39. Tag: València…. Tag 3

Mittwoch, 20.10.2021

Wir fahren zur Plaza del Ayuntamiento….

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Das Ayuntamiento de València (Rathaus von València)

Photo by Diego Delso, License CC BY-SA 4.0
Photo by Diego Delso, License CC BY-SA 4.0

…. und treffen uns am frühen Nachmittag mit Regulas Freundinnen Mar Ia und Anna. Wir gehen zusammen zum Mercat de Colón, um in der Horchatería Daniel typisch valencianische Spezialitäten, eine Horchata (Erdmandelmilch) zu trinken und Fartóns (längliches valencianisches Hefegebäck) hineinzutauchen und zu essen.

Der Mercat de Colón am Carrer de Jorge Juan

Photo by Santiago Arderíus, License CC BY-SA 4.0

Einst war es ein «normaler» Markt, heute beherbergt er Blumenstände und einige sehr gute Restaurants, und es war schon immer eines der schönsten Gebäude in València. Der Mercat de Colón wurde vom Architekten Francisco Mora Berenguer zu Beginn des 20. Jahrhunderts entworfen und ist damit eines der repräsentativsten Werke des valencianischen Modernismus.

Die Horchatería Daniel

Horchata (Erdmandelmilch) und Fartóns

Danach geht’s noch einmal mit dem Bus zur Ciutat de les Arts i les Ciències…. 2. Teil! 😀

Am Carrer de l’Alcalde Reig, gegenüber dem Palau de Les Arts Reina Sofía steigen wir aus.

Das Museu de les Ciències Príncep Felip

Das Museum ist Teil der Stadt der Künste und Wissenschaften und befindet sich am Ende der Strasse Luis García Berlanga. Sein Direktor ist der spanische Wissenschaftsautor und Fernsehstar Manuel Toharia. Auch dieses Gebäude wurde von Santiago Calatrava entworfen und von einem Gemeinschaftsunternehmen von Fomento de Construcciones y Contratas und Necso gebaut. Es wurde am 13. November 2000 eröffnet. Es hat eine Fläche von über 40’000 m² und ähnelt dem Skelett eines Wals.

Alles im Museum ist anschaulich dargestellt: In den letzten Ausstellungen wurden so unterschiedliche Themen wie Spionageforschung, Klimawandel, der menschliche Körper und Biometrie behandelt.

L’Àgora ist ein multifunktionelles Gebäude. Es wird als Austragungsort verschiedener sportlicher und kultureller Veranstaltungen genutzt. Natürlich, man kann es sich schon denken, wurde auch diese Gebäude vom valencianischen Architekten Santiago Calatrava entworfen und wurde im November 2009 als bisher letztes Gebäude des neuen Stadtteils eröffnet. Das elliptische Gebäude ist in geschlossenem Zustand 70 Meter hoch und auf einer Gesamtfläche von 4’811 m² bietet es je nach Sitzanordnung Platz für maximal 6’075 Besucher.

Auch die weisse Schrägseilbrücke Pont de l’Assut de l’Or stammt von Calatrava. Der Name l’Assut de l’Or ist valencianisch für Damm des Goldes und bezieht sich auf einen Damm, der sich in der Nähe befand. Im Volksmund wird die Brücke als El Jamonero (der Schinkenhalter) oder Pont de l’Arpa (die Harfenbrücke) bezeichnet. Calatrava nannte sie die Serreria-Brücke.

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Die Brücke überquert die Túria-Gärten. Ihr Entwurf ist eine Variante der 1992 von Santiago Calatrava entworfenen freitragenden Schrägseilbrücke in Sevilla. Bei der Serreria-Brücke ist der Pylon nach hinten gebogen und auf Betongegengewichte in der Fahrbahn gestützt. Die ästhetische Wirkung der Serreria-Brücke ergibt sich zum Teil aus dem gebogenen Pylon und den 29 parallel verlaufenden Kabeln, die das Brückendeck tragen und nachts durch eine punktuelle Beleuchtung der Kabel und des Pylons hervorgehoben werden. Das Brückendeck hat zwei Fahrbahnen, jeweils drei Fahrspuren für Autos und eine zusätzliche Spur für eine Strassenbahn, sowie eine Fahrbahn nur für den Fussgänger- und Radfahrerverkehr entlang des mittleren Rückens des Decks durch die Kabelstreben.

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Das war’s aus València…. ab morgen geht’s gemütlich Richtung Heimat!

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