22. Tag: Über Hondarribia nach Donostia-San Sebastián

Montag, 23.3.2026

Nachdem uns Hondarribia letztes Jahr so gut gefallen hatte und es für uns heute nur ein kleiner Umweg ist, fahren wir nochmals dorthin. Das Parking Hondartza – Playa (Strandparking) am Paseo Europa ist kein offizieller, aber ausserhalb der Saison geduldeter Stellplatz für Wohnmobile. Infrastruktur ausser Müllkübeln gibt es dort nicht, aber das ist für uns kein Problem.

Map data ©2026 Google

Der Hondarribiko Kirol-Portua (Yachthafen)

Das Verwaltungsgebäude der Euskadiko Kirol Portuak (EKP), der Betreibergesellschaft für die Sport- und Freizeithäfen im spanischen Baskenland. Das markante Gebäude liegt direkt an der Bahía de Chingudi (bask. Txingudiko badia)

Murales de Beruete von José Díaz Bueno aus dem Jahr 1964…. eine mit Reliefs verzierte Stützmauer

Dies ist ein steinernes Wappen, das Euskal Herria, das Baskenland, darstellt. Das Wappen ist in vier Quadranten unterteilt, die die historischen Gebiete des Baskenlandes repräsentieren. Das historische Baskenland Euskal Herria oder Euskadi umfasst sieben traditionelle Gebiete (bask. herrialdes) in Spanien und Frankreich, die sich auf zwei historische Regionen aufteilen:

Südliches Baskenland (Hegoalde) in Spanien

Bizkaia (Biskaya): Zentrum ist die pulsierende Industriestadt Bilbao.
Gipuzkoa: die kleinste Provinz mit der eleganten Küstenstadt Donostia-San Sebastián.
Álava (Araba): das ländliche, von Weinbau geprägte Hinterland mit der Hauptstadt Vitoria-Gasteiz.
Nafarroa (Navarra): eine eigenständige Autonome Gemeinschaft mit der historischen Hauptstadt Pamplona.

Nördliches Baskenland (Iparralde) in Frankreich

Lapurdi (Labourd): die Küstenregion mit beliebten Badeorten wie Biarritz und Saint-Jean-de-Luz.
Zuberoa (Soule): das dünn besiedelte, waldreiche Innere mit der historischen Hauptstadt Mauléon.
Nafarroa Behera (Nieder-Navarra): die ländliche Region rund um Saint-Jean-Pied-de-Port, eine wichtige Station auf dem Jakobsweg

Die Bäume blühen…. endlich wird es langsam Frühling!

Restaurante Hondar….

…. wir kennen es nicht, es liegt recht markant an der Kreuzung Zuloaga Kalea, Matxin Arzu Kalea und Itsasargi Kalea

In der San Pedro Kalea

Es sieht hier leider etwas trist aus…. das letzte Mal waren wir an einem sonnigen Samstag Ende September 2025 hier…. da waren die Bäume grün und die Fussgängerzone war belebt…. heute an einem Montag ist hier überhaupt nichts los.

Das letzte Mal gab’s unser Mittagessen im Restaurant der Hermandad de Pescadores, der Bruderschaft der Fischer. Darauf wird heute leider nichts…. am Montag ist hier Ruhetag…. schade!

Wir gehen daher in’s Restaurante Kai Zaharra, Google-Bewertung 4.3…. wir bestellen dort das Menú del día…. die Vorspeise ist gut, der Hauptgang hat deutlich Luft nach oben…. das Fleisch hat viele Knochen, der Fisch hat viele Gräten, schmecken tut’s aber trotzdem…. die Desserts sind absolut sensationell…. die haben es dann wieder rausgerissen! 😜

Weiter geht’s in der San Pedro Kalea

Die Strasse ist bekannt für ihre traditionellen baskischen Häuser, Restaurants und Pintxos-Bars. Sie ist durch eine markante Allee aus Platanen geprägt, die den gepflasterten Weg säumen.

Dieses Wandbild in Hondarribia auf dem Weg zur Altstadt wurde von der Künstlerin Naiara Goikoetxea geschaffen. Das Werk thematisiert die Beziehung zwischen Mensch und Meer und wurde im Rahmen eines lokalen Kreativprogramms realisiert. Die Szene zeigt Menschen an einer Hafenmauer und im Wasser, wobei verschiedene künstlerische Techniken zur Darstellung von Farbe und Bewegung eingesetzt werden.

Die Gipuzkoa Plaza

Die Plaza de Gipuzkoa in Hondarribia liegt malerisch im Herzen der mittelalterlichen Altstadt, der Alde Zaharra.

Der Platz wurde in den 1970er-Jahren vom Architekten Manuel Manzano-Monís entworfen. Sein Ziel war es, ein stimmiges, historisch wirkendes Ensemble zu schaffen, das die traditionelle baskische Architektur imitiert und gleichzeitig funktionalen Wohnraum im Erdgeschoss bietet.

Die Skulptur Zinbaue von Nestor Basterretxea aus dem Jahr 2001 vor dem Castillo de Carlos V auf der Plaza de Armas

Blick zum Hafen von Hendaye

Das Castillo de Carlos V…. aussen immer noch Baustelle und innen ist es der Parador El Emperador

Wir entscheiden uns, hier mit unserem Rundgang abzubrechen…. wir haben das schon alles beim letzten Besuch gesehen. Ausserdem ist morgen noch schönes Wetter und übermorgen soll es regnen. Dann werden wir hier nicht übernachten, sondern gleich nach Donostia-San Sebastián fahren, damit wir morgen einen wettermässig schönen Tag in der Stadt haben.

In der Juan Laborda Kalea auf dem Weg nach unten

Es geht zum wecamp San Sebastián in der Padre Orkolaga Ibilbidea auf dem Monte Igueldo oder baskisch Igeldo…. auf dem Platz waren wir schon einige Male…. nach anfänglichen Schwierigkeiten seit der Übernahme durch wecamp ist der Platz jetzt in Ordnung, auch das Restaurant ist mittlerweile sehr gut.

Wir nutzen den Rest des Tages und waschen und trocknen noch zwei Trommeln Wäsche…. wer weiss, wann wir wieder gute Waschmaschinen und Wäschetrockner vorfinden.

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