10. Tag: Entlang der Côte d’Albâtre nach Étretat

Mittwoch, 11.3.2026

Abfahrt nach dem Frühstück…. der Zwischenstopp in Fécamp muss leider ausfallen….

Map data ©2026 Google

…. wir finden zwar einen Parkplatz weit ausserhalb, aber keinen Parkplatz in der Nähe der Sehenswürdigkeiten. Daher beschliessen wir, gleich nach Étretat weiter zu fahren.

Fécamp von oben….

© 2026 Boostars

…. und Fécamp in der Malerei

Jules Achille NoëlLe Port de Fécamp (der Hafen von Fécamp), Öl auf Leinwand 1877

Photo by Philippe Alès, License CC BY-SA 3.0

Jules Achille NoëlCrinolines sur la plage de Fécamp (Reifröcke am Strand von Fécamp) 1871

Painting by Jules Achille Noël, License CC0 1.0 Public Domain

Und in Yport versuchen wir es gar nicht erst…. das erscheint schon auf der Karte sehr zwischen den Klippen eingepfercht.

Blick auf Yport von der Falaise d’Aval….

Photo by Bodoklecksel, License CC BY-SA 3.0
Photo by Jean-Pol Grandmont, License CC BY-SA 3.0

…. und Yport in der Malerei

Pierre-Auguste Renoir: Sea and Cliffs (Meer und Klippen), das Werk wird dem Impressionismus zugeordnet und entstand um 1883 bis 1885, Öl auf Leinwand. Das Original befindet sich im Metropolitan Museum of Art in New York.

Painting by Pierre-Auguste Renoir, License CC0 1.0 Public Domain

In Étretat fahren wir auf die Aire de Camping-Car Espace Maupassant, ein schöner Stellplatz nahe dem Ortsrand. Der direkt daneben liegende Camping Municipal d’Étretat öffnet erst am 14. März. Aber der Stellplatz ist auch ok…. wir leben damit, dass Anfang März noch viele Campingplätze geschlossen sind.

Auf der Rue Guy de Maupassant stadteinwärts sind viele schöne Häuser mit gepflegten Gärten zu sehen.

Die Schwerpunkte der regionalen Produkte:

Cidre, im deutschen vergleichbar mit Apfelschaumwein
Pommeau ist ein heimischer Aperitif beziehungsweise Digestif
Calvados ist ist ein aus Cidre hergestellter, je nach Lagerung und Alter bernsteinfarbener Obstbrand 

und natürlich das normannische Gebäck:

Mirliton de Rouen: ein feines, kleines Törtchen aus der Stadt Rouen. Es ist mit einer süssen Creme gefüllt, die intensiv mit Mandeln, Orangenblüten und Vanille aromatisiert ist.
Tarte Normande: der klassische normannische Apfelkuchen. Die Äpfel werden auf einem Mürbeteig mit einer reichhaltigen Creme aus Eiern, Zucker, Crème fraîche und oft einem kräftigen Schuss Calvados gebacken.
Sablés Normands: traditionelle, zartschmelzende Buttermürbekekse. Besonders beliebt sind Variationen wie die Cœurs Normands (herzförmige Apfel-Karamell-Kekse) oder die berühmten Kekse von Herstellern wie der Biscuiterie de l’Abbaye und La Mère Poulard vom Mont-Saint-Michel.

Das Zeugs schmeckt teuflisch gut…. kein Wunder bei der massenhaften Verarbeitung von Butter bei diesen Backwaren! 😜

Le Vieux Marché (die alte Markthalle) ist voller kleiner Läden für touristische Andenken

Das historische Hôtel La Residence und das Restaurant La Salamandre…. mit 2.8 bzw. 2.9 bewertet….

…. schade, das schöne Fachwerkhaus hätte etwas besseres verdient!

Das Hôtel des Falaises

Wir erreichen die Plage d’Étretat (Strand)

Die Falaise d’Aval mit der Porte d’Aval, auch oft Arche d’Aval genannt…. leider im extremen Gegenlicht. Der Bogen ragt wie der Rüssel eines Elefanten in’s Meer. Direkt daneben steht die markante, 55 Meter hohe Felsnadel Aiguille d’Aval. Die Falaise ist etwa 75 m hoch.

Wir beschliessen, auf die 84 m hohen Falaises d’Etretat, auch Falaises d’Amont genannt, oben mit der Chapelle Notre-Dame-de-la-Garde, zu klettern…. aber erst gehen wir zum Mittagessen, bevor die Restaurants am Nachmittag schliessen.

Frisch gestärkt gehen wir wieder zur Strandpromenade

Skurriles Kinderkarussell…. mit Panzer! 😱

Immer noch kein gutes Licht in Richtung Falaise d’Aval….

…. also doch zu den Falaises d’Etretat

Die Porte d’Amont….

…. ist auch ein beliebtes Sujet in der Malerei….

…. wie das Gemälde mit Blick von Osten von Claude Monet mit dem Titel La Porte d’Amont, Étretat aus den Jahren 18681869, das Original befindet sich in den Harvard Art Museums in Cambridge MA.

Photo by President and Fellows of Harvard College, License CC BY-SA 4.0

Da geht’s rauf!

Schöne Aussicht von unterwegs….

…. und von oben

Der Calvaire d’Étretat, dahinter eine moderne Skulptur, die Teil der künstlerischen Gestaltung der Jardins d’Étretat (Gärten von Étretat) sind.

Wir kommen am Eingang der Jardins d’Étretat vorbei…. sollen wir Eintritt zahlen und hineingehen?

Auch wenn man es auf den Fotos nicht sieht…. es bläst ein unangenehmer starker Wind…. nein, wir machen hier oben nur noch ein paar Fotos und dann geht’s wieder runter! Das macht wirklich keinen Spass bei dem Wind.

Die Jardins d’Étretat wurden vom Landschaftsarchitekten Alexandre Grivko gestaltet.

Jardins d’Étretat © 2024
Jardins d’Étretat © 2024

Das Monument L’Oiseau Blanc – Nungesser et Coli ist ein Denkmal zum Gedenken an die Piloten Charles Nungesser und François Coli.

Nungesser und Coli versuchten im Jahr 1927, als erste den Atlantik im Flugzeug zu überqueren. Am 8. Mai 1927 wurde ihr Flugzeug, die L’Oiseau Blanc, über Étretat letztmals gesehen. Ihr weiteres Schicksal ist ungeklärt.

Postkarte des L’Oiseau Blanc, eines französischen Doppeldeckers, der am 8. Mai 1927 mit seinen beiden Piloten, Charles Nungesser und François Coli, beim ersten Versuch einer Flugüberquerung des Nordatlantiks zwischen Paris und New York verschwand.

Carte postale, unknown author, License CC0 1.0 Public Domain

Die Chapelle Notre-Dame-de-la-Garde

So sieht’s bei schlechten Lichtverhältnissen aus….

…. und so bei idealen Lichtverhältnissen! So ist das halt bei einer Reise…. manchmal hat man halt Pech mit dem Licht.

Photo by Jörg Braukmann, License CC BY-SA 4.0

In der anderen Richtung stimmt’s mit der Belichtung

Wieder unten…. und die beiden Schulklassen auch, die uns auf der steilen Treppe in allen Variationen überholt haben! 😜

Best of 76…. sehr schön das Motiv der Klippen umgesetzt!

Da müsste übersetzungsmässig noch etwas nachgearbeitet werden! 😂

Le Clos Arsène Lupin (das Grundstück von Arsène Lupin)….

…. und das Maison Maurice Leblanc (der Schriftsteller Maurice Leblanc, Schöpfer der Romanfigur Arsène Lupin)

Das Haus Maurice Leblancs…. heute ein Museum

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