23. und 24. Tag: Sonne ☀️ und Regen 🌧️ in Donostia-San Sebastián

Dienstag, 24.3.2026

Zum Glück ist nicht beides an einem Tag…. heute scheint die Sonne ☀️ und der Tag morgen ist leider verregnet 🌧️ !

Wir müssen hier keine Sehenswürdigkeiten mehr anschauen…. was uns in der Stadt Donostia-San Sebastián interessiert, haben wir (hoffentlich!) schon gesehen…. also können wir ganz entspannt das machen und anschauen, was uns gefällt:

die grossartigen Skulpturen Peine del Viento XV (bask. Haizearen Orrazia) von Eduardo Chillida,

der Spaziergang entlang der Bahía de La Concha (Kontxako Badia) mit den wunderschönen Stränden Playa de Ondarreta (Ondarretako Hondartza) und Playa de La Concha (Kontxa Hondartza),

der Bummel durch die Altstadt Parte Vieja (Parte Zaharra) und Pinchos (Pintxos) essen in der Bare-Bare Taberna Jatetxea, unserer Lieblings-Pintxos-Bar und dazu einen Txakoli trinken, diesen typisch baskischen Wein aus der autochthonen Rebsorte Hondarribi Zuri.

Habe ich etwas vergessen? Ja klar…. den cremigen San Sebastián Cheesecake, (span. Tarta de queso vasca, bask. Euskal gazta-tarta), für den es sogar bei uns in der Schweiz ein passendes Rezept gibt!

So sieht bei uns eine typische Wanderung hier aus…. heute ist sie knapp 8 km lang

Maplibre | © komoot | Map data © OpenStreetMap-Mitwirkende

Wir fahren mit der Buslinie 16 bis zur Haltestelle Funikularra an der Plaza del Funicular (Funikular Plaza) direkt vor der Talstation des Funicular Monte Igueldo (Igeldo Mendiko Funikularra)

Endstation ist Boulevard 19 am Boulevard Zumardia mitten im Stadtzentrum.

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Blick hinauf zum Monte Igueldo (bask. Igeldo, Txubillo oder Hiru Txubilloak)

Die Villa San Martín wurde 1919 von José Martínez de Ubago erbaut. Im Jahr 1924 beauftragte ihr neuer Eigentümer, der berühmte Juwelier Louis Cartier, denselben Architekten Ubago mit einem Ausbau, der jedoch letztendlich nicht realisiert wurde.

Wo geht’s jetzt zuerst hin?

Natürlich den Eduardo Chillida Pasealekua (Promenade) entlang zu den Skulpturen Peine del Viento XV

Das letzte Mal war hier leider Baustelle 🚧 ….

…. zum Glück sind die Bauarbeiten jetzt abgeschlossen!

Irgendwann werde ich das mal machen und hier einen ganzen Tag herumsitzen und das Spiel von Wind und Wellen um die Skulpturen herum beobachten…. zum Beispiel so, wie in diesem Video! 😜

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Wir sind auf der Irutxulo Pasealekua (Promenade) im Ondarretako Lorategiak (Jardines de Ondarreta), einem Park entlang der Playa de Ondarreta (Ondarretako Hondartza).

Diese Skulptur heisst Zeharki (bask. für quer durch oder achtkantig / schräg) und wurde von dem Künstler José Ramón Anda geschaffen. Sie besteht aus drei grossen, unregelmässigen Zylindern aus Beton, die zusammen eine Art Menhir bilden. Es ist ein bedeutendes Werk der baskischen Nachkriegskunst, das die Wechselwirkung zwischen geometrischem Raum, Natur und traditioneller baskischer Kultur thematisiert.

Der Dialog mit der Txalaparta (Klang und Rhythmus)
Die Form der Skulptur ist direkt von der Txalaparta inspiriert. Das ist ein traditionelles baskisches Musikinstrument aus Holzplanken, die mit Holzstöcken rhythmisch geschlagen werden. Die drei ineinandergreifenden, schräg geneigten Betonsäulen imitieren visuell die Bewegung dieser Holzstöcke, wie sie dynamisch auf den Boden und in den Raum hämmern. Sie bringt somit den Rhythmus und die Identität der baskischen Kultur in eine moderne, abstrakte Form.

Das Durchqueren von Raum und Natur
Der Titel Zeharki (quer durch) ist programmatisch. Die drei diagonalen, unregelmässigen Zylinder durchbrechen den offenen Raum der Gartenanlage und der Meeresküste. Anda wollte damit die Grenze zwischen der massiven Materie (Beton) und der Unendlichkeit des Himmels und des Meeres aufheben. Die Säulen wirken wie ein Bindeglied, das den Boden durchdringt und sich in den Raum hinein ausdehnt.

Verbindung zum baskischen Menhir
Die minimalistischen, monumentalen Formen erinnern stark an archaische, prähistorische Megalithen oder moderne Menhire. Anda greift hier die Raumtheorien des berühmten baskischen Bildhauers Jorge Oteiza auf, der sich intensiv mit der Leere und sakralen, historischen Monumenten im Baskenland auseinandersetzte.

Umfangreiche Bauarbeiten an der Uferbefestigung

Die Statue im Ondarretako Lorategiak (Ondarreta-Park) ist Königin María Cristina de Habsburgo-Lorena gewidmet. Das Denkmal besteht aus einer bronzenen Statue, die 1942 von José Bueno-Díaz geschaffen wurde. Die Statue erinnert an die Sommerresidenz der Königin im nahegelegenen Miramar-Palast.

Antzinako Tunela

Das Projekt ItsasArte-MiramArt ist ein Fussgängertunnel, der den Paseo de la Concha mit der Playa de Ondarreta verbindet. Die Wandgemälde im Tunnel erzeugen den visuellen Effekt, unter Wasser im Mar Cantábrico (Kantabrisches Meer) spazieren zu gehen. Das vom Künstler Víctor Goikoetxea gestaltete Projekt verwandelt den Tunnel in eine farbenfrohe, sensorische Unterwasserwelt mit maritimen Wandmalereien und interaktiven Lichtinstallationen.

Playa de La Concha (Kontxa Hondartza)

Blick zum Paseo del Muelle beim Hafen….

…. gleiche Richtung…. mit dem Monte Urgull….

…. und Richtung Altstadt

Federación Guipuzcoana de Piragüismo (Gipuzkoako Piraguismo Federazioa)…. Verwaltung des lokalen Kanuverbandes am Paseo de La Concha

SUP-Kurs am Strand

Kontxako Erlojuak, die Uhren von La Concha, wurden zwischen 1910 und 1916 erbaut und sind ein Werk des Architekten Juan Rafael Alday Lasarte. Von ihm stammen auch die kunstvollen Laternen und die weissen Geländer.

Ein Tío Vivo Belle Époque bezieht sich auf traditionelle, oft historische Karussells aus der Belle Époque (ca. 1871-1914), die sich durch aufwändige, handbemalte Holzfiguren (Pferde, Delfine, etc.) und eine nostalgische Atmosphäre auszeichnen. Das Carrusel im Alderdi Eder ist eine Nachbildung aus dem Jahr 1998 des berühmten Originals aus dem Jahr 1900.

Jetzt sind wir in der Altstadt, der Parte Vieja (Parte Zaharra), genauer gesagt in der Calle Mayor (Kale Nagusia) mit Blick auf die Basílica de Santa María del Coro (Koruko Andre Mariaren basilika)

Eine lustige Geschichte hatten wir einmal zum Thema Altstadt erlebt, als Touristen am Funikular Plaza ausgestiegen sind, weil der Platz im Stadtteil Antiguo liegt. Antiguo ist ein traditionelles Wohnviertel westlich der Bucht La Concha mit Zugang zur Playa de Ondarreta und dem Hausberg Monte Igueldo, hat aber überhaupt nichts mit der Altstadt zu tun.

Die Altstadt von Donostia-San Sebastián heisst Parte Vieja (Parte Zaharra) und liegt am Fusse des zweiten Hausbergs der Stadt, dem Monte Urgull rund um die Plaza de la Constitución (Konstituzio plaza), den Platz der Verfassung. Selbst auf dem offiziellen spanischen Tourismusportal spain.info ist das auf der Karte falsch vermerkt…. keine Ahnung, wie vielen Touristen das schon passiert ist.

@spain.info

Wir verspüren langsam Hunger…. und ganz zufällig sind wir in der Nähe vom Bare-Bare Taberna Jatetxea….

…. Pintxos und Txakoli…. ein Genuss! Und als Dessert einen San Sebastián Cheesecake….

…. der hat’s leider nicht mehr bis auf’s Foto geschafft! 🤣 🤣

Der Boulevardeko Kioskoa (Musikpavillon) an der Alameda del Boulevard (bask. Boulevard Zumardia)

Hier an der Haltestelle Boulevard 19 fahren die Busse ab….

…. aber wir fahren noch nicht, sondern gehen in’s sich rechts anschliessende Centro, das Zentrum, wo die Kaufhäuser und Boutiquen angesiedelt sind…. im Klartext…. Shopping! 🛍️


Mittwoch, 25.3.2026

Vom heutigen Tag gibt’s nur ein einziges Foto, das ist von der Bushaltestelle vor dem Campingplatz….

…. Regen 🌧️, Nebel 🌫️ und Kälte 🥶 !

Wir fahren runter in die Stadt, allerdings dieses Mal gleich bis zur Haltestelle Boulevard 19….

…. und machen da weiter, wo wir gestern aufgehört haben…. mit Shopping! 🛍️

Zum Glück regnet’s nicht den ganzen Tag und wir können wenigstens herumlaufen….

…. dazwischen geht’s mittags wieder in’s Bare-Bare…. und gegen Abend zurück zum Campingplatz.

Morgen geht’s weiter nach Tudela und Zaragoza.

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