Zwei Novembertage in Wismar…. Tag 2


Der zweite Tag in Wismar beginnt mit einem Spaziergang Richtung MV Werften Wismar GmbH. Beeindruckend ist die 395 Meter lange, 155 Meter breite und 72 Meter hohe Dockhalle. Sie ist eine der grössten Dockhallen Europas, in der Schiffe im unterteilbaren 340 Meter langen, 67 Meter breiten und 13 Meter tiefen Baudock wetterunabhängig fertiggestellt werden können.

Beeindruckend ist auch das Angebot der MV Werften. Die Global Class….

….. die Endeavor Class….

…. und die Rhine Class als luxuriöse Schiffe für Flusskreuzfahrten.

Leider, aber verständlicherweise, darf man das Werftgelände nicht betreten!

Ein 4K Video über den Bau des ersten Kreuzfahrtschiffs der Global Class für Dream Cruises. Update vom Bau auf der MV Werft in Rostock im November 2018. Die Global 1 wird 342 m lang, 46 m breit und ist mit 204.000 BRZ vermessen. Die Ablieferung ist für 2021 vorgesehen.

TAKRAF ist die Abkürzung für Tagebau-Ausrüstungen, Krane und Förderanlagen…. ein ehemaliges DDR-Kombinat.

Alter Hafen in Wismar

Hier gibt’s fangfrischen Fisch in allen Variationen!

In der Altstadt gibt’s noch einige Ecken, wo noch fast nichts saniert wurde, z. B. hier die Büffelstrasse in Richtung St.-Nicolai-Kirchhof!

Die Kirche St. Nikolai (Nikolaikirche) ist die einzige der drei grossen Stadtpfarrkirchen, die den 2. Weltkrieg heil überstanden hat. Ihr 37 Meter hohes Mittelschiff ist nach der Lübecker Marienkirche das zweithöchste der Backsteingotik weltweit.

Rechtes Seitenschiff

Das Hauptschiff mit beeindruckenden 37 m Höhe!

Linkes Seitenschiff

Viele Teile der reichhaltigen Ausstattung stammen ursprünglich aus ehemaligen oder zerstörten Wismarer Kirchen. So wurde in der südlichen Vorhalle das Hochaltarretabel und das Triumphkreuz von 1430 aus St. Georgen untergebracht. Es war mit zehn Metern Breite bei geöffneten Flügeln das grösste seiner Art im gesamten Ostseeraum.

Lustige Bronzeskulptur an der Brücke über den Mühlebach, die „Schweinsbrücke“. Das soll an die Zeiten erinnern, als einst die Schweine vom Anger am Poeler Tor über diese Brücke in die Stadt oder zum Markt getrieben wurden.

Die Mühlengrube beidseitig des Mühlenbachs

Die ABC-Strasse…. sie wurde zunächst „Hinter den Brüdern“ genannt. Später um 1580 wurden die ersten Wohnbuden auf einem Teil des Grundstücks des ehemaligen Grauen Klosters errichtet, die mit Buchstaben gekennzeichnet waren.

Nochmal der Markt mit der Wasserkunst….

…. und statt Mittagessen gab’s noch mal Mohnkuchen! 🙂

Gewölbe ist die Bezeichnung des denkmalgeschützten roten Fachwerkhauses in der Runden Grube 4 in Wismar!

Die Vorsteher des Ratskellers, die so genannten Weinherren, prüften hier im 17. und 18. Jahrhundert im Hafen angelieferte Weine auf ihre Qualität, bevor diese weiter ins Rathaus gelangten.
Toller Job! 🙂

Das Brauhaus am Lohberg zu Wismar

Auf dem weg zum Stellplatz nochmal der Alte Hafen….

…. und die Libra in der Abendsonne!

Wismar ist auf jeden Fall eine Reise wert, es waren sehr schöne Tage hier!

Kategorien:Allgemein

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