und verwandter Branchen des Fürstentums Asturien geschenkt. Es entstand auf Wunsch des Stadtrats und der damaligen Bürgermeisterin Paz Fernández Felgueroso, die ein dreidimensionales Abbild der Stadt schaffen wollte. Die Skulptur wurde am 17. März 2011 eingeweiht. Der Designer Juan Jarreño wurde beauftragt, das Tourismus-Branding der Stadt an die Skulptur anzupassen, die aus massivem Stahl ohne Schweissnähte gefertigt ist. Jeder der Buchstaben wiegt etwa zwei Tonnen, insgesamt sind es zehn Tonnen für die drei Meter hohe Skulptur.

Die Einwohner von Gijón entschieden online über den Standort der Skulptur. Der jetzige Standort setzte sich gegen andere Vorschläge wie die Plazuela del Marqués, den Nautischen Club oder die Puente del Piles durch.

Der Palacio de Revillagigedo an der Plazuela del Marqués
Der Revillagigedo-Palast, auch Palast des Marqués de San Esteban de Natahoyo genannt liegt im Stadtteil Cimadevilla und bildet zusammen mit der Stiftskirche San Juan einen Komplex. Der Palast ist ein herausragendes Beispiel asturischer Palastarchitektur des 18. Jahrhunderts. 1974 wurde er zum Bien de Interés Cultural erklärt.


Das Monumento a Don Pelayo vom galicischen Künstler José María López Rodríguez, die Einweihung war 1891.
Die Skulptur stellt Don Pelayo dar, den Gründer des Königreichs Asturien und Initiator der Reconquista. Sie ist 2.80 Meter hoch und wiegt vier Tonnen. Laut José Antonio Samaniego Burgos wurde die Skulptur aus Bronzekanonen gefertigt, die den Marokkanern während des Spanisch-Marokkanischen Kriegs zwischen 1859 und 1860 abgenommen wurden. Pelayo hält in seiner rechten Hand das Siegeskreuz, das Emblem von Asturien.


Die Plaza Mayor mit dem Ayuntamiento de Gijón


Der Stadtrat nutzt das Casa consistorial (Rathaus) seit 1865 als Hauptsitz. Zuvor dienten der Torre del Reloj (Uhrturm) von 1572 und das Gebäude an der Plaza de la Corrada als Hauptsitz.

Eine Silbermöwe…. französisch Goéland argenté, spanisch Gaviota argéntea oder Larus argentatus

Blick auf die Playa de San Lorenzo….

…. ein urbaner Strand!


Die Möwe hat sich einen guten Ausguck gesichert…. auf der Capilla de San Lorenzo

Die Plaza Campinos de Begoña mit der Iglesia de San Lorenzo

Parque de Begoña


Wir laufen die Calle Covadonga entlang zur Plaza de San Miguel….
…. wir haben Hunger und halten Ausschau nach einem ordentlichen Restaurant

In der Calle Caridad werden wir fündig…. die Vesta Restobar & Pizzería wirbt mit der Auszeichnung Best Pizza in Asturias 2023 und hat eine Google-Bewertung von 4.5.
Die KI schreibt dazu:
Das Restaurant in der Calle Caridad 5 ist bekannt für seine uruguayisch-italienische Fusionsküche, wobei die hauseigene Pizza Vesta den ersten Platz belegte.
Wir sind sehr zufrieden, unsere beiden Pizzen sind hervorragend!
Als wir nach etwa einer Stunde das Restaurant verlassen, ist der graue Himmel weg! 👍
Die Playa de San Lorenzo

Nochmal die Capilla de San Lorenzo…. dieses Mal vollständig!

Die Oficina Central de Atención al Ciudadano (Zentrale Bürgerberatungsstelle) in der alten Pescadería municipal (Städtische Fischhalle)

Wir gehen in Richtung der Península de Santa Catalina auf der sich das historische Viertel
Barrio de Cimadevilla und der Parque Santa Catalina befinden. Cimadevilla ist das älteste Viertel der Stadt und war ursprünglich ein Fischerdorf. Heute ist es bekannt für seine engen Gassen, römischen Ruinen und sein lebhaftes Nachtleben.

Eine Drohnenaufnahme aus der Luft

Der Strand sieht bei blauem Himmel gleich freundlicher aus

Estatua del Emperador Octavio Augusto beim Campo Valdés

Nochmal die Iglesia de San Pedro…. sie befindet sich im Campo Valdés, an einem Ende der Playa de San Lorenzo und am Fusse des Barrio Cimadevilla.

Bis 1893 war es die einzige Pfarrkirche der Stadt. Die heutige Kirche, die zwischen 1945 und 1955 nach der Zerstörung des früheren Gebäudes aus dem 15. Jahrhundert während des Bürgerkriegs erbaut wurde, folgt einem Projekt der Architekten Francisco und Federico Somolinos. Ursprünglich war die Kirche im gotischen Stil und mit zahlreichen späteren Ergänzungen ist es heute Historismus, inspiriert von der Romanik und der asturischen Vorromanik.



Das Gelände des Real Club Astur de Regatas Gijón (Königlicher Asturischer Regattaclub)

Kurz danach sehen wir das hier….
…. Elogio del horizonte (Lob des Horizonts) von Eduardo Chillida. Es handelt sich um ein sehr grossformatiges Werk, das 1990 auf dem Cerro de Santa Catalina (Hügel) errichtet wurde. Es gilt als Symbol der Stadt und ist im Volksmund als King Kong’s Toilette (😜) bekannt.

Als wir näher kommen…. Baustelle 🚧 😡 🤬 ….
…. auf dieser Reise haben wir wirklich Pech mit Eduardo Chillida….
…. zuerst in Donostia-San Sebastián und jetzt hier in Gijón! 😬 😖

Der Architekt Paco Pol, der für die Neugestaltung des Santa-Catalina-Hügels im Barrio Cimadevilla zuständig war, schlug Bürgermeister Vicente Álvarez Areces diesen Standort für die Skulptur vor. Pol kontaktierte den Bildhauer in San Sebastián, und nachdem Chillida nach Gijón gereist war und sich den Standort angesehen hatte, nahm er den Auftrag an. Bis dahin hatte der Bildhauer an der europäischen Atlantikküste nach dem idealen Standort gesucht, doch die besten Plätze waren aufgrund ihrer strategischen Bedeutung militärisch gesichert.

Chillida fertigte mehrere kleine Modelle aus Stahl und Holz an, bis er die endgültige Form der Skulptur gefunden hatte. Ausgehend von einem dieser Entwürfe begann die Ausführung des Werkes mit dem Bau eines Modells in Originalgrösse aus expandiertem Polystyrol (EPS oder Styropor) in einem Industriegebäude in Hernani. Anhand dieses Modells fertigte das Zimmermannsteam von Bereciartúa die Kiefernholzkonstruktion bzw. Schalung an, die als Form für den Frischbeton dienen sollte. Nach dem Anzeichnen der Holzplanken wurde diese Konstruktion nach Gijón transportiert und Stück für Stück auf dem Santa-Catalina-Hügel wieder aufgebaut. Dort wurde ein Metallgerüst installiert, das als Armierung das Gewicht des 500 Tonnen schweren Betons der Skulptur tragen sollte. Sowohl die Armierung als auch die übrigen technischen Aspekte wurden von Bauingenieur José Antonio Fernández Ordóñez entworfen, mit dem Chillida bereits zuvor zusammengearbeitet hatte. Nachdem der Beton in die Schalung gegossen worden war und eine Woche lang trocknen bzw. aushärten konnte, wurde die Schalung entfernt. Zuletzt wurde die Oberfläche der Skulptur einer Säurereinigung unterzogen, wodurch die ursprüngliche Farbe des Betons wiederhergestellt wurde.

Die Plakette zeigt das Logo und die Mitgliedsregionen der Arco Atlántico (Atlantischer Bogen) Konferenz der peripheren Seeregionen Europas von den schottischen Highlands bis Andalusien.

Noch ein Video vom Parque del Cerro de Santa Catalina
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Im Barrio Cimadevilla…. ein originelles schmales Haus 😉 an der Ecke Calle Honesto Batalón / Calle Eladio Verde
Antiguo Convento de las Agustinas Recoletas / Fábrica de Tabacos an der Plaza Periodista Arturo Arias
Ursprünglich als Kloster der Agustinas Recoletas im Jahr 1668 erbaut, wurde das Gebäude 1843 bis zu seiner Schliessung im Jahr 2002 in eine Tabakfabrik umgewandelt. Nach einer Phase archäologischer Untersuchungen und umfassender Sanierung soll das Gebäude im Jahr 2027 als Kunstgalerie, Ausstellungszentrum, Kultur- und Freizeitstätte unter dem Namen Tabacalera, Espacio de Cultura Contemporánea (TECC) vollständig eröffnet werden. Hier kann der Nutzungs- und Managementplan des Raumes für zeitgenössische Kultur (TECC) angesehen werden.


Der Himmel wird wieder ziemlich dunkelgrau….
…. über diese etwas skurrile Skulptur neben dem zukünftigen TECC kann ich nichts herausfinden, ausser dass sie auf der Instagram-Seite von El Bajo zu finden ist und dass es mit dem Fest Descenso Folklórico del Nalón (Folkloristischer Abstieg des Nalón) zu tun hat. Der Folkloristische Abstieg des Nalón ist eine humorvolle Wasserparade, die im Río Nalón stattfindet, wenn er durch die Stadt Laviana in Asturien fliesst.

Die Sidrería La Tabacalera in der Calle Vicaría


Colegiata de San Juan Bautista



Im Palacio de Revillagigedo findet gerade die Ausstellung Epicentro. Fotografía (1858-1992) statt.
Ab 1858 war Gijón das Zentrum der Fotografie in Asturien. Amateur- und Berufsfotografen, Vereine und Druckereien engagierten sich intensiv für die Förderung der Fotografie – jener Erfindung, die 1839 die Weltwahrnehmung revolutionierte. Seit 1992 ist das Städtische Museumsnetzwerk Gijón/Xixón, darunter das Museo del Ferrocarril de Asturias (Eisenbahnmuseum von Asturien), das Museo Casa Natal de Jovellanos (Museum Geburtshaus von Jovellanos) und insbesondere das Muséu del Pueblu d’Asturies (Museum des asturischen Volkes), das Zentrum für den Erwerb, die Konservierung, die Erforschung und die Verbreitung des asturischen Fotoerbes. Es umfasst eine Sammlung von fast drei Millionen Objekten, das kollektive Gedächtnis Asturiens. Diese Ausstellung präsentiert eine Auswahl aus der städtischen Sammlung, die Gijón und seinen Fotografen gewidmet ist.
Allein aus der Aufzählung der Museen von Gijón zu sehen, dass man ohne Probleme noch einige interessante Tage in Gijón verbringen könnte. Mit unseren Besichtigungen ritzen wir etwas an der Oberfläche der Stadt, aber natürlich verbirgt sich darunter noch sehr viel mehr.

Der Árbol de la Sidra (der Baum des Apfelschaumweins) ist seit August 2013 eine ikonische Stadtskulptur am Yachthafen, direkt bei der Statue von Don Pelayo.
Für das fast acht Tonnen schwere Denkmal wurden 3’200 grüne Glasflaschen benötigt. Die Arbeiten wurden von der Firma Pidemunt in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Labaula Arquitectos durchgeführt. Dieses hatte im Mai desselben Jahres einen öffentlichen Wettbewerb der städtischen Umweltbehörde EMULSA (Empresa Municipal de Servicios de Medio Ambiente Urbano de Gijón, Städtisches Unternehmen für innerstädtische Umweltdienstleistungen in Gijón) zur Förderung des Recyclings gewonnen.

Die Anzahl der verwendeten Flaschen entspricht dem jährlichen Glasverbrauch von einhundert Familien, so ein Sprecher des Architekturbüros, das den sogenannten Árbol de la Sidra entworfen hat. Die Skulptur wird nachts von einer grossen, im Inneren befindlichen Laterne beleuchtet, deren Licht beim Durchdringen der Glasflaschen grüne Lichtblitze erzeugt.
Die Cultura Sidrera Asturiana (asturische Apfelweinkultur) wurde im Dezember 2024 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt. Diese Auszeichnung würdigt die jahrhundertealte Tradition des Anbaus, der Herstellung und des gemeinschaftlichen Konsums von Sidra, einschliesslich des typischen Einschenkens aus der Höhe (escanciado).

Nichts wie los! Wir müssen zurück zum Stellplatz…. das sieht nicht gut aus!


Es kommt doch nicht so schlimm, wie es aussieht….
…. also bei uns nicht, woanders möglicherweise schon. 🌂🌧️☔️
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![27. Tag: Gijón oder asturisch Xixón [ʃi’ʃoŋ]](https://i0.wp.com/schraegstri.ch/wp-content/uploads/2025/10/logo_gijon_2.jpg?fit=560%2C560&ssl=1)







