3. und 4. Tag: Via València nach Alacant

Dienstag, 14.9.2021

Beim Titel dieses Beitrags komme ich etwas in’s Grübeln…. da ich Ortsangaben immer in der lokalen Schreibweise nenne, bleibt mir bei Alicante nichts weiter übrig, als die valencianische Schreibweise Alacant zu verwenden, obwohl kaum jemand diese Bezeichnung kennt. Die spanische Schreibweise Alicante ist umgangssprachlich üblich.

Mist…. beim Beitrag zuvor über Villeneuve-lès-Béziers habe ich es auch nicht gemacht…. Vilanòva de Besièrs wäre richtig gewesen…. aber ok…. meine Webseite…. meine Inkonsequenz! 😀 😀

Wir starten nach dem Frühstück in Villeneuve, halten nach der Grenze in La Jonquera kurz zum Tanken (ca. 40 ct. pro Liter günstiger als in Frankreich!) und weiter geht’s!

Map data ©2021 Google

Bei Tarragona halten wir kurz an, um einen Blick auf oder in den Steinbruch Pedrera El Mèdol zu werfen, der direkt von der Autobahnraststätte Àrea de Servei Mèdol (Autobahn AP-7) fussläufig zu erreichen ist. Die Spitze von Mèdol ist besonders hervorzuheben, da es sich um eine über 16 Meter hohe Säule handelt, die als Zeitzeuge dient. 

Wenige Kilometer weiter…. das Aquädukt de les Ferreres oder Teufelsbrücke…. wir steigen nicht herunter, es ist ziemlich heiss und wir haben noch eine ziemliche Strecke vor uns.

Weiter geht’s durch València nach El Saler auf den Camping Valencia El Saler…. nichts besonderes, aber für eine Nacht geht das schon. Zum Abendessen gibt’s in El Saler die erste Paella seit fast zwei Jahren und die Erkenntnis, dass die Spanier die Pandemie durch ihre hohe Impfquote sehr gut im Griff haben…. deutlich besser als die Schweizer. Das Leben ist hier zurück…. das spürt man im Land…. keine Zertifikate, Masken in Innenräumen sind Pflicht, und draussen, wo man den Abstand nicht einhalten kann…. aber sonst nichts…. und das möchte man den Impfgegnern und -verweigerern in der Schweiz direkt um die Ohren hauen! 👿


Mittwoch, 15.9.2021

Morgens tanken wir in Pinedo an der schönsten BP-Tankstelle, die wir kennen! Der Besitzer ist ganz stolz, als ich ihn frage, ob ich ein paar Fotos von der Estacion de Servicio machen darf.

Frisch getankt geht’s los, nach Alicante sind es knapp 200 km….

Map data ©2021 Google

…. wir haben es nicht eilig und machen einen Abstecher nach Calp (Calpe)…. um es kurz zu machen…. uns gefällt es dort nicht. Das ist uns zu touristisch…. sicherlich sieht das Panorama mit dem Felsen Penyal d’Ifac (span. Peñón de Ifach) recht schön aus, aber die vielen Hochhäuser und der Trubel dort sprechen uns nicht an. Benidorm im Kleinformat könnte man es fast nennen! 😀

Die offenbar sehenswerte Altstadt fällt leider dem Fehlen eines geeigneten Parkplatzes zum Opfer.

© Rathaus Calp(e)
Photo by Bjørn Christian Tørrissen, License: CC BY-SA 4.0

Weiter geht’s durch Altea (ganz nett) und an Benidorm vorbei…. nur ein Beispiel von vielen, das Intempo Hochhaus, angeblich mit 192 m (woanders liest man 198 m) das höchste Wohnhaus Europas…. wer macht dort Ferien oder wohnt dort? Wir sicher nicht! 😀

Photo by Miguel Hermoso Cuesta, License: CC BY-SA 4.0

Wir fahren weiter nach Alicante und stellen uns auf den Stellplatz Area Autocaravanas Playa de San Juan in Strandnähe. Der Platz ist für einen Platz in der Grossstadt ok, jetzt in der Nebensaison sind kaum Fahrzeuge da, Tramhaltestelle und Strand sind ca. 200 m entfernt.

Wir gehen zum Strand und sind fast überwältigt…. für eine Grossstadt ein fantastischer Strand…. und jetzt in der Nebensaison fast menschenleer!

Wir gehen in einem der zahlreichen Chiringuitos etwas essen. Es ist Regen angesagt, der Himmel verdunkelt sich…. zum Glück bleibt es trocken!

Morgen geht’s in die Stadt!

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