36. Tag: València…. Tag 9…. Jardí del Túria

Montag, 6.4.2026

València…. Tag 9

Wie vorgestern fahren wir mit der Buslinie 160 bis zur Haltestelle Ferran el Catòlic (parell) / Jardí Botànic. Von dort aus sind es nur ein paar Meter zum Jardí del Túria (span. Jardín del Turia oder auch im Plural als Jardines del Turia bezeichnet, dt. Garten des Turia).

Die Gärten wurden in den 1980er-Jahren im alten Flussbett des Río Turia angelegt, nachdem dieser nach der Grossen Flut von Valencia in den 1960er Jahren umgeleitet worden war. Heute mündet der Turia südlich des Port de València (span. Puerto de Valencia, dt. Hafen von Valencia) oberhalb von Pinedo, einem Ortsteil von València im Distrito Poblats del Sud (span. Pobles del Sud).

Nahe der Bushaltestelle befindet sich die historische Aussenfassade des ehemaligen Colegio de San José, umgangssprachlich oft einfach als Colegio de los Jesuitas bezeichnet, an der Gran Vía Fernando el Católico. Der neogotische Backsteinbau wurde zwischen 1879 und 1880 vom Architekten José Quinzá Gómez errichtet.

Der Gebäudekomplex ist untrennbar mit der Església de Jesuïtes (span. Iglesia del Colegio San José oder auch Iglesia Jesuitas genannt) und dem angrenzenden Kultur- und Glaubenszentrum verbunden. Das Gelände ist leider nicht zugänglich, es wird gerade aufwendig restauriert.

Ein Blick über die Mauer…. kunstvolle Backstein-Neubauten sind zu sehen, wie diese Ziegelgitterwand

Hinter der Mauer befindet sich der Jardí de les Hespèrides (span. Jardín de las Hespérides)…. leider gerade geschlossen!

Der Jardín de las Hespérides stammt aus der griechischen Mythologie. Er beschreibt den heiligen Garten der Göttin Hera am äussersten westlichen Rand der Welt. Dort wachte ein Baum mit goldenen Äpfeln, die ewige Jugend schenken, gehütet von den Hesperiden-Nymphen und dem Drachen Ladon.

Über den Passeig de la Petxina erreichen wir den Jardí del Túria…. auf der anderen Seite ist der Stadtteil Campanar, der bis 1897 ein eigenständiges Dorf war.

Die Wiesen werden reichlich für Picknick genutzt.

Karte des Jardí del Túria….

…. und noch etwas ausführlicher

Florettseidenbäume…. die charakteristischen bauchigen Stämme dienen den Bäumen als Wasserspeicher für Trockenzeiten.

t.b.c.

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