Freitag, 6.3.2026
Wir sind froh, das Gewühl von Paris hinter uns zu lassen. Amiens ist nicht weit, zwei Stunden Fahrt sollten reichen, wir fahren bis kurz vor Amiens über die Autoroute A 16.

In Amiens fahren wir auf die Aire de Camping-Car des Cygnes, der fast gleichnamige Camping Parc des Cygnes daneben hat noch nicht geöffnet. Das Stadtzentrum ist etwa 3.5 km entfernt, wir entscheiden uns zu Fuss zu gehen und evtl. für Rückweg den Bus zu nehmen…. die Haltestelle ist direkt vor dem Platz.
Der Chemin de Halage im Parc du Grand Marais (Park des grossen Moores) führt in’s Stadtzentrum recht idyllisch am Ufer der Somme entlang.

Eine wunderschöne Allee aus markanten Platanen (vermutlich Platanus Hispanica)

So sieht heute unsere Strecke aus…. obwohl es bis in’s Zentrum etwa 3.5 km sind, kommen wir heute auf 9.5 km, obwohl wir für den Rückweg den Bus nehmen.






Jardin solidaire de Saint-Maurice (Solidaritätsgarten von Saint-Maurice)…. dieser Garten ist ein Gemeinschaftsprojekt im Herzen der Familiengärten des Viertels Saint-Maurice. Die Fläche von ca. 8’000 m² wird vom Sozialzentrum der Stadt (CCAS) verwaltet. Sie dient der sozialen Integration, bietet Workshops zu ökologischem Gartenbau an und ermöglicht einkommensschwachen Familien den Zugang zu frischem Obst und Gemüse.
Wir nähern uns der Stadt…. die Kathedrale ist schon sichtbar!

Amiens [aˈmjɛ̃] ist die Hauptstadt des Départements Somme in der Region Hauts-de-France und hat etwa 137’000 Einwohner. Amiens war auch die Hauptstadt der ehemaligen Region Picardie.
Bekannte Persönlichkeiten, die aus Amiens stammen, sind Emmanuel Macron, seit 2017 Frankreichs Staatspräsident und Brigitte Macron, die Ehefrau des Präsidenten, sie ist die Première Dame von Frankreich.
Wir erreichen die ersten Häuser am Quai de la Somme

Charakteristische Beispiele des nordfranzösischen Baustils:
Brique (Backstein): es ist das dominierende Material, besonders ab dem 19. Jahrhundert. Typisch sind rote Ziegel, die oft dekorativ in Mustern, den Modénatures an Gesimsen und Fensterrahmen eingesetzt werden.
Rouge-barre: eine markante Technik, bei der abwechselnde Schichten aus weissem Kalkstein und rotem Backstein verwendet werden, was den Gebäuden ein gestreiftes Aussehen verleiht.
Fachwerk und Torchis: in ländlichen Gebieten war das Maison à ossature bois, auf deutsch Holzrahmenhaus, lange Standard. Die Gefache wurden mit Torchis (Flechtwerkwand), einer Mischung aus Lehm und Stroh, gefüllt.
Moellon: in Teilen des Départements Somme wird lokaler Kalkstein, der Moellon, als massiver Baustein genutzt.

Charakteristische Haustypen
Maison Amiénoise: das typische Stadthaus in Amiens ist sehr schmal, verfügt über mehrere Stockwerke und eine Backsteinfassade.
Ferme à cour fermée: der klassische Bauernhof der Region ist als Vierseithof angelegt, bei dem Wohn- und Wirtschaftsgebäude einen geschlossenen Innenhof bilden.
Seebäder-Architektur: in Küstenorten wie Mers-les-Bains finden sich prächtige Villen aus der Belle Époque mit bunten Fassaden und kunstvollen Balkonen (Anm. da kommen wir in einigen Tagen hin).

Historische Stilrichtungen
Gotik: die Kathedrale von Amiens ist das bedeutendste Beispiel der Hochgotik. In Abbeville findet man mit der Collégiale Saint-Vulfran zudem ein Meisterwerk der Flamboyant-Gotik.
Art Déco: nach der Zerstörung im Ersten Weltkrieg wurden viele Städte, wie Saint-Quentin, das an die Somme grenzt, im Stil des Art déco wiederaufgebaut, wobei innovative Backsteinmotive und geometrische Formen verwendet wurden.

Das ist kein typisch nordfranzösischer Baustil…. die UniLaSalle Amiens (Institut polytechnique UniLaSalle) ist eine 1854 gegründete private, aber staatlich anerkannte Ingenieurhochschule.

Das Hauptgebäude der UniLaSalle Amiens (ehemals ESIEE Amiens) zeichnet sich durch eine zeitgenössische und futuristische Architektur aus. Das Gebäude wurde Anfang der 1990er-Jahre entworfen und wird aufgrund seiner markanten, runden Formen oft mit einer fliegenden Untertasse verglichen.
Der Entwurf stammt von den Architekten Jean Dubus und Jean-Pierre Lott.

Während die anderen Standorte der UniLaSalle wie Beauvais oder Rouen stärker auf Agrarwissenschaften, Lebensmittel und Geologie spezialisiert sind, bildet Amiens den technologischen Pol für nachhaltige Energie und Digitalisierung innerhalb des Hochschulverbunds.
Die Forschungsschwerpunkte der UniLaSalle in Amiens konzentrieren sich vor allem auf die Bereiche Energie und digitale Technologien.
Energie & Umwelt: Entwicklung von Lösungen für das Management von Energieressourcen und den Umweltschutz.
Energieeffizienz: Optimierung des Energieverbrauchs in der Industrie sowie in Wohn- und Gewerbegebäuden.
Industrie & innovative Prozesse: Forschung an neuen Fertigungstechnologien, Automatisierung und der Usine Connectée (vernetzte Fabrik).

Der Kanal folgt dem Lauf des Flusses Somme und ist vom Kanal-Typ her eine Kombination aus Seitenkanal und kanalisiertem Fluss. Er ist 156 km lang, der Höhenunterschied bis zu seiner Mündung im Ärmelkanal beträgt 66 Meter, dieser wird von 25 Schleusen überwunden.

Auf dem Weg zur Kathedrale…. die Église Saint-Germain-l’Écossais d’Amiens….

…. und die Église Saint-Leu d’Amiens

Die gotische Cathédrale Notre-Dame d’Amiens….

…. ist heute das grösste französische Kirchengebäude des Mittelalters. Der Bau hat folgende Dimensionen:
innere Länge 133.50 m
äussere Länge 145 m
Breite des Mittelschiffes 14.60 m (gemessen von Pfeilerachse zu Pfeilerachse)
Breite der Seitenschiffe 8.65 m
äussere Länge des Querhauses 70 m,
innere Länge des Querhauses 62 m
Breite des Querhauses 29.30 m
Höhe des Mittelschiffes 42.30 m (bis zum Schlussstein)
Turmhöhe (Dachreiter über der Vierung) 112.70 m
überdachte Fläche 7’700 m²
Raumvolumen 200’000 m³ (was dem Doppelten der Notre-Dame de Paris entspricht!)
Der graue Himmel ist weg…. endlich kommt etwas blau hervor!

Grundriss im 13. Jahrhundert, ohne die später angefügten Kapellen

Heutiger Grundriss

Der Eingang geht durch die Porte du Sauveur (Pforte des Retters, des Heilands)
Die Porte du Sauveur ist das Hauptportal der Westfassade aus dem 13. Jahrhundert. Sie ist berühmt für den Beau Dieu d’Amiens, eine imposante Statue des lehrenden Christus auf dem Trumeau (Türpfeiler). Dieses Portal, dessen Thema das Jüngste Gericht ist, zeichnet sich durch Skulpturen der Laster und Tugenden aus.

Wenn man die Kathedrale betritt, bleibt einem erstmal die Luft weg.
Ein gigantisches Gebäude….
…. kein Vergleich zur Notre-Dame de Paris gestern!


Blick hinauf zur Orgel

Das Fussboden-Labyrinth, Grösse etwa 12 x 5 m


Das bronzene Grabmal des Geoffroy d’Eu, Bischof von Amiens von 1223 bis 1236. Es handelt sich um ein Gisant (eine liegende Grabfigur) aus dem 13. Jahrhundert. Die Skulptur besteht aus einer Bronzelegierung (spezifisch Messing), was für diese Zeit und Region eine hohe Seltenheit darstellt.

Die Kanzel der Kathedrale

Blick durch das Hauptschiff auf die Orgel und ein Fenster im Hintergrund sowie die verzierte Kanzel im Vordergrund.

Das im Bild sichtbare kunstvolle Chorgitter und die Skulpturen stammen aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Die Kathedrale wurde aufgrund ihrer architektonischen Bedeutung 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und ist seit 1998 auch Teil des Weltkulturerbes Jakobsweg in Frankreich.


Diese geschnitzten polychromen Hochreliefs sind Teil der Chorschranke im Ambulatorium des südlichen Chorumgangs der Kathedrale. Sie zeigen detaillierte Szenen aus dem Leben des Heiligen Firmin I., des ersten Bischofs von Amiens.


Chapelle Notre-Dame de Pitié (Kapelle Unserer Lieben Frau des Mitleids, der Barmherzigkeit)…. die Statue in der Nische stellt die Madonna dar, spezifisch als Vierge de Pitié (Jungfrau des Mitleids) bekannt.

Chapelle Saint-Jean-Baptiste (Johannes-der-Täufer-Kapelle)
Zentrales Retabel: die grosse Skulptur im Hintergrund stellt den heiligen Johannes den Täufer dar. Er ist in einem Relief (demi-bosse) abgebildet und zeigt mit der Hand in eine Richtung, was typisch für seine Ikonografie als Wegbereiter ist.
Reliquienschrein: der auffällige, hausförmige goldene Schrein im Vordergrund enthält Reliquien des heiligen Antoine Daveluy (Saint Antoine-Marie-Nicolas Daveluy). Er war ein aus Amiens stammender Missionar und Bischof, der 1866 als Märtyrer in Korea starb.
Porträt: rechts an der Wand hängt ein Porträtfoto von Antoine Daveluy, was die Kapelle auch als Ort seiner Verehrung markiert.
Geschichte: Die Kapelle war früher der Treffpunkt der Bruderschaft der Gerber (tanneurs). Die heutige Ausstattung mit der holzgeschnitzten Wandverkleidung stammt aus dem 18. Jahrhundert (Stil Louis XVI)

Die heilige Theudosia von Amiens oder französisch Theudosie d’Amiens oder Aurélie, † 3. Jahrhundert in Rom, war eine frühchristliche Märtyrin, deren Reliquien 1842 in den Katakomben des Heiligen Hermes in Rom entdeckt wurden. Die Reliquien wurden 1853 von Bischof Antoine de Salinis nach Amiens gebracht. Diese Kapelle ist bekannt für ihre Buntglasfenster, die das Leben der Heiligen erzählen und von Alfred Gérente geschaffen wurden.

Chapelle axiale (Axialkapelle)
Diese Chapelle absidiale, auch franz. Absidiole und deutsch Kapellenkranz wird Chapelle Notre-Dame-Drapière oder Chapelle de la petite paroisse (Kapelle der kleinen Pfarrei) genannt. Sie ist die grösste und längste der Apsiskapellen (15.25 m tief). Sie wurde im 19. Jahrhundert unter der Leitung von Eugène Viollet-le-Duc restauriert.

Chapelle du Sacré-Cœur (Herz-Jesu-Kapelle)
Früher hiess sie Chapelle de Saint-Jacques-le-Majeur (Kapelle des Heiligen Jakobus des Älteren), von dem die Kathedrale eine Reliquie bewahrte. Die Kapelle wurde um 1240 erbaut und diente als Kapelle der Tuchhändlerbruderschaft. Sie erhielt ihren neuen Namen auf Wunsch des Bischofs von Amiens, Jacques-Antoine-Claude-Marie Boudinet, der während der Choleraepidemie von 1866 den Kult des Heiligen Herzens einführen wollte.

Chapelle Sainte-Marguerite d’Antioche (Kapelle der Heiligen Margareta von Antiochia)
Sie ist die älteste der Seitenkapellen des Kirchenschiffs und wurde 1292 unter dem Bischof Guillaume de Mâcon erbaut. Ihre heutige Marmorausstattung stammt aus den Jahren 1768 bis 1770 und wurde vom Kanoniker Pierre-Joseph Pingre de Fief finanziert.
Das Dekor wurde von Pierre-Joseph Christophle entworfen, während der Altaraufsatz (Retabel) von Jean-Baptiste Moreau ausgeführt wurde.

Blick durch das nördliche Seitenschiff (collateral nord) Richtung Westen zum Hauptportal

Der Chor…. Triumph der strahlenden Gotik


Der Hauptaltar

Mausoleum von Adrien de Hénencourt, einem Kanoniker aus Amiens

Mausoleum von Bischof Ferry de Beauvoir

Rose des nördlichen Querschiffs
Das Buntglasfenster stammt aus der Zeit um 1300. Während des Ersten Weltkriegs wurden die Glasmalereien vorsorglich ausgebaut, um sie vor Zerstörung zu schützen.

Wieder draussen….



Blick vom Tour Perret zur Süd- und Rückseite….

…. und Blick von der Kathedrale zum Turm Perret
Der Perret-Turm wurde 1942 vom Architekten Auguste Perret im Rahmen des Projekts zum Wiederaufbau des Place Alphonse-Fiquet und des Bahnhofs von Amiens nach den massiven Zerstörungen zu Beginn des Zweiten Weltkriegs entworfen. Der Turm wurde vom 1949 – 1952 gebaut und ist 110 m hoch.

Wir machen uns auf den Weg in’s Stadtzentrum….
…. etwas Hunger und Durst haben wir nach der Besichtigung

Horloge Dewailly et Marie-sans-chemise an der Rue des Sergents
Die Dewailly-Uhr, von den Einwohnern von Amiens liebevoll Marie-sans-chemise genannt, ist ein Wahrzeichen von Amiens und befindet sich in der Nähe der Place Gambetta.
Ein grosszügiges Vermächtnis: Das Denkmal verdankt seinen Namen Louis Dewailly, dem ehemaligen Bürgermeister von Amiens, der 1892 25’000 Francs für dessen Errichtung vermachte. Sein Ziel war es, den ärmsten Bürgern, die keine Uhr besassen, die Uhrzeit anzuzeigen, insbesondere damit sie ihren Zug nicht verpassten.
Künstlerische Zusammenarbeit: Das 1896 eingeweihte Denkmal ist das Ergebnis der Arbeit des Architekten Émile Ricquier für die schmiedeeiserne Struktur im Rokokostil und des Bildhauers Albert Roze für die Bronzestatue, die es schmückt.
Bewegtes Schicksal: Obwohl sie die Bombardierungen von 1940 überstanden hatte, wurde die Uhrensäule 1953 nach einer Pressekampagne, die sie als unästhetisch beurteilte, abgebaut. Erst 1999 wurde sie zur Feier des Übergangs in’s neue Jahrtausend originalgetreu wiederhergestellt und neu errichtet.

Warum Marie-sans-chemise (Marie ohne Hemd)? Die Statue, die am Fusse des Uhrturms thront, ist offiziell eine Allegorie des Frühlings. Ihre teilweise Nacktheit und ihre anmutige Haltung lösten damals einen Skandal aus. Es war der picardische Dichter Édouard David, der ihr den Namen Marie-sans-chemise gab. Dieser populäre Spitzname hat sich gehalten, und die Statue ist zu einer beliebten Figur der Studenten von Amiens geworden, die sich manchmal einen Spass daraus machen, sie je nach Anlass zu bekleiden.

Place Gambetta
In der Rue des 3 Cailloux (Strasse der 3 Kieselsteine)…. eine der Haupteinkaufsstrassen


Carrousel de la tour Eiffel

Place René Goblet…. mit der Statue du Général Leclerc und Blick zum Tour Perret

Das Gedenkdenkmal auf der Place René Goblet ist eine Hommage an General Leclerc de Hautcloque. Dieser in der Somme geborene Mann war massgeblich an den militärischen Aktionen des Zweiten Weltkriegs beteiligt. Mit seiner zweiten Panzerdivision beteiligte er sich aktiv an der Befreiung Frankreichs. Er wurde am 23. August 1952 postum zum Maréchal de France (Marschall von Frankreich) ernannt, die höchste militärische Auszeichnung der französischen Republik. Es handelt sich nicht um einen Dienstgrad oder ein Amt, sondern um eine nur selten vergebene, auch bereits in mehreren Fällen dem Geehrten erst nach seinem Tode zuerkannte staatliche Ehrenbezeichnung.




Wir verlassen die Rue des 3 Cailloux und die Innenstadt und gehen über die Rue Victor Hugo Richtung Somme zum Quartier Saint-Leu.
Cour d’Appel d’Amiens (Berufungsgericht)

Die Bronzestatue an der Place Saint-Michel zeigt Pierre l’Ermite (Peter der Einsiedler), einen französischen Mönch aus dem 11. Jahrhundert, der als Schlüsselfigur und Anführer des Volkskreuzzugs vor dem Ersten Kreuzzug bekannt wurde. Die Skulptur wurde von dem französischen Bildhauer Gédéon de Forceville geschaffen und im Jahr 1854 eingeweiht.

In der Rue de Metz l’Évêque sind wir bereits im Quartier Saint-Leu, im Herzen des Viertels, das für seine Kanäle, Kopfsteinpflastergassen und Fachwerkhäuser bekannt ist.

Die Strasse beherbergt mehrere denkmalgeschützte Gebäude aus dem 17. Jahrhundert. Sie ist gesäumt von traditionellen Maisons à pans de bois Fachwerkhäusern (), die das pittoreske Bild von Saint-Leu prägen.



Noch ein paar Fotos aus der Rue du Don, die wir leider nicht gesehen haben:




Ein sehr schönes Quartier! Wir sind jetzt am Quai Belu…. dort suchen wir uns etwas zum Abendessen…. wir müssen allerdings noch etwas warten, die Küchen sind meist noch geschlossen.

Das O’Belu an der Ecke rechts suchen wir uns aus…. dort essen wir später recht gut!

Sport Nautique d’Amiens, der örtliche Ruderclub seit 1866…. rechts die Passerelle Samarobriva, die erst Mitte 2025 eingeweiht wurde…. über diese gehen wir dann zurück.

Le Picardie, ein Restaurantschiff

Das Appart’City Hotel, eine Hotelkette, die es in ganz Frankreich gibt

Villa am Boulevard de Beauvillé

Der Parc Saint Pierre


Weiter hinter diesen Häusern und dem Kanal liegt eine weitere Sehenswürdigkeit von Amiens, für die uns die Zeit nicht reicht…. die Hortillonnages von Amiens, in Feuchtgebieten angelegte Kleingärten, die wohl seit der Zeit der Römerherrschaft, der Versorgung der Einwohner von Amiens mit Obst und Gemüse dienten. Von der ursprünglich 10’000 ha umfassenden Fläche bestehen heute noch 300 ha.


Diese Skulptur mit dem Titel Enrochement (Versteinung) wurde von der Künstlerin Françoise Pétrovitch geschaffen. Sie zeigt eine anthropomorphe Figur mit einem Hirschkopf, die majestätisch auf einem Felsen sitzt.

Genug der Besichtigungen…. jetzt brauchen wir erst mal eine Stärkung….
…. in der Bar Le mome qui pissse Amiens…. das heisst etwa der Junge, der in Amiens pinkelt…. der Hintergrund oder das Wortspiel bleibt uns leider verborgen….
…. jedenfalls gibt’s hier jede Menge Biersorten vom Fass! 🍺

Nach dem Abendessen fahren wir mit dem Bus zurück…. die Abfahrt ist genau am gegenüberliegenden Ufer der Somme. Während wir auf den Bus warten, gibt’s noch ein paar Fotos in der Abendstimmung.



Nach dem Trubel und dem Verkehr in Paris herrscht in Amiens, obwohl es eine Grossstadt ist, eine wohltuend entspannte Atmosphäre. Obwohl wir uns aus Zeitgründen nicht alle Sehenswürdigkeiten anschauen können, haben wir doch viele Highlights gesehen…. eine sehr schöne und beeindruckende Stadt…. wir kommen gern wieder!
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