Montag, 17.8.2026 (Fortsetzung)
Kaum haben wir Sopot / Zoppot mit dem Schiff verlassen, fängt es zum regnen an…. teilweise recht heftig!
Am Ende des Ostpiers auf der Westerplatte gelegen….
…. Główka wejściowa do Portu Gdańsk (Leuchtturm vom Hafen Danzig)
In der Seefahrt bezeichnet man diesen speziellen Turm an der Hafeneinfahrt auch als:
Latarnia portowa (Hafenleuchtfeuer)
Światło wejściowe (Einfahrtsfeuer)

Schiffe der Straż Graniczna, der polnischen Grenzwache

Wir fahren vorbei an der Westerplatte, die heisst auch auf polnisch so, das ist eine Halbinsel, ehemals eine Insel, die zwischen 1845 und 1847 an der Mündung der Martwa Wisła (Tote Weichsel) in die Zatoka Gdańska (Danziger Bucht) entstanden ist.

Bekannt wurde die Westerplatte durch den Beschuss des polnischen Munitionslagers am 1. September 1939, der zusammen mit dem Luftangriff auf Wieluń beim Überfall auf Polen als Beginn des Zweiten Weltkriegs gilt. An die polnischen Verteidiger erinnert das 1966 eingeweihte Pomnik Obrońców Wybrzeża (Denkmal der Verteidiger der Küste)

Jetzt wird’s heftig mit dem Regen!
Wir fahren auf der Martwa Wisła (Tote Weichsel) in den Port Gdańsk (Hafen von Danzig), der grösste Hafen Polens und der viertgrösste Hafen der Ostsee. Der Port Północny (Nordhafen) ist der grössere und moderne Teil des Danziger Hafens und liegt direkt an der Ostseeküste auf der Wyspa Portowa (Hafeninsel)…. dort kommen wir nicht vorbei.



Der Fährhafen…. von hier aus verkehren Fähren regelmässig nach Nynäshamn, etwa 60 km südlich von Stockholm.



Nabrzeże Zbożowe, der Getreide-Kai bzw. -hafen

Jetzt regnet’s sehr heftig!

Nabrzeże Chemików, der Chemie-Kai


Der Nabrzeże Przemysłowe (Industrie-Kai)….
…. wir haben die Martwa Wisła verlassen und sind jetzt auf dem Kanał Kaszubski (Kaschubischer Kanal…. früher Kaiserhafen)

Nabrzeże Zdobywćow Kołobrzegu (Kai der Eroberer von Kolberg)*
* Kołobrzeg (Kolberg) wurde mehrmals belagert…. 1758 von den Russen erfolglos belagert, 1807 von den Franzosen ebenfalls erfolglos belagert, seit 4. März 1945 wurde Kolberg belagert, am 18. März 1945 besetzten sowjetische und polnische Truppen die Stadt. Ich vermute, dass das letzte Ereignis Namensgeber für diesen Kai war.


Der Schrotthändler und -verarbeiter Polcopper sp. z o.o.


Die Stocznia Gdańsk Spółka Akcyjna (Danziger Werft Aktiengesellschaft) ist die Nachfolgerin der von 1967 bis 1990 bestehenden Stocznia Gdańska im. Lenina (Danziger Werft, benannt nach Lenin). In deutschen Medien wurde dieser Name in der Folgezeit meist als Lenin-Werft verkürzt.
Die Arbeiter der Werft galten seit den 1960er Jahren als aufmüpfig und eigensinnig. Im Dezember 1970 wurden Streiks und Arbeitsniederlegungen durchgeführt, die von der Staatsmacht blutig niedergeschlagen wurden. Der Elektriker Lech Wałęsa gehörte seit Mitte der 1970er Jahre zu den Streikkomitees der Arbeiter. Eine weitere, führende Persönlichkeit war die Kranführerin Anna Walentynowicz. International bekannt wurde die Werft, als im Streiksommer des Jahres 1980 nach der Unterzeichnung des Augustabkommens in der Arbeitsschutzhalle der Danziger Werft die Gewerkschaft Solidarność gegründet wurde. Die Werft gilt als Keimzelle der demokratischen Bewegung Polens. Der Gewerkschaftsführer Lech Wałęsa wurde am 9. Dezember 1990 zum Präsidenten Polens gewählt.

Das Logo der Gewerkschaft Solidarność

Wir verlassen den Kanał Kaszubski, überqueren die Martwa Wisła und biegen in die Motława (Mottlau) ein.
Die Łąka Mistrzów Stępkarskich (Kielmeister-Wiese) auf der linken Uferseite war eine historische Freifläche in Danzig. Sie befand sich am Ufer der Mottlau unweit der kaiserlichen Werft. Ursprünglich diente das weitläufige Wiesengelände an der Mottlau als wichtige Anlegestelle und Landungsbrücke für Schiffe. Die deutsche Bezeichnung leitet sich von den handwerklichen Begriffen des historischen Schiffbaus ab, Bezug zum Schiffskiel. Mistrzów Stępkarskich bedeutet übersetzt Meister der Kiellegung.
In der Moderne hat sich das Gesicht der ehemaligen Kielmeister-Wiese grundlegend verändert. Grosse Teile werden im Zuge der Revitalisierung des Danziger Werftgeländes und der Uferzonen in moderne Wohn- und Geschäftsviertel umgewandelt.

Auf der rechten Uferseite auf der Promenada Motławy in der Strasse Sienna Grobla ist die moderne Bebauung schon Realität

Dawny Dwór Smolny Ołowianki (Teerhof), im 15. Jahrhundert war das ein Lagerort für Lacke und Teer. Bei einem Grossbrand im Lager am 4. Februar 1494, der von Hans Briger angestiftet wurde und von Marcza und Michaela Kutelera ausgeführt wurde, kamen 24 Menschen um’s Leben, zudem verbrannten ein dort ankerndes Schiff sowie fünf Speicher mit für den Export bestimmter Ware.
Der Täter wurde am 23. April festgenommen, nachdem er drei Tage zuvor einen Schankwirt und eine Frau in der ul. Szeroka (Breitgasse) ermordet hatte. Man hatte die Stadttore geschlossen und ermittelt, wer sich zuletzt in der Schankstube aufgehalten hatte. Unter der Folter gestand er auch die Brandstiftung an den beiden Höfen. Er wurde zum Tode verurteilt, auf der Brandstätte des Teerhofs wurden ihm öffentlich Körperteile mit glühenden Zangen herausgerissen. Anschliessend wurde er auf dem Galgenberg gerädert. Die übrigen Schuldigen wurden auf einem Wagen durch die Stadt gefahren, wobei man ihnen ebenfalls mit glühenden Zangen Körperteile herausriss. Anschliessend wurden sie auf dem Scheiterhaufen inmitten der Ruinen des Hofes verbrannt…. ziemlich barbarisch das Ganze! 🥶

Zum Glück ziehen die schwarzen Wolken in’s Landesinnere!

Die historische Przepompownia ścieków Ołowianka (Abwasserpumpe Ołowianka) am Fluss Motława. Das aus gelber Ziegelsteinarchitektur bestehende Gebäude wurde im Jahr 1871 erbaut und ist die älteste und grösste Anlage dieser Art in der Stadt. Sie befindet sich auf der Insel Ołowianka und prägt mit ihrem charakteristischen hohen Schornstein das Uferbild.

Kurz vor der Kładka zwodzona na Ołowiankę (Klappbrücke zum Bleihof) legt unser Schiff an und wir steigen aus.
Wir befinden uns auf dieser Seite der Motława in der Rechtstadt, polnisch Główne Miasto (Hauptstadt), das ist der historisch bedeutsamste Stadtteil von Danzig. Das Stare Miasto (Altstadt) ist ein Stadtteil von Danzig, der nördlich der Rechtstadt liegt.
An dieser Stelle, irgendwo muss es ja sein, ein paar Informationen zu Gdańsk / Danzig:
die Stadt hat etwa 490’000 Einwohner und liegt in der Woiwodschaft Pommern, polnisch Województwo pomorskie und kaschubisch Pòmòrsczé wòjewództwò. Die ehemalige Hansestadt ist ein bedeutender Handelsstandort mit dem grössten Hafen des Landes und zahlreichen Werften. Weitere wissenswerte Fakten bitte ich in der Wikipedia nachzulesen.
Kaschubien oder Kaschubei, poln. Kaszuby, kaschubisch Kaszëbë oder Kaszëbskô ist ein Landstrich in Pommerellen in Polen, westlich und südwestlich von Danzig gelegen, in dem kaschubisch gesprochen wird. Uns fällt das hier nicht auf, ob jemand polnisch oder kaschubisch spricht…. wir verstehen beides nicht! 😜

Das Koło Widokowe (Riesenrad) AmberSky

Die historische Uferpromenade am Fluss Motława

Die Klappbrücke in Betrieb!


Der grosse Gdańsk-Schriftzug an der Uferpromenade der Insel Ołowianka (Bleihofinsel) an der Motława

Das Karuzela Gdańska (Gdańsk-Karussell), ein historisches, zweistöckiges venezianisches Pferdekarussell

Die Polska Filharmonia Bałtycka im. Fryderyka Chopina w Gdańsku (Polnisch-Baltische Philharmonie benannt nach Frédéric Chopin in Danzig)…. das Gebäude, in dem sich die baltische Philharmonie heute befindet, wurde zwischen 1897 und 1898 als Elektrizitätswerk mit neogotischer Fassade errichtet. Nachdem das Werk 1996 stillgelegt worden war, wurde es anschließend zwischen 1996 und 2002 als Konzerthaus eingerichtet.

Die SS Sołdek, ein ehemaliger Kohle- und Erzfrachter, war das erste nach dem Zweiten Weltkrieg in Polen gebaute Schiff und ist ein historisches Museumsschiff des Narodowe Muzeum Morskie w Gdańsku (Nationales Maritimes Museum in Danzig).



Das historische Steinrelief mit Wappen am Brama Straganiarska (Häkertor)

Wyspa Spichrzów (Speicherinsel) in der Nowa Motława ist für ihre restaurierten Getreidespeicher bekannt, in denen heute elegante Restaurants, Livemusikbühnen, Cocktail-Lounges und Weinbars entlang des Flussufers angesiedelt sind. An einem Ende der Insel steht das Brama Stągiewna oder Stągwie Mleczne (Milchkannentor), ein Stadttor mit Basteien und einer überdachten Galerie.


Das Brama Żuraw (Krantor) ist ein Stadttor aus Backstein und Holz mit einer doppelten Kranfunktion. Es ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt.

Das Krantor von hinten….

…. und das technische Innenleben des Krantors


Man sieht es an den vielen Leuten…. es sind Touristen…. sehr viele Touristen…. nicht nur hier, sondern in der gesamten Altstadt! Danzig ist ein touristischer Hotspot…. wir können das verstehen…. uns hat selten eine Altstadt derart beeindruckt, oder sagt man heute geflasht, wie die Danziger Altstadt.
Die Altstadt war am Ende des Zweiten Weltkriegs zu 90% zerstört. Man muss den Polen Respekt und Hochachtung zollen für diese gigantische Wiederaufbauleistung! Danzig gehört zu den schönsten Städten an der Ostsee, von den Städten, die wir kennen, ist es die schönste Stadt!
Nochmal das Krantor in voller Grösse

Danziger Goldwasser kennen wir aus dem Spirituosenregal…. aber wir haben das noch nie probiert….
…. heute machen wir das…. wenn nicht jetzt und hier, wann dann!?

Die Geschichte lässt sich bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen.
Der klare und würzig-süsse Likör, in dem kleine Blattgoldflocken schwimmen, hat einen Alkoholgehalt von 40 Volumenprozent.
Das Goldwasser enthält Destillate von Kardamom, Koriander, Zitronen– und Pomeranzenschalen, Wacholderbeeren, Kümmel, Lavendel, Zimt, Selleriefrüchten und Macis…. insgesamt 19 Zutaten.
Es schmeckt uns gut, es ist auch nicht ganz billig…. ok…. es muss nicht unbedingt wieder sein! 😜

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Wie verhält sich das Gold im Organismus?
Reines Gold ist ein extrem stabiles Edelmetall. Es reagiert nicht mit der aggressiven Magensäure, den Verdauungssäften oder anderen Enzymen im Körper. Da der Körper das Gold nicht aufspalten oder verwerten kann, hat es keinerlei Nährwert oder Kalorien. Es verhält sich im Magen-Darm-Trakt ähnlich wie unlösliche Ballaststoffe. Das Blattgold wandert unverändert durch den gesamten Verdauungstrakt und wird nach einiger Zeit auf ganz natürlichem Weg wieder ausgeschieden.
Ist es schädlich oder gesund? Das im Danziger Goldwasser verwendete Gold ist echtes, mindestens 22-karätiges Blattgold, das als Lebensmittelzusatzstoff unter der Nummer E 175 zugelassen und gesundheitlich absolut unbedenklich ist.

Ein Piratenschiff hat gerade abgelegt….
…. es ist nicht das, was ist heute Vormittag in Sopot gesehen hatten…. offenbar gibt’s mehrere davon!

Wir verlassen das Ufer der Motława und gehen durch das Brama Mariacka (Frauentor) in die Ulica Mariacka (Frauengasse), meist mit ul. Mariacka abgekürzt. Sie gilt als das unbestrittene Herz des weltweiten Bernsteinhandels und wird von Einheimischen wie Reisenden oft einfach als Bernsteinstrasse bezeichnet.



Bernstein bezeichnet einen seit Jahrtausenden bekannten und insbesondere im Ostseeraum verbreiteten klaren bis undurchsichtigen gelben oder gelbbraunen Schmuckstein aus fossilem Harz.

In der Frauengasse wird Schmuck aus Bernstein verkauft…. teils an kleinen Vitrinen vor den Häusern, teils in Läden im Erdgeschoss und teils in Läden im Untergeschoss. Auch an vielen Orten in der Altstadt gibt’s Bernstein zu kaufen. Die Preise sind in Złoty (PLN)…. als Faustformel kann man den Betrag durch 4.3 teilen…. dann hat man den Kaufpreis in Euro.





Wir halten uns länger hier auf…. Regula sucht…. nein, das stimmt so nicht…. ich suche für sie einen Ring nach ihren Vorstellungen…. bei den vielen Läden ist es schwierig, den Überblick zu behalten. Es regnet zwischendurch kräftig, so dass wir unsere Suche unterbrechen und an der Ulica Motławska, der Promenade am Flussufer, etwas trinken gehen. Danach geht’s wieder durch verschiedene Läden…. wir suchen den Laden, in dem wir am Anfang unserer Suche einen Ring gefunden, aber noch nicht gekauft hatten, weil wir noch die Preise etwas vergleichen wollten. Nach einigem suchen finden wir den Laden…. Deal!

Im Hintergrund sieht man die Bazylika Konkatedralna Wniebowzięcia Najświętszej Maryi Panny w Gdańsku oder kurz Bazylika Mariacka w Gdańsku, auf deutsch heisst das die Marienkirche zu Danzig…. die besuchen wir heute nicht, erst übermorgen, dann sind wir wieder in Danzig.

Hier ist es nun wirklich rammelvoll….
…. der Długi Targ, auf deutsch der Lange Markt. Ich habe bewusst auf den sehr ausführlichen Wikipedia-Beitrag in polnischer Sprache verlinkt, in deutscher Sprache ist der Beitrag nur rudimentär. Mit der Übersetzungsfunktion im Browser lässt es sich der Beitrag sehr gut von polnisch auf deutsch übersetzen.
Es ist ein repräsentativer Platz im Bezirk Śródmieście, im Główne Miasto, der Rechtstadt. Der Lange Markt beginnt am Brama Zielona (Grünes Tor) und erstreckt sich über eine Länge von etwa 200 m. Die Fortsetzung ist die Ulica Długa (Langgasse), die etwa 320 m lang ist und am Brama Złota, der historische Name ist Langgasser Tor, der polnische Name wörtlich übersetzt heisst Goldenes Tor.

Der graue Renaissancebau in der Bildmitte ist der Dwór Artusa (Artushof), er entstand 1342 während der Umgestaltung der Stadt nach der Verleihung des Kulmer Rechts anstatt des seit 1242 geltenden Lübischen Rechts, verliehen durch den ostpommerschen Herzog, bzw. des Magdeburger Rechts, 1295 durch den polnischen König verliehen.
Die wichtigsten Unterschiede im Detail:
Verfassung und Herrschaftsstruktur: im Lübischen Recht lag die gesamte Macht beim städtischen Rat, der sich meist aus reichen Fernkaufleuten zusammensetzte. Das Magdeburger Recht betonte die Unabhängigkeit des Gerichts (Schöffenstuhl) stärker. Beim Kulmer Recht war die Autonomie der Städte durch die starke Stellung des Deutschen Ordens eingeschränkt, der wesentliche landesherrliche Rechte (wie den Bau von Befestigungen oder Münzrechte) für sich behielt.
Wirtschaftliche Ausrichtung: Das Lübische Recht war ein massgeschneidertes Kaufmanns- und Seerecht. Es enthielt detaillierte Regeln zum Schiffbruch, zur Schiffsfracht und zu Handelsgesellschaften. Das Magdeburger Recht regelte eher das städtische Markt- und Handwerksleben im Binnenland. Das Kulmer Recht regelte zusätzlich das Erbrecht für landwirtschaftliche Güter (flämisches Erbrecht), um Siedler für den Osten zu gewinnen.
Rechtszug (Oberhöfe): hatten Tochterstädte des Magdeburger Rechts komplexe juristische Fragen, wandten sie sich an den Magdeburger Schöffenstuhl. Städte des Lübischen Rechts suchten Rat beim Oberhof in Lübeck. Kulmer Städte waren hingegen an den preussischen Landesherrn (den Orden) gebunden, um eine Einmischung ausländischer Gerichte zu verhindern.
Der Artushof diente jahrhundertelang als Versammlungsort für Kaufleute, Bruderschaften und die städtische Oberschicht.

Der Fontanna Neptuna (Neptunbrunnen) wurde 1633 vor dem Artushof aufgestellt. Der Brunnen selbst wurde von Abraham van den Blocke entworfen, der auch alle Steinmetzarbeiten (Becken, Schale und Säule) gemacht hatte.


Uns ist es zu voll hier! Wir haben ohnehin etwas Hunger und suchen uns in der Ulica Długa ein ruhiges Restaurant, wo wir vor dem Trubel geschützt sind und diesem gleichzeitig zugucken können. Wir gehen danach Richtung Forum Gdańsk, wir brauchen noch eine Daten-SIM-Karte für unseren Internet-Router…. hier in der Altstadt finden wir das nicht.
Das Foto zeigt einen Teil des von Olga Yatsechko gestalteten Wandgemäldes in einer Unterführung unweit des Gdański Teatr Szekspirowski (Danziger Shakespeare-Theater), das im August 2026 eröffnet wurde. Das dargestellte Porträt zeigt William Shakespeare mit dem Arm nach vorne ausgestreckt, umgeben von Sternen, Tieren und einer surrealen Landschaft

Eine Darstellung von Lady Macbeth aus William Shakespeares Macbeth…..
…. der Vogel mit dem Totenkopf-Gesicht links (oft als Eule oder Rabe interpretiert) verweist auf Unheil, Tod und nächtliche Vorzeichen, die in Macbeth eine grosse Rolle spielen. Die Krone symbolisiert das königliche Streben und den Machthunger.

Das Foto zeigt die Figur des Hamlet, der einen Totenschädel in der Hand hält….
…. als Teil des Shakespeare-Murals „Pochwała Szaleństwa“ („Lob der Torheit“)

Das Bild zeigt Ophelia aus William Shakespeares Tragödie Hamlet.


Das Forum Gdańsk, ein modernes Einkaufszentrum auf ehemaligem Marktgelände mit internationalen Markengeschäften und etwa 20 Restaurants. Hier sind Läden von Orange und T-Mobile…. zuerst gehen wir zu Orange….

…. nein, das haben wir nicht, sowas gibt’s beim Kiosk gegenüber, sagt der Mitarbeiter und zeigt auf den Kiosk schräg gegenüber. Wir gehen zum Kiosk…. dort kaufen wir eine SIM-Card von Orange, 350 GB für 5 PLN, das ist etwas mehr als 1 €…. ein sensationeller Preis! Zum gleichen Preis hätte wir auch 800 GB (!) von T-Mobile bekommen, aber dafür hätten wir zur Registrierung einen Reisepass benötigt, den haben wir gar nicht dabei. Für die Karte von Orange reicht meine Identitätskarte.
350 GB sind allerdings auch viel mehr als genug…. die Karte von Orange läuft super, auch in der Pampa haben wir schnelles Internet!


Hinter dem Forum auf dem Targ Rakowy (Krebsmarkt)

Die Fassade des Forums mit der markanten Skulptur des Lwów Gdański (Danziger Löwe) von Tomasz Górnicki.


Noch ein Blick zur Altstadt…. das Foto zeigt das Brama Wyżynna (Hohes Tor), dahinter den Wieża Więzienna (Stockturm) und den Turm der Bazylika Mariacka (Marienkirche)

Für die Rückfahrt nach Sopot nehmen wir Bolt…. die Fahrten, auch mit Uber, sind in Polen sehr preiswert. Mal ist der eine günstiger, mal der andere…. schnell und zuverlässig sind beide.
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1 thought on “13. Tag: Mit dem Schiff nach Gdańsk / Danzig in’s Stare Miasto / in die Altstadt (Fortsetzung)”