Donnerstag, 5.3.2026
Wir schlafen nach dem langen Abend gestern erst mal aus und geniessen ein schönes Frühstück.
Das Wetter ist heute leider nicht so sonnig wie gestern…. aber es bleibt zum Glück trocken. Wir nehmen den stündlich fahrenden Shuttle-Bus vom Camping de Paris, der bringt uns zur Métro-Station Porte Maillot, von dort aus neben wie die Ligne 1 von La Défense nach Château de Vincennes und steigen an der Station Châtelet aus…. wir haben uns online für einen Besuch der Cathédrale Notre-Dame de Paris angemeldet…. es kostet keinen Eintritt, aber mit Anmeldung ist man im Vorteil, wenn es einen grossen Besucheransturm geben sollte…. man weiss es nicht, aber Touristen sind in Paris immer viele unterwegs.

Das ist unsere heutige Wanderung…. es sind nur etwa 6 km…. aber das reicht nach dem gestrigen langen Tag auch!

Station Métro Châtelet nahe der Place du Châtelet….
…. die älteren Stationseingänge der Pariser Métro sind noch mit den von Hector Guimard entworfenen verflochtenen Eisenträgern im französischen Art-Nouveau-Stil (Jugendstil) ausgestattet.

Kreuzung Rue de Rivoli / Rue des Lavandières Sainte-Opportune

Die Place du Châtelet ist ein Platz auf der Grenze zwischen dem Quartier Saint-Germain-l’Auxerrois im 1. und dem Quartier Saint-Merri im 4. Arrondissement. Der Platz wurde deshalb so benannt, weil dort das Grand Châtelet stand, das 1802 abgerissen wurde.

Fontaine du Palmier (Palmenbrunnen)…. irgendwie habe ich wegen des dichten Verkehrs keinen optimalen Platz zum Fotografieren gefunden…. dieses Foto zeigt den Sockel des Brunnens….

…. und dieses Foto die Spitze der Säule. Auf einer Halbkugel steht eine goldene Victoria mit freiem Oberkörper und ausgestreckten Armen. In jeder Hand hält sie zwei Siegeskränze. Sie ist eine Kopie von 1898, das Original von Louis-Simon Boizot ist seit 1950 im Musée Carnavalet ausgestellt.

Zwischen Sockel und Spitze sind 18 m Säule, der Schaft ist als Palmenstamm gestaltet und das Kapitell ist mit Palmenblättern verziert. Möglicherweise ist es eine Anspielung auf Napoleons Ägyptische Expedition.

Die Tour Saint-Jacques ist ein 51 Meter hoher gotischer Turm. Der heutige Glockenturm ist ein Überbleibsel der im Stil der Spätgotik gebauten Ancienne Église Saint-Jacques de la Boucherie. Während der Französischen Revolution war die Kirche seit 1790 geschlossen, ab 1793 diente sie als Versammlungsort des revolutionären Komitees. Am 29. Oktober 1797 wurde sie zerstört, aber der Glockenturm mit seinen zwölf Glocken wurde übrig gelassen.
Seit dem 2. Dezember 1998 ist der Turm als Teil des Weltkulturerbes der UNESCO unter der Bezeichnung Wege der Jakobspilger in Frankreich ausgezeichnet.



Blick vom Pont au Change (Geldwechslerbrücke) über die Seine zum Palais de la Cité

Der Cour de Cassation (Kassationshof) am Quai de l’Horloge

Blick zur Pont Neuf…. diese überqueren wir später

Wir sind jetzt auf der Île de la Cité (Stadtinsel)
Tour de l’Horloge du Palais de la Cité
Die Uhr ist aus dem Jahr 1370 und war die erste öffentliche Uhr in Paris, die von Henri de Vic, einem lothringischen Uhrmacher, im Auftrag von König Karl V. gebaut wurde.

Palais de Justice, total abgesichert, da kommt man nicht mal rein, um ein Foto zu machen!

Links daneben die Sainte-Chapelle, geweiht 1248, steht sie beispielhaft für den hochgotischen Stil der Mitte des 13. Jahrhunderts, innen mit Reliquien und berühmten Buntglasfenstern mit Bibelszenen.

Métro-Station Cité mit dem von Hector Guimard entworfenen Jugendstil-Zugang, dahinter befindet sich das Gebäude des Tribunal de Commerce de Paris (Handelsgericht).

Préfecture de Police, früher Garde de Paris (Stadtwache von Paris)

Ein erster Blick auf die Cathédrale Notre-Dame de Paris….
…. unser Termin ist erst um 13.30 Uhr…. genug Zeit, um vorher noch etwas zu essen.

Wir gehen in’s Le Dante in der Rue Dante, Bewertung 3.7…. das Essen ist gut, eine schöne typische Atmosphäre, zumindest empfinden wir das so…. und auch das Dessert schmeckt…. alles ordentliche französische Hausmannskost!
Durch die Rue du Fouarre und….

…. die Rue Lagrange und über den Pont au Double….

…. und die Kathedrale ist in Sichtweite!
Es sind noch Arbeiten im Gang…. Gerüste und Kräne sind noch im Einsatz

Cathédrale Notre-Dame de Paris (Kathedrale Unserer Lieben Frau zu Paris)
Die unter dem Patrozinium Unserer Lieben Frau, also der Gottesmutter Maria, stehende Kirche wurde zwischen 1163 und 1345 errichtet und ist eines der frühesten gotischen Gotteshäuser Frankreichs.
Nach dem Brand von Notre-Dame im Jahr 2019 waren wir natürlich gespannt, welche Fortschritte bei den Restaurierungsarbeiten erzielt wurden. Alles ist, auch innen, noch nicht fertig und zugänglich.

Fotos vom Brand am Montag, 15. April 2019…. die Flammen nähern sich den Haupttürmen

Die Ostseite nach dem Einsturz von Dachstuhl und Vierungsturm

Photo by Remi Mathis, License CC BY-SA 4.0
Sicherungsmassnahmen im April 2019

Nochmal eine eindrucksvolle Gegenüberstellung vor und nach dem Brand aus der gleichen Perspektive


Wir sind nicht die Einzigen, die hinein wollen…. 😬
…. aber zum Glück haben wir reserviert! 👍

Es geht erstaunlich schnell, bis wir drin sind….
…. leider ist es drinnen genauso voll wie draussen! 🙁

L’Annonciation (Verkündigung) des französischen Malers François Lemoyne aus dem Jahr 1727.
Wie durch ein Wunder überstand das Gemälde den verheerenden Brand von 2019. Es wurde danach zusammen mit anderen Kunstschätzen aufwendig restauriert und war 2024 in einer Sonderausstellung in der Galerie des Gobelins in Paris zu bewundern, bevor es pünktlich zur Wiedereröffnung der Kathedrale an seinen angestammten Platz zurückkehren durfte.




Der Wandteppich auf der rechten Seite ist das Werk L’Ordre des Oiseaux (Die Ordnung der Vögel) des französischen Künstlers Georges Braque (1882-1963). Der Teppich hängt in der Chapelle de Salomon (Salomon-Kapelle) im Nordschiff von Notre-Dame.
Das Motiv basiert auf Braques Illustrationen für das gleichnamige Buch des Nobelpreisträgers Saint-John Perse aus dem Jahr 1962. Vögel waren ein zentrales Thema in Braques Spätwerk und symbolisieren oft Frieden und Freiheit.

Die Kathedrale ist als Bestandteil des Seineufers von Paris seit 1991 Weltkulturerbe der UNESCO.

Das Bild zeigt eine geschnitzte Szene aus der Passionsgeschichte, die Szene zeigt den Einzug Jesu auf einem Esel in Jerusalem am Palmsonntag.

Restaurierte Heiligenbilder: im Norden und Süden der Kathedrale sind in durchgehenden Flachreliefs Szenen aus der Heiligengeschichte dargestellt, hier das letzte Abendmahl. Die 13 Motive aus dem Neuen Testament entstanden zwischen 1300 und 1318.

Ein Relief des Kindermords in Bethlehem…. eine biblische Szene, die den Befehl von König Herodes darstellt, alle männlichen Kleinkinder in Bethlehem zu töten.


In der Chapelle Saint Louis (Kapelle des hl. Ludwig)

Diese Marmorstatue stellt das Grabmonument von Kardinal Louis-Antoine de Noailles dar. Sie wurde von den Bildhauern Louis-Pierre Deseine und Adolphe-Victor Geoffroy-Dechaume geschaffen.

Bei dieser Skulptur handelt es sich um das Kenotaph (ein leeres Grabmal) von Hyacinthe-Louis de Quélen, dem Erzbischof von Paris von 1821 bis 1839. Sie befindet sich in der Chapelle Saint-Marcel (Kapelle des hl. Marcel) innerhalb der Kathedrale.

Ebenfalls in der Chapelle Saint-Marcel befindet sich das Mausoleum von Kardinal Jean-Baptiste de Belloy

Im Bereich um den Hauptaltar steht im Mittelpunkt ein grosses, modernes goldenes Kreuz, das 1994 vom Bildhauer Marc Couturier hinzugefügt wurde. Vor dem Kreuz befindet sich eine marmorne Skulptur, die als Pietà bekannt ist und die leidende Maria mit dem Leichnam Jesu darstellt.
Die Aufnahme zeigt auch die gotischen Gewölbebögen der Kathedrale.
Der Bereich der Apsis hinter dem Querschiff, in dem sich dieser Altar befindet, überstand den Brand von 2019 weitgehend unversehrt.

In der Chapelle Saint-Georges, die den Christen des Orients gewidmet ist, ist der heilige Georg dargestellt, wie er voranschreitet, um den Drachen zu töten. Dieses Fresko von Louis Steinheil ist in einem Stil gehalten, der eher an die Spätrenaissance erinnert.

In der Chapelle Saint-Guillaume (Kapelle des hl. Wilhelm) befindet sich das Grabmal (bzw. Kenotaph) von Jean Jouvenel und seiner Frau Michelle de Vitry. Die Kapelle liegt im Chorumgang der Kathedrale.

Dies ist das Kenotaph von Erzbischof Denys Auguste Affre. Das Denkmal wurde 1860 von Auguste-Hyacinthe Debay geschaffen und zeigt den Erzbischof im sterbenden Zustand. Er wurde 1848 während der Juni-Aufstände tödlich verletzt, als er versuchte, zwischen den Aufständischen und der Armee zu vermitteln.
Der Erzbischof hält einen Olivenzweig als Friedenssymbol in der Hand. Die Inschrift auf der violetten Wand lautet:
PUISSE MON SANG ÊTRE LE DERNIER VERSÉ!
Möge mein Blut das letzte sein, das vergossen wird!

Diese detaillierte Holzschnitzerei ist Teil Chorgestühls im Ambulatorium (Chorumgang)
Die kunstvollen, bemalten Holzschnitzereien stammen aus dem 14. Jahrhundert. Unterhalb der Schnitzereien befinden sich Bögen, die mit Wappen und Inschriften versehen sind, die möglicherweise auf historische Figuren oder Bischöfe hinweisen.
Die Nordseite des Chorgestühls zeigt Szenen aus der Kindheit Christi, während die Südseite die Erscheinungen des auferstandenen Christus darstellt.

Diese Skulptur stellt die heilige Jeanne d’Arc (Johanna von Orléans) dar. Sie wurde von dem französischen Bildhauer Charles Desvergnes geschaffen. Sie wurde dort im Jahr 1921 aufgestellt, kurz nach ihrer Heiligsprechung.

Es handelt sich um den historischen Wetterhahn, der einst die Spitze des Vierungsturms der Kathedrale krönte. Die Statue wurde durch den verheerenden Brand im April 2019 schwer beschädigt und geschmolzen, jedoch später in den Trümmern wiedergefunden. Der Hahn gilt als Symbol für das französische Volk und diente als Blitzableiter auf der Turmspitze.

Hier beenden wir den Rundgang durch die Kathedrale. Unser Eindruck ist sehr zwiespältig…. zum einen ist es ein grossartiges Bauwerk, gar keine Diskussion darüber…. zum anderen sind viel zu viele Besucher drin…. natürlich verstehen wir, dass fast jede / r die oder der nach Paris kommt, die Notre-Dame sehen wollen…. wir ja auch…. es ist ein Dilemma!
Vermutlich sieht die Kathedrale innen durch die sehr helle Farbe so aus, wie nach der letzten 20 Jahre dauernden Restaurierungskampagne unter der Leitung von Eugène Viollet-le-Duc. Es wirkt an manchen Orten etwas steril…. die Patina von mehreren Jahrzehnten könnte diesen Eindruck mildern.
Wir laufen am Ufer der Seine entlang Richtung Pont Neuf….
…. hier lässt sich entspannen…. etwas hart ist der Untergrund schon! 😜

Am Quai des Orfèvres auf der Île de la Cité wird derzeit ein umfassendes Sanierungs- und Modernisierungsprojekt des historischen Palais de Justice durchgeführt. Seit dem Umzug der Pariser Kriminalpolizei und der grossen Gerichte in den neuen Justizpalast bei der Porte de Clichy im Jahr 2017 werden die historischen Räumlichkeiten umfassend renoviert. Zukünftig sollen hier unter anderem Räume für den Cour de cassation (Kassationshof), den Cour d’appel (Berufungsgericht) sowie Teile der Préfecture de police untergebracht werden.
Der Pont Neuf (Neue Brücke) ist die älteste im Originalzustand erhaltene Brücke über die Seine. Ihr Bau begann 1578 und dauerte bis 1607 an…. also fast 30 Jahre! Die Bogenbrücke ist 238 m lang und 20 m breit. Sie verbindet den Quai du Louvre am rechten Seineufer im 1. Arrondissement mit dem Quai de Conti und dem Quai des Grands Augustins am linken Seineufer im 6. Arrondissement. Etwa in der Mitte überquert sie die westliche Spitze der Île de la Cité.

Monnaie de Paris, die staatliche französische Münzprägeanstalt am Quai de Conti

An der Place du Pont Neuf…. so kann man natürlich auch Einnahmen generieren….
…. man stellt sein Haus als Werbefläche zur Verfügung!


Blick zum Musée du Louvre am Quai du Louvre

Und die andere Hälfte der Pont Neuf

Wir gehen am Ufer der Seine entlang Richtung Musée du Louvre….
…. vorbei an zahlreichen Ständen der Bouquinistes de Paris, die hier Kunst, Antiquitäten, Briefmarken usw. zum Verkauf anbieten. Der Ausdruck boucquain, zweifelsohne eine Ableitung vom niederländischen boeckijn (kleines Buch), taucht um 1459 auf und wird in der Form von bouquin Ende des 16. Jahrhunderts übernommen. Die Verkaufsstände, Les Boîtes (Kasten, Schachtel, Kiste), müssen dem Règlement des Bouquinistes des quais de la Seine entsprechen, wobei vor allem der Artikel 9 des städtischen Erlasses vom 1. Oktober 1993, unterschrieben von Jacques Chirac, dem damaligen Bürgermeister, zu beachten ist.

Die Läden der Bouquinistes sind ja auch irgendwie Holzkisten


Jetzt stehen wir vor dem Eingang des Musée du Louvre
Das Museum Louvre, kurz der Louvre [ˈluːvrə], ist ein Kunstmuseum im 1. Arrondissement. Er befindet sich im historischen Palais du Louvre, der ehemaligen Residenz der französischen Könige, am rechten Ufer der Seine.


Übersichtsplan des Louvre (rechts) mit dem ehemaligen Palais des Tuileries (links)

Man kann sich auf dem Gelände des Louvre frei bewegen, Eintritt muss man nur bezahlen, wenn man die Ausstellungsräume betreten möchte. Wir nehmen den Eingang rechts beim Pavillon de l’Horloge, auch bekannt als Pavillon Sully. Es ist ein Werk des Architekten Jacques Lemercier, das 1624 unter der Herrschaft Ludwigs XIII. begonnen und 1654 unter der Herrschaft Ludwigs XIV. fertiggestellt wurde. Seit dem späten 19. Jahrhundert wird der Name Pavillon de l’Horloge im Allgemeinen auf die Ostseite des Bauwerks angewendet, die aus dem 17. Jahrhundert stammt, und der Name Pavillon Sully auf die Westseite, die in den 1850er Jahren als Teil der Louvre-Erweiterung von Napoleon III. neu gestaltet wurde.

Im Innenhof des Pavillon de l’Horloge wird gerade ein Gebäude errichtet, ich bin würde zu sagen, ein Pavillon zu Ausstellungszwecken…. aber warum heisst der Pavillon de l’Horloge so, wenn es doch eigentlich ein Palais ist? Die KI weiss dazu folgende Antwort:
In der französischen Schlossbauarchitektur des Barock und der Renaissance bezeichnet ein Pavillon nicht nur kleine Gartenhäuschen, sondern einen eigenständigen, oft mehrgeschossigen Baukörper, der durch Galerien oder Flügel mit anderen Teilen der Schlossanlage verbunden ist.
Der Palais du Louvre ist der Name für den gesamten Komplex. Der Pavillon de l’Horloge ist lediglich ein Element dieser gigantischen Struktur. Der Pavillon als zentrales Herzstück des Westflügels der Cour Carrée (des quadratischen Innenhofs) entworfen.

Auch zur Frage nach dem Unterschied zwischen Palais und Palace weiss die KI folgendes:
Ein Palais (der klassische Palast) bezeichnet traditionell ein prachtvolles, meist historisches Gebäude mit öffentlicher oder herrschaftlicher Funktion. Es ist die Residenz eines Herrschers, Staatsoberhaupts oder einer bedeutenden Persönlichkeit in einer Stadt, z. B. Le Palais de l’Élysée. Viele öffentliche Gebäude, in denen Staatsgewalt ausgeübt wird, tragen diesen Namen, z. B. Palais de Justice für ein Gerichtsgebäude oder Palais Bourbon für die Nationalversammlung. Im Gegensatz zum Château (Schloss), das oft ländlich liegt, befindet sich ein Palais fast immer in einem urbanen Kontext.
Das Wort Palace ist ein aus dem Englischen entlehnter Begriff, der im Französischen eine ganz spezifische Bedeutung im Tourismus hat. In der Hotellerie ist ein Palace ist ein Hotel der absoluten Spitzenklasse. In Frankreich ist Palace seit 2010 eine offizielle staatliche Auszeichnung für 5-Sterne-Hotels, die sich durch aussergewöhnliche historische, ästhetische oder gastronomische Merkmale von normalen Luxushotels abheben.
Aha…. wieder etwas gelernt! 👍


Wir verlassen den Cour Carrée und gehen durch eine Passage in den grossen Innenhof des Louvre.

Die langen Flügel des Hofes, welche die heutige Glaspyramide rahmen, wurden im 19. Jahrhundert um- und ausgebaut. Diese Erweiterungsbauten, die nach Denon und Richelieu benannt sind und stilistisch den Bauten Lemerciers angepasst sind, wurden von 1852 bis 1878 durch Louis Visconti und Hector Lefuel überarbeitet oder neu angelegt.
Leider wird es gerade etwas trüb und dunstig! 😬

Die Glaspyramide im Innenhof des Louvre wurde von 1985 bis 1989 gebaut und dient als Haupteingang für das Museum des Louvre. Es ist ein Werk des chinesisch-amerikanischen Architekten Ieoh Ming Pei.





Statue équestre de Louis XIV sous les traits de Marcus Curtius (Reiterstatue von Ludwig XIV. in der Gestalt von Marcus Curtius) auf dem Cour Napoléon
Marcus Curtius war in der Volkssage ein Soldat, der im Jahre 362 v. Chr. den Opfertod starb. Hintergrund der Sage, die bei Varro kurz erwähnt und bei Livius ausführlicher erzählt wird, ist offenbar die aitiologische Herleitung des Namens des Lacus Curtius, der nach ebendiesem Marcus Curtius benannt sei.


Der Arc de Triomphe du Carrousel ist ein Triumphbogen zwischen Louvre und Tuilerien. Er ist nicht zu verwechseln mit dem auf einer Sichtachse mit dem Arc de Triomphe du Carrousel gelegenen doppelt so grossen Arc de Triomphe de l’Étoile, der an der Place Charles de Gaulle stehend die Champs-Élysées prägt.


Der Arc de Triomphe du Carrousel befindet sich auf der sogenannten Axe historique, die sich vom Louvre aus geradlinig westnordwestwärts durch Paris und zwei Nachbarstädte erstreckt, in der Hauptstadt über die Avenue des Champs Élysées und die Avenue de la Grande-Armée, dann jenseits der Stadtgrenze in Neuilly-sur-Seine als Avenue Charles de Gaulle und jenseits der Seine in dem städteübergreifenden Büroviertel La Défense bis durch den Grande Arche, den François Mitterrand errichten liess.
Die Axe historique hat eine Länge von etwa 10 km und erstreckt sich als monumentale Sichtachse vom Stadtzentrum im Osten bis in das moderne Geschäftsviertel La Défense im Westen. Die Achse, auch bekannt als Voie Triomphale (Triumphweg), verbindet einige der berühmtesten Wahrzeichen der Stadt in einer fast geraden Linie.


Wir lassen den Louvre hinter uns und betreten den Jardin des Tuileries


Diese Skulptur stellt das Werk L’Air (Die Luft) von Aristide Maillol dar.

Skulptur Diane chasseresse (Diana die Jägerin) von Edmond Lévêque. Die Marmorstatue wurde 1869 geschaffen und zeigt die römische Göttin der Jagd mit einem Hund.

Dieses Foto zeigt die Skulptur Cain venant de tuer son frère Abel (Kain, nachdem er seinen Bruder Abel getötet hat) von Henri Vidal aus dem Jahr 1896.


Am Grand Bassin Rond (Grosses rundes Wasserbecken), im Gegensatz zum ähnlich grossen Bassin Octogonal (Achteckiges Wasserbecken), kann man hier gemütlich rumsitzen, den Enten zuschauen oder Leute gucken! 👀 😜
Thésée combattant le Minotaure…. die Statue stellt den Kampf zwischen Theseus und dem Minotauros dar. Das Werk wurde zwischen 1821 und 1827 von dem französischen Bildhauer Etienne-Jules Ramey geschaffen.


Irgendwann reicht’s mal mit dem Angucken…. wir haben Hunger! Wir gehen die Rue du 29 Juillet hinauf auf der Suche nach einem Restaurant mit offener Küche und werden fündig im La Coupe d’Or…. das ist zwar nur mit 3.6 bewertet, aber wir finden es sehr gut dort, das Essen schmeckt, die Kellner sind sehr freundlich…. eine typische französische Beiz…. uns gefällt’s dort!

Am Ende der Strasse wird die Passage des Jacobins modernisiert und renoviert

Schluss für heute…. wir gehen zur Métro-Station Tuileries und fahren zur Station Porte Maillot, wo uns der Shuttle-Bus vom Campingplatz abholt. Wir überlegen, was wir morgen machen…. dass wir Paris verlassen ist, klar…. unser Plan war, westlich Richtung Normandie zu fahren, aber dort ist das Wetter gerade nicht so berauschend…. dagegen ist es weiter nördlich schöner…. also…. es geht morgen nach Amiens an der Somme und danach an die Mündung der Somme.
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