Mittwoch, 18.3.2026
Es liegt auf dem Weg nach Süden…. La Rochelle hatten wir im Herbst 2025 schon besucht, damals mit dem ÖV, einer Busfahrt von der Île de Ré aus. Das Wetter ist gerade sehr gut, also bleiben wir noch ein wenig in Frankreich, bevor es weiter nach Spanien geht.

Wir fahren zur Aire de Camping-Car de Port-Neuf, der Stellplatz scheint ein ehemaliger Campingplatz zu sein, schöne grosse Parzellen, viele Bäume, die Schatten spenden…. angenehme Atmosphäre. Es ist gut, dass wir bereits kurz nach der Mittagszeit da sind, der Platz ist sehr gut belegt und könnte bis zum Abend noch voll werden.
Es geht, wie üblich, zu Fuss in die Stadt…. zum Vieux-Port de La Rochelle sind es etwa 4 km, insgesamt kommen wir auf knapp 10 km ohne Rückweg…. dafür nehmen wir abends den Bus.

Wir laufen den Boulevard Aristide Rondeau entlang und kommen am Parc des Sports de Port-Neuf vorbei, wo der örtliche Rugby-Union-Verein Stade Rochelais auf dem Plaine des Jeux Colette Besson mehrere Rugby-Trainingsplätze hat.

Der Lac de Port-Neuf, darum herum der Parc du Lac de Port-Neuf, ein ruhiger, 6.1 Hektar grosser Park im Stadtteil Port-Neuf. Er bietet schattige und von Bäumen gesäumte Bereiche sowie Bänke und Kinderspielgeräte.

Parallel zum Boulevard Winston Churchill, der sich der Küste entlang schlängelt, ist ein schöner breiter Uferweg für Fussgänger und Velofahrer.
Diese Bronzeskulptur mit dem Titel L’Homme-Poisson (Der Fischmensch) wurde von dem Künstler Rémi Polack geschaffen. Die Skulptur wiegt etwa eine Tonne und stellt eine dynamische, menschenähnliche Figur dar.

Blick zum Port des Minimes, dem riesigen Port de Plaisance de La Rochelle (Sportboothafen) mit 5’157 Liegeplätzen auf etwa 70 Hektar Fläche.

Die historischen Kanonen erinnern an die Belagerung der Stadt und die Verteidigung des Richelieu-Damms. Die Szene zeigt zwei auf Holzlafetten montierte Geschütze mit Blick auf den Hafen.
Der Digue de Richelieu (Richelieu-Damm) ist eine historische militärische Befestigung aus den Jahren 1627/1628. Er wurde von Kardinal Richelieu während der Belagerung von La Rochelle in Auftrag gegeben, um die protestantische Hugenottenstadt vollständig von der Versorgung durch die englische Flotte abzuschneiden.
Der Damm blockierte die Hafeneinfahrt von La Rochelle. Er war über 1’500 Meter lang, mit Kanonen bestückt und an beiden Enden durch befestigte Forts gesichert. Die Bauleitung für dieses gigantische Projekt lag beim königlichen Ingenieur Clément Métezeau und dem Baumeister Jean Thiriot. Sie nutzten versenkte Schiffe, die mit Steinen und Schutt gefüllt wurden, als Fundament gegen die Gezeiten. Das Bauwerk führte 1628 nach 14 Monaten Belagerung zur Kapitulation der Stadt und besiegelte das Ende der politischen Macht der Hugenotten in Frankreich.

Café de la Corniche am Beginn des Boulevard Winston Churchill

Ein Bürohaus, das gerade saniert wird…. die Abdichtung durch die Planen ist Vorschrift bei Asbest-Sanierungen
Der Parc Alcide d’Orbigny entlang der Küste, nur wenige Schritte vom Stadtzentrum entfernt. Dieser Park liegt direkt am Meer, schliesst sich an den Parc du Casino an, erstreckt sich über eine Fläche von 3.7 Hektar und grenzt an die Allées du Mail sowie an den Parc Franck Delmas.

Der Pavillon Fleuriau ist ein historischer Pavillon im neoklassischen Stil aus dem 19. Jahrhundert. Er befindet sich an der Allée Aimé Césaire, einer bekannten, von Bäumen gesäumten Promenade.

Der Fussweg geht über die Terrasse des Casino Barrière La Rochelle

Der Square Henri Gayot mit dem Denkmal zum Gedenken an die Widerstandskämpfer

Die Plage de la Concurrence….

…. wir sitzen schön und schattig auf der Terrasse des La Yole de Chris…. gute Küche, guter Service, gute Aussicht!



Die Porte des Deux Moulins, rechts das Fort des Dames, dahinter der Tour de la Lanterne
Das Fort des Dames, oft auch als Fortin des Deux Moulins bezeichnet, ist eine historische kleine Festungsanlage in La Rochelle. Es wurde 1622 zur Stärkung der alten Stadtbefestigung und der Porte des Deux Moulins erbaut und gehört zu den ältesten militärischen Bauwerken der Region.


Der Tour de la Lanterne und das Parking Vieux-Port Ouest…. und dahinter….

…. der Tour de la Chaîne

Les Murs de La Rochelle (die Mauern)

Blick zurück zum Tour de la Lanterne



Am Cours des Dames…. die linke Seite des Vieux-Port

L’Héritage Godard…. ein Geschäft für höherwertige Spirituosen

Das Grand Théâtre de la Coursive…. es ist heute sehr angenehm in der Stadt…. das letzte Mal, als wir hier waren, fand gerade das Festival de la Fiction statt…. da war die Stadt voll von Leuten, die etwas mit dem Filmfestival zu tun hatten.

Historisches Stadttor und Uhrenturm….
…. Porte de la Grosse Horloge und Grosse Horloge


Place des Petits-Bancs
Der Name Platz der kleinen Bänke stammt aus dem Mittelalter. Geldwechsler und Händler nutzten kleine Holztische, französisch bancs, in separaten Logen für ihre internationalen Währungsgeschäfte. Von diesem französischen Wort banc leitet sich historisch der Begriff Bank ab.
Das Monument für Eugène Fromentin
Seit 1905 steht im Zentrum des Platzes ein markantes Bronze-Denkmal für den in La Rochelle geborenen Schriftsteller und Maler Eugène Fromentin. Das Denkmal zeigt neben der Büste des Künstlers eine lebensgrosse, dynamische Skulptur eines arabischen Fantasia-Reiters zu Pferd.


Über das Hôtel de Ville de La Rochelle hatten wir bereits bei unserem Besuch am 19.9.2025 berichtet.


Diese Statue stellt den französischen König Henri IV dar. Das Kunstwerk ist aus Keramik (Fayence) gefertigt und wurde im 19. Jahrhundert von Théodore Deck geschaffen. Es handelt sich um ein Monument Historique, das an den König als guten Freund der Rochelais erinnert.


In der Rue des Gentilshommes (Strasse der Edelmänner, Gentlemen, Kavaliere)

Auf der Place de Verdun….
…. Le Carrousel la Belle Époque


Das Karussell La Belle Époque auf der Place de Verdun verbreitet die nostalgische Atmosphäre des frühen 20. Jahrhunderts. Mit seinen fein geschnitzten Holzpferden, seinen eleganten Kutschen und seinen historischen Verzierungen ist dieses Karussell ein wahres Kunstwerk in Bewegung.




Der Fachausdruck für diese Kunst ist Yarn Bombing oder Guerilla Knitting

Am Quai Maubec in der Abendsonne

Blick zum Quai Valin mit dem La Rochelle Feu Postérieur (dem hinteren Leuchtturm)
Seit dem Bau des Tour de la Lanterne im 15. Jahrhundert verfügte La Rochelle nur über ein einziges Leuchtfeuer, das in der Nähe dieses Turms angebracht war und auf die Felsen von Lavardin und Chauveau hinwies. Auf Wunsch der Hafenlotsen wurde ab 1842 ein Projekt zum Bau von zwei neuen Leuchtfeuern an der Spitze der Mole ins Gespräch gebracht. Die ersten Pläne wurden 1848 erstellt. Die Bauarbeiten fanden von 1850 bis 1853 statt. Es wurden zwei Leuchttürme mit einem Ausrichtungswinkel von 59° errichtet. Der hintere Leuchtturm am Quai Valin beherbergt seine Leuchtanlage in einem achteckigen Turm, der weiss gestrichen ist und einen grünen oberen Teil aufweist. Er ist an die Westseite eines zweistöckigen Mauerwerkshauses angebaut. Mit einer Höhe von 23.30 m über dem Meeresspiegel hat er eine hat er eine Reichweite von 12 Seemeilen.

Am Quai Duperré….

…. hat man eine herrliche Aussicht auf den Vieux-Port

Wir suchen uns ein Plätzchen, wo wir essen, trinken und Leute gucken können! 😜

Nach dem Essen sieht’s so aus!

Wir laufen zur Bushaltestelle und fahren zurück zum Stellplatz. Morgen sind wir auch noch hier.
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