4. Tag: Ausflug nach Hastings

Freitag, 31.5.2019

Es gefällt uns auf dem Campingplatz, das Wetter passt, also beschliessen wir noch eine Nacht zu bleiben, unseren Camper stehen zu lassen und den geplanten Ausflug nach Hastings mit dem ÖV zu machen. Parkplätze, noch dazu für unseren 7 m langen Camper sind in den engen Städten ohnehin ziemlich rar.

Der Platzwart empfiehlt uns für die knapp 6 Meilen lange Strecke das Taxi zu nehmen. Das klappt hervorragend und, wie wir bei der Rückfahrt mit dem Bus feststellen, das Taxi kostete gerade mal 1 £ mehr als der Bus.

Hastings und das Jahr 1066 sind uns schon aus der Schulzeit aus Geschichts- und Englischbüchern bekannt.

Ganz hübsch ist das Quartier um den East Hill Cliff Railway. Von oben hat man eine tolle Aussicht auf die Stadt.

Ach so…. einen West Hill Cliff Railway gibt’s natürlich auch…. aber 1 x reicht’s! 🙂

Ein 4K Drohnen-Video von oben!

Die Hastings Miniature Railway hat offenbar ein technisches Problem!

Im Hastings Fishermen’s Museum…. ein Fischerboot, das bei der grössten Evakuierung der Geschichte beteiligt war. Die Royal Navy konnte 1940 fast 340.000 Soldaten aus Dünkirchen retten.

Mit dem englischen Bier müssen wir uns langsam vertraut machen…. Lager (helles Bier, auch Importbiere von Stella Artois, Heineken, Peroni, Pilsner Urquell), Ale (auch Bitter genannt), Stout, Porter (dunkle Biere). In Pubs gibt’s eine grosse Auswahl an gezapften Bieren und Cidern (Apfelschaumwein). Guinness, ein Stout, gibt’s eigentlich überall. Oft sind den heimischen Bieren auch spezielle Gewürze beigemischt, die manchmal für unsere Gaumen einen eigenartigen Geschmack hervorrufen. Besonders erwähnen möchte ich das IPA (India Pale Ale)…. 1 x probiert und nie wieder! 🙁

Kunst? 🙂

Die sind an der Küste allgegenwärtig. Überall stehen Schilder „Don’t feed the seagulls“ und dass sie „vicious“ seien…. ja, stimmt! Aber irgendwie sind sie doch süss! (Solange sie nicht auf’s Auto schei…. 🙁 )

Die Statue The Spirit of Cricket von Allan Sly…. der Ball klebt oben an der Hauswand (roter Pfeil)

Die Innenstadt finden wir nicht so interessant, am späteren Nachmittag machen wir uns auf den Heimweg. Diesmal mit dem Bus, die Haltestelle ist praktischerweise genau vor dem Pub, in dem wir gestern Abend waren. Und von dort sind es nur knapp 10 Min. zu Fuss zum Campingplatz.

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