Freitag, 14.8.2026
Knapp 40 km sind es nach Greifswald…. das ist in einer Stunde erledigt!

Wir fahren zu Caravan Fasten Wohnmobilstellplatz am Museumshafen, ein günstig gelegener Stellplatz, nicht weit zum Stadtzentrum und zum Hafen. Der Platz ist nicht ganz billig, aber dafür gibt’s auch Duschen auf dem Platz. Wir entscheiden uns für einen Komfortstellplatz…. kostet 3 € mehr pro Tag und ist dafür auch deutlich grösser.
Greifswald (niederdeutsch Griepswold) hat 56’000 Einwohner und ist die Kreisstadt des Landkreises Vorpommern-Greifswald im Nordosten von Mecklenburg-Vorpommern. Die Universitäts- und Hansestadt liegt an dem in die Ostsee mündenden Fluss Ryck am Greifswalder Bodden zwischen den Inseln Rügen und Usedom. Am 14. Mai 1250 wurde Greifswald das Lübische Stadtrecht verliehen.
Der Museumshafen Greifswald auf dem Fluss Ryck









Über die Drehbrücke am Museumshafen geht’s über den Ryck an’s andere Ufer….

…. hier liegen einige Kutter mit Bewirtung vor Anker.

Wir gehen die Knopfstrasse stadteinwärts Richtung Marktplatz Greifswald….
…. einer der wenigen verbliebenen Backsteinbauten…. der Altbau der Käthe-Kollwitz-Grundschule….

…. daneben der zeitgenössische Neubau aus den Jahren 2013–2015
In den unmittelbaren Nachkriegsjahren der SBZ/DDR prägte der Zustrom vieler Vertriebener die Stadt. Funktionen für den bei Deutschland verbliebenen Teil Pommerns wurden von Stettin, heute polnisch Szczecin, nach Greifswald verlegt. Viele Verluste wichtiger Teile der Bausubstanz der historisch wertvollen Altstadt sind auf Abriss sowie unterlassene Instandhaltungen in der DDR-Zeit zurückzuführen.
Ich muss lange überlegen, was diese Buchstaben bedeuten…. K, C, Y und R….




…. wenn man die Knopfstrasse von oben nach unten geht, dann sieht man die Buchstaben in der richtigen Reihenfolge…. R, Y, C und K…. sie weisen den Weg zum Fluss Ryck und zum Museumshafen…. das ist eine Kunstinstallation bzw. ein visuelles Leitsystem! 🤩
Der historische Marktplatz von Greifswald

Das Rathaus von Greifswald aus dem 13. Jahrhundert….
…. ungünstige Lichtverhältnisse lassen mich auf Fotos aus der Wikipedia zurückgreifen.




Etwas besser…. aber immer noch starkes Gegenlicht

Jetzt sind auch die Marktstände vor den Häusern weg!

Der Fischmarkt

Der Fischerbrunnen auf dem historischen Fischmarkt, die lebensgrossen Bronzefiguren wurden im Jahr 2000 von dem Bildhauer Jo Jastram geschaffen.




Der Greifswalder Dom St. Nikolai ist ein gotischer Backsteinbau….
…. für das Jahr 1249 ist ein Vorgängerbau der Nikolaikirche urkundlich belegt. In der gleichen Zeit wurde mit dem Bau des heutigen Kirchengebäudes begonnen.


Grundriss von St. Nikolai mit der Kartierung der wichtigsten Bauphasen


Die Orgel

Das Foto zeigt den Altarraum. Der helle, grau-weiss getünchte Innenraum im neugotischen beziehungsweise gotischen Stil bildet einen starken Kontrast zur roten Backstein-Aussenfassade. In dieser Kirche wurde der berühmte Maler Caspar David Friedrich im Jahr 1774 getauft.

Eine reich verzierte, historische Kapellenschauwand *
* Eine Kapellenschauwand, auch Kapellenschranke oder Kapellengitter genannt, ist ein architektonisches oder kunsthistorisches Trennelement in Kirchen, das eine Seiten- oder Begräbniskapelle optisch und räumlich vom Hauptkirchenschiff trennt.

Das Foto zeigt das markante, hohe Holzkreuz im Altarbereich, das im Zuge der neugotischen Umgestaltung im 19. Jahrhundert errichtet wurde. Im Hintergrund ist die berühmte Buchholz-Orgel zu sehen.

Der steinerne Fussboden mit eingemeisselten Grabinschriften (Epitaphen), auf den das farbige Licht eines Glasfensters fällt.


Im Schuhhagen, der Fortsetzung der Fussgängerzone vom Marktplatz aus, werden wir mit dem Abendessen fündig….
…. im NAM VY, einem asiatischen Restaurant, gibt’s sehr leckere Bowls! 👍
Auf dem Rückweg zum Stellplatz kommen wir am Fangenturm vorbei, ehemals Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage, die Greifswald einst umschloss. Der Fangenturm wurde erstmals 1329 im Stadtbuch als Vangentorm erwähnt.

Morgen geht’s weiter in Greifswald!
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