38. Tag: València…. Tag 2

Dienstag, 19.10.2021

Heute geht’s mit dem Bus Richtung Hafen. Für den späten Nachmittag haben wir uns einen Tisch im Casa Carmela bestellt, eine der ersten Adressen in València, wenn es um Paella geht.

Wir fahren wie gestern bis zur Ciutat de les Arts i les Ciències und steigen dort in den Bus Richtung Hafen um. Die Fahrt geht durch das Quartier Natzaret (span. Nazaret) bis zur Avinguda de I’Enginyer Manuel Soto im Quartier El Cabanyal-El Canyamelar.

Carrer de Baix de la Mar, ein typischer Strassenzug in Natzaret.

Photo by Joanbanjo, License CC BY-SA 4.0

Das Edifici del Rellotge (Uhrengebäude), früher Sitz der Autoritat Portuària de València (Hafenbehörde). Der elegante Eingang zum Hafen Valèncias und zur Real Marina Juan Carlos I. ist im Stil des Neoklassizismus gehalten. Die Uhr am Turm gibt dem Gebäude seinen Namen.

Tinglado 2….

…. zur Gemeinschaftsfläche umfunktionierte Lagerhalle aus dem frühen 20. Jh. zum Rollschuhlaufen und Tanzen.

La Pamela, Werk des Bildhauers Manolo Valdés, gestiftet von der Hortensia Herrero Stiftung an die Stadt València. Die Aluminiumskulptur, ca. 4’150 kg schwer, ist auf einem hölzernen Sockel installiert.

Das Kunstwerk hat seinen Namen natürlich nicht nach der Geliebten des Künstlers….

…. nein, Pamelas sind Hüte mit sehr breiter Krempe. 😀

EDEM Escuela de Empresarios, eine private Business School

Gigante de sal (der Salzriese), eine Skulptur des Künstlerduos Coderch & Malavia

Das Werk ist im Freien ausgestellt und bietet den Besuchern die Möglichkeit, mit ihm zu interagieren.

In diesem Sinne waren sich sowohl die Künstler als auch La Marina darüber im Klaren, dass sie diese Skulptur auf die Strasse bringen wollen, um eine künstlerische Disziplin, die normalerweise Museumsräumen oder Privatsammlungen vorbehalten ist, der Öffentlichkeit näher zu bringen. «Die Stücke werden auf der Strasse ganz anders wahrgenommen», erklären Coderch & Malavia.

Playa de la Malvarrosa

Cerveseria Fregidura Sant Patrici

Nebeneinander im Carrer d’Isabel de Villena…. die Villa Ilusion….

…. und die Villa Mis Hijos (Meine Kinder)

Es ist jetzt gleich 16 Uhr…. unser Tisch im Casa Carmela ist sicher frei! Das Restaurant ist übrigens 100 Jahre alt…. oder jung! Der Guide Michelin schreibt auf seiner Seite: Ein Klassiker am Strand Malvarrosa. Das gut besuchte Restaurant wartet im regionalen Stil mit modernen Akzenten auf. Es ist für seine Paella- und Reisgerichte berühmt, die auf einem Feuer aus Orangenholz zubereitet werden.

Wir hatten die Empfehlung für dieses Restaurant von einer Freundin, die in València lebt. Einen Platz bekommt man nur auf Voranmeldung für zwei Stunden, danach kommen die nächsten Gäste. Und um 18 Uhr ist Schluss.

Casa Carmela war ursprünglich eine Hütte, die in den 1920er Jahren als Umkleideraum für die gelegentlichen Badegäste am Strand von València diente. Der Urgrossvater des heutigen Geschäftsinhabers, José Belenguer, reiste im Sommer jeden Tag von Horta de Vera, dem Viertel, in dem die Familie lebte, an, um Touristen aus Madrid, die das Mittelmeer besuchten, zu bedienen. Das war im Jahr 1922, und er benannte das Geschäft nach seiner Frau, der Urgrossmutter Carmen.

Die Vorspeise…. Tomate Valenciana…. köstlich!

Das Hauptgericht…. Paella Marisco pelado ‹Senyoret› (Paella mit geschälten Meeresfrüchten)

Wir sitzen etwa zwei Stunden in dem Restaurant und haben so einen professionellen Service noch nie erlebt…. wir sind mehr als zufrieden mit dem Essen und dem Service…. die Paella wird hier regelrecht zelebriert! Die Atmosphäre ist authentisch, wir fühlen uns hier sehr wohl und willkommen!

Als wir etwa um 18 Uhr gehen, sind wir fast die letzten Gäste und im Restaurant ist bereits für den folgenden Tag gedeckt. Fazit unseres Besuchs…. besser geht’s nicht!

Das Denkmal für den Schauspieler Antonio Ferrandis am Strand von El Cabanyal

Antonio Ferrandis (1921 – 2000) war ein spanischer Schauspieler, der vor allem durch seine Rolle als Chanquete in der Serie Verano azul (1981) und durch seine Hauptrolle in dem spanischen Film Volver a empezar (1982), der mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet wurde, bekannt wurde.

Veles e Vents

Ultramodernes, als America’s Cup Building bekanntes Gebäude mit Freizeitangeboten und Hafenblick. Es bildet eine visuelle Brücke zwischen dem Mittelmeer und der Stadt València. Der von David Chipperfield und Fermín Vázquez im schlichten und minimalistischen Stil entworfene Bau ist 25 m hoch und verfügt über eine Fläche von insgesamt 10’500 m2. Er besteht aus horizontalen Plattformen, die den Terrassen Schatten spenden, von denen aus die Besucher den Hafen, die Strände und die Stadt aus einer neuen Perspektive erleben können.

Abendstimmung am Hafen

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