Montag, 30.3.2026
València…. Tag 2
Ruhetag…. mit dem Versuch, meine Erkältung, die ich mir in Zaragoza durch den Cierzo eingefangen habe, langsam in den Griff zu bekommen. Auch gestern in der Devesa blies ein kräftiger Wind…. keine Ahnung, wie der heisst, aber der war dem Rückgang der Erkältung auch nicht gerade dienlich. Regula fährt mit dem Bus in’s Centro Comercial El Saler und besorgt mir in der Apotheke dort einige bessere Medikamente, als wir in der mitgeführten Hausapotheke haben.
Dienstag, 31.3.2026
València…. Tag 3
Die Medis haben geholfen…. ich habe recht gut geschlafen….
…. es geht mir heute früh etwas besser…. ich habe Lust auf València….
…. es ist sonnig und windig ist es heute zum Glück auch nicht! 👍
Das Wohnviertel Quatre Carreres in der Avinguda del Professor López Piñero

Während es Regula in die Stadt zieht, starte ich mein persönliches Pflichtprogramm bei jedem Besuch von València….
…. die Ciutat de les Arts i les Ciències (span. Ciudad de las Artes y las Ciencias, dt. Stadt der Künste und der Wissenschaften).
Regula und ich werden uns später in der Ciutat Vella (Altstadt) zum Essen treffen!



Beim L’Àgora ist bereits grösserer Restaurierungsbedarf…. kann schon mal passieren….
…. es ist ja schon 2009 eröffnet worden! 😜

Hinter dem L’Àgora sieht man die Pont de l’Assut de l’Or, eine Schrägseilbrücke



Diese Skulptur ist das Werk Motoret des Künstlers Miquel Navarro.

Das Museu de les Ciències Príncep Felip (span. Museo de las Ciencias Príncipe Felipe, dt. Wissenschaftsmuseum Prinz Felipe)



Das L’Umbracle (span. Umbráculo) ist valencianisch und bedeutet Sonnendach bzw. Schattenhaus


Diese rote Metallskulptur mit dem Namen El recuerdo de la tierra (die Erinnerung an das Land) wurde von der Künstlerin Rosana Antolí geschaffen. Die Skulptur wurde als Denkmal für die Opfer der COVID-19-Pandemie in der Region València errichtet.





Im Hintergrund das Wohnviertel Quatre Carreres

Diese Edelstahlskulptur in Form einer Treppe stammt von Santiago Calatrava, der auch diesen gesamten Komplex der Ciutat de les Arts i les Ciències entworfen hat…. ein grossartiger Architekt, Bauingenieur und Künstler!
Einen offiziellen, eigenständigen Namen trägt diese spezifische Treppenstruktur nicht. Sie ist Teil einer Serie von geometrischen Ausseninstallationen und funktionalen Kunstwerken aus Edelstahl, die er passend zu den organisch-futuristischen Formen der umliegenden Gebäude gestaltet hat.

Links der Palau de les Arts Reina Sofía (span. Palacio de las Artes Reina Sofía, dt. Königin-Sofia-Palast der Künste), das Opernhaus, und rechts L’Hemisfèric (span. El Hemisférico), ein kulturelles Gebäude, Planetarium und Kino (3D / IMAX)



Das ist übrigens neu…. ein virtueller 360° Rundgang durch die Ciutat de les Arts i les Ciències

Aussen, auf dem Freigelände, findet eine Ausstellung einiger Werke des südkoreanischen Bildhauers Park Eun-Sun statt. Es ist seine Einzelausstellung mit dem Titel Genoma y estructura escultórica (Genom und skulpturale Struktur).
Die am 26. März 2026 eröffnete und bis zum 12. Oktober 2026 laufende Schau umfasst acht monumentale Gross-Skulpturen aus Materialien wie Marmor, Granit und Stahl.

Konzept: die Werke setzen sich mit dem Verhältnis von Form, wissenschaftlichen Strukturen und der Wahrnehmung von Raum auseinander. Sie zeigen modulare Formen, geschwungene Linien und Doppelhelix-Konfigurationen, die als Metapher für Wachstum und Transformation dienen.

Aufteilung: die Ausstellung umfasst diese Installation im Eingangsbereich des Museu de les Ciències sowie sieben monumentale Stücke im Aussenbereich, die über die Seen des Hemisfèric bis hin zum Palau de les Arts sind.
Diese Skulptur trägt den Namen Generazione. Das Kunstwerk besteht aus rotem und gelbem Granit, die in einem rissartigen Muster angeordnet sind, und ruht auf einer Basis aus schwarzem Granit. Generazione ist ein monumentales Werk, das Parks künstlerische Vision und ihren ständigen Dialog zwischen Materie, Raum und Licht widerspiegelt.

Architektonischer Dialog: die Arbeiten treten in einen direkten visuellen Kontrast und Dialog mit der futuristischen, weissen Architektur von Santiago Calatrava.

Kuration: organisiert wurde die Schau in Zusammenarbeit mit der Galleria d’Arte Contini unter der Kuration des Kunsthistorikers Kosme Maria de Barañano.


Colonna Infinita – Accrescimento (Unendliche Säule – Wachstum)…. die monumentale Skulptur besteht aus weissem Carrara-Marmor und grauem Bardiglio-Marmor. Hier verschmelzen die klassische westliche Tradition und die orientalische Spiritualität. Die Skulpturen verwenden Bruch und Überlappung, um das biologische Wachstum und die menschliche Widerstandsfähigkeit zu symbolisieren.


Palau de les Arts Reina Sofía…. seit einiger Zeit tritt die Oper als Les Arts València auf



Allargare – Colonna. Simmetria – Combinazione (Ausdehnung – Säule. Symmetrie – Kombination)…. die gestreiften Säulen bestehen aus abwechselnden Schichten von schwarzem und grünem Granit, platziert auf einer Basis aus schwarzem Granit.




Die Skulptur El Parotet von Miquel Navarro steht auf der Plaça d’Europa in der Avinguda de França (Avenida de Francia). Sie ist aus Stahl gefertigt und in einem hellblauen Farbton gehalten, wurde im Oktober 2003 aufgestellt, wiegt etwa 100 Tonnen und ist 46 Meter hoch.


Diese Skulptur namens Tenor wurde vom Künstler José Lucas Carrión Vázquez (Karrvaz) aus Schrott gefertigt.

Daneben steht die Skulptur El Piano vom gleichen Künstler….

…. und die Skulptur Soprano

Durch den Jardí del Túria (span. Jardín del Turia, dt. Garten des Turia) geht’s Richtung Altstadt, die Ciutat Vella (span. Ciudad Vieja)….
…. vorbei geht’s…. an der Escultura de Neptuno (teilweise auch als El Pescador, der Fischer, bezeichnet), die im Jahr 2001 von dem bekannten valencianischen Künstler und Bildhauer Toni Marí Sart geschaffen wurde. Es handelt sich um eine monumentale, stilisierte Eisen- bzw. Metallskelett-Konstruktion. Typisch für Toni Marís Stil ist die Kombination aus grob geformten Metallelementen, die eine dynamische, kraftvolle und moderne menschliche Figur formen.

…. und an der Skateanlage Parc de patinatge Gulliver (span. Parque de patinaje Gulliver)


Frühling im Jardí del Túria!

Die Pont de la Mar (span. Puente de la Mar), die diagonal das frühere Flussbett des Riu Túria (span. Río Turia) überquert und die Plaza de América und den Paseo de la Alameda verbindet.

Die Pont de les Flors (span. Puente de las Flores, dt. Brücke der Blumen) überquert den Jardí del Túria, der im trockengelegten Flussbett des Río Turia angelegt wurde und verbindet das Stadtzentrum mit dem Stadtteil La Xerea.

Frühling in den Jardins de la Glorieta (span. Jardines de la Glorieta) oder meist kurz la Glorieta genannt

Einer der berühmten Grossblättrigen Feigen (Ficus macrophylla), die aus Australien stammen.
Davor steht das Denkmal für den Maler Antonio Muñoz Degrain.


Im Carrer de la Pau (span. Calle de la Paz, dt. Strasse des Friedens)….
…. am Ende sieht man den Turm der Església de Santa Caterina (span. Iglesia de Santa Catalina Mártir)

Markt für Kunsthandwerk auf der Plaça de la Reina (span. Plaza de la Reina, dt. Platz der Königin)
Der Name des Platzes bezieht sich auf die Infantin María de las Mercedes d’Orléans y Borbón, die durch die Heirat mit Alfons XII. Königin von Spanien wurde. Wenn es interessiert…. ihr vollständiger Name lautete:
María de las Mercedes Isabel Francisca de Asís Antonia Luisa Fernanda Felipa Amalia Cristina Francisca de Paula Ramona Rita Cayetana Manuela Juana Josefa Joaquina Ana Rafaela Filomena Teresa Santísima Trinidad Gaspara Melchora Baltasara de Todos los Santos de Orleans y Borbón. 😜
Im Hintergrund die Catedral de València (offiziell Església catedral-basílica metropolitana de l’Assumpció de la Mare de Déu de València) oder spanisch Catedral de Santa María (offiziell Iglesia catedral-basílica metropolitana de la Asunción de Nuestra Señora de Valencia), was auf deutsch etwa heisst Kathedrale und Metropolitankirche Mariä Himmelfahrt.

Den haben wir doch letztes Jahr im Oktober schon an gleicher Stelle gesehen….
…. es scheint doch ein einträgliches Geschäft zu sein! 🤣 🤣

Und Nachahmer oder -innen gibt’s auch schon!

Mindestens genauso schön ist die Plaça de la Mare de Déu (Platz der Muttergottes, im katholischen Sprachraum der gängige Begriff für die Jungfrau Maria), auch Plaça de la Verge (Platz der Jungfrau) oder Plaça de la Seu (Platz der Kathedrale) genannt, dazu gibt es noch die spanische Version…. die Plaza de la Virgen (Platz der Jungfrau)…. die verschiedenen Varianten sind im Sprachgebrauch üblich, je nach sprachlichem Hintergrund.
Der Name bezieht sich auf die Virgen de los Desamparados (die Jungfrau der Schutzlosen oder hHilflosen), die Schutzpatronin von Valencia, nach der auch die Basilika direkt am Platz benannt ist.
Die Reial Basílica de la Mare de Déu dels Desemparats oder spanisch Real Basílica de Nuestra Señora de los Desamparados

Die Kathedrale mit der Puerta de los Apóstoles (Tor der Apostel), dort findet donnerstags um 12 Uhr die öffentliche Sitzung des Wassergerichts von València, des Tribunal de les Aigües (valencianisch) oder Tribunal de las Aguas (spanisch) statt.


Der Font del Túria (span. Fuente del Turia)
Was das Wassergericht betrifft, so befindet sich in der nördlichen Hälfte des Platzes der Turia-Brunnen, eine allegorische Darstellung des Flusses Turia aus Bronze, umgeben von acht nackten Frauenfiguren mit den typischen Kopfbedeckungen valencianischer Landarbeiterinnen, die die acht Hauptbewässerungskanäle symbolisieren, die die Vega de Valencia bewässern, die acht Bezirke Quart, Benáger und Faitanar, Acequia de Tormos, Mislata, Mestalla, Favara, Rascaña und Rovella. Der Brunnen ist ein Werk des Bildhauers Manuel Silvestre Montesinos, besser bekannt als Manuel Silvestre de Edeta, und wurde 1976 eingeweiht.

Hat die Schrift etwas mit der Semana Santa zu tun? Nein, Ron Legendario ist eine Rum-Marke!

Das Café Infanta an der Plaça del Tossal…. da sitzt man schön schattig…. da trinken wir was!

Die Església de Sant Tomàs i Sant Felip Neri (span. Iglesia de Santo Tomás y San Felipe Neri)….

…. und die Porta de la Mar (span. Puerta del Mar)….

…. von hier aus fährt uns der Bus zum Campingplatz. Morgen geht’s weiter in València!
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