Sonntag, 22.3.2026
Letzter Tag an der französischen Atlantikküste…. heute wollen wir nach Hendaye, dem Grenzort zu Spanien. Da waren wir noch nie und da werden wir ziemlich sicher auch nicht wieder hinfahren! 😜
Vom Campingplatz laufen wir zur Bushaltestelle Larruleta und nehmen den Bus nach Hendaye…. es ist die gleiche Linie, die nach Saint-Jean-de-Luz fährt…. heute allerdings in die entgegengesetzte Richtung.
Hendaye (bask. Hendaia, span. Hendaya) hat 18’000 Einwohner und liegt im Département Pyrénées-Atlantiques in der Region Nouvelle-Aquitaine. Die Stadt ist Hauptort (chef-lieu) des Kantons Hendaye-Côte Basque-Sud (bis 2015 Kanton Hendaye). Nachbarstadt jenseits der spanischen Grenze ist Irun.
Unsere heutige Wanderung ist nur etwa 5.5 km lang…. wir müssen am Nachmittag leider wetterbedingt vorzeitig abbrechen.

Wir steigen am Gare d’Hendaye, dem SNCF-Bahnhof von Hendaye, aus. Der Bahnhof befindet sich auf dem Gebiet der Stadt Hendaye unmittelbar an der Grenze zu Spanien. Er liegt unweit des Meeres an der Baie de Chingoudy (bask. Txingudiko badia, span. Bahía de Chingudi), die vom Grenzfluss Bidassoa (bask. und span. Bidasoa) gespeist wird.

Hendaye hat insgesamt drei Bahnhöfe:
Gare d’Hendaye (SNCF-Bahnhof): dies ist der Hauptbahnhof der Stadt am Boulevard du Général de Gaulle. Er verbindet das französische Normalspurnetz mit dem spanischen Breitspurnetz. Von hier aus verkehren französische TGV-Hochgeschwindigkeitszüge, Intercités (inklusive Nachtzüge) sowie Regionalzüge TER Nouvelle-Aquitaine.
Gare d’Hendaye (Euskotren): dieser separate Schmalspurbahnhof liegt direkt auf dem Vorplatz des SNCF-Bahnhofs. Er wird von der spanisch-baskischen Bahngesellschaft Euskotren für die metro-ähnliche Verbindung El Topo genutzt, die im dichten Takt nach San Sebastián und Bilbao fährt.
Gare des Deux-Jumeaux: ein kleinerer, küstennaher Haltepunkt, der früher Hendaye-Plage hiess, im Nordosten der Stadt (nahe dem Strand), der ausschliesslich von Regionalzügen TER Nouvelle-Aquitaine bedient wird.
Bahnhöfe und Terminals für den Güterverkehr:
Hendaye besitzt keinen eigenständigen Güterbahnhof unter separatem Namen, sondern verfügt über ein riesiges, grenzüberschreitendes Güterverkehrs- und Logistikzentrum, den Gare de Fret (Güterbahnhof) und das Terminal de Transport Combiné (kombinierte Transportterminal), die direkt an den Hauptbahnhof angegliedert sind.
Hinter dem SNCF-Bahnhof ist das riesige Schienenlabyrinth des Güterverkehrs- und Logistikzentrums.




Hier verschwinden die Bahngleise für einige 100 Meter unter dem Stadtzentrum im Ondarraitz-Tunnel, der oft auch einfach als Tunnel d’Hendaye oder Tunnel ferroviaire d’Hendaye bezeichnet wird.

Hendaye versprüht genauso wie sein spanisches Pendant Irun den zweifelhaften Charme einer Grenzstadt…. viel Industrie und Gewerbe, viel Verkehr und vieles macht einen schmuddeligen Eindruck.
Schön und sehenswert ist in Hendaye die mehrere Kilometer lange Uferpromenade, die vom Parking Port de Caneta an der Rue du Port bis zum Ende des Boulevard de la Mer reicht. Dort ist auch das touristische Leben zu spüren…. es gibt Strände, einen grossen Yachthafen, Segel- und Surfschulen, Hotels und Restaurants.
t.b.c.




