11. Tag: Bilbao…. Guggenheim Museoa und Casco Viejo

Dienstag, 10.5.2022

Etwa 300 m vom Stellplatz entfernt ist eine Bushaltestelle. Der Bilbobus fährt uns hinunter in’s Zentrum von Bilbao. Kaum gebräuchlich ist der Name Bilbo…. obwohl sowohl Bilbo als auch Bilbao baskische Ortsnamen sind, bevorzugt die Euskaltzaindia (Königliche Akademie der Baskischen Sprache) die erste Schreibweise, also Bilbo. Trotzdem hat der Stadtrat von Bilbao beschlossen, Bilbao zu verwenden. Und auf spanisch heisst es auch Bilbao.

Bilbao ist die Hauptstadt der Provinz Bizkaia (span. Vizcaya) und grösste Stadt der Autonomen Gemeinschaft Baskenland in Spanien. Zugleich gehört Bilbao zu den Universitätsstädten in Spanien. Mit etwa 350’000 Einwohnern im Stadtgebiet ist Bilbao eine der zehn grössten Städte Spaniens.

Wir beschränken uns heute auf das Guggenheim Museum und die Altstadt (Casco Viejo).

Der Busfahrer lässt uns in der Egaña Kalea aussteigen, dann können wir gerade durch die Iparraguirre Kalea gehen, da sehen wir das Guggenheim Museum schon am Ende der Strasse.

Wir kommen am Azkuna Zentroa (Kulturzentrum) vorbei, einem von Philippe Starck entworfenem Zentrum mit Fitnesscenter, Kino, Theater sowie Ausstellungen und Vorlesungen.

Der neugestaltete Bizkaia plaza wurde 2008 eingeweiht. Das von Federico Soriano entworfene Edificio Plaza Bizkaia wurde 2006 nach dreijähriger Bauzeit eingeweiht. Darin sind Teile der Kommunalverwaltung und der Regierung von Bizkaia untergebracht.

Vor dem Guggenheim Museum steht Puppy, eine 12.4 m hohe bepflanzte Hundeskulptur von Jeff Koons aus dem Jahr 1997.

Hier kann man eine 360° Virtual Tour auf dem Vorplatz starten!

Puppy von hinten! 😀

Das Guggenheim Museum Bilbao (span. Museo Guggenheim Bilbao, bask. Guggenheim Bilbao Museoa)

Das einem Oval ähnliche Gebäude befindet sich in der Innenstadt Bilbaos am Ufer des Flusses Nervión, welcher in die Ría de Bilbao mündet, unmittelbar neben und unter der Puente La Salve. Architekt ist der kanadisch-US-amerikanische Architekt und Designer Frank O. Gehry. Das Baukonzept wurde 1993 der Solomon R. Guggenheim Foundation vorgestellt. Die Grundsteinlegung erfolgte noch im selben Jahr.

Das Gebäude des Guggenheim Museums wurde 1997 nach vier Jahren Bauzeit fertiggestellt und ist für seinen dekonstruktivistischen Baustil berühmt. Das Guggenheim Museum ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. 2001 erhielt es den Outstanding Structure Award der IABSE. Von dem Museumsbauwerk und seinem Einfluss auf die Stadt abgeleitet ist der Begriff Bilbao-Effekt.

Zunächst stehen wir vor der Kasse in der Schlange, die sich jedoch schnell auflöst.

Die Sonderausstellung MOTION. AUTOS, ART, ARCHITECTURE verspricht interessant zu sein!

Innen im Untergeschoss…. das erste Kunstwerk, das wir uns anschauen…. 😀 😀

Spass beiseite….

…. allein schon das Gebäude selbst ist ein Kunstwerk…. von aussen und von innen!

Photo by Naotake Murayama, License CC BY 2.0
Photo by Phillip Maiwald (Nikopol), License CC BY-SA 3.0

Struttura al neon per la IX Triennale di Milano (Neon-Struktur für die 9. Mailänder Triennale) von Lucio Fontana

Wir haben schon einige Werke von Frank O. Gehry gesehen, z.B.

Vitra Design Museum (1989) in Weil am Rhein

El Peix d’Or (1992) in Barcelona

…. und werden im Verlauf dieser Reise auch noch das….

Hotel Marqués de Riscal (2006) in Elciego

…. sehen…. aber das Guggenheim Museum ist eines seiner Meisterstücke!


Die ständige Ausstellung der Meisterwerke (3. Stock, Galerien 301, 302, 303 & 304)

Maisulanak / Obras Maestras / Masterpieces / Chefs d’Œuvre

Hier sind u. a. Werke von Anselm Kiefer….

…. Andy Warhol mit One Hundred and Fifty Multicolored Marilyns….

…. Eduardo Chillida, von ihm haben wir schon in San Sebastián viel gesehen, mit Lo profundo es el aire (Tief ist die Luft)….

…. Antoni Tàpies mit Ambrosia….

…. Yves Klein mit La grande Anthropométrie bleue [ANT 105] (Die grosse blaue Anthropometrie)….

…. Mark Rothko mit Untitled….

…. und Jenny Holzer mit Installation for Bilbao (1997/2017)….

…. und For Bilbao (2019) ausgestellt.

Photo by © FMGB Guggenheim Bilbao Museoa 2022

Das ist nur eine kleine Auswahl…. auf der Webseite des Museums sieht man alle Exponate selektiert nach Künstlern, nach Werken und nach den wesentlichen Werken, den Essentials.

Blick vom 3. Stock nach unten


Die Ausstellung MOTION. AUTOS, ART, ARCHITECTURE feiert die künstlerische Dimension des Automobils und verbindet sie mit den parallelen Welten von Malerei, Skulptur, Architektur, Fotografie und Film. Kuratiert wird die Ausstellung von Norman Foster.

Hier versammeln sich fast vierzig Automobile – jedes einzelne das Beste seiner Art in Bezug auf Schönheit, Seltenheit, technischen Fortschritt und Zukunftsvision. Sie werden in den Galerien in den Mittelpunkt gestellt und von bedeutenden Kunst- und Architekturwerken umgeben. Viele von ihnen haben noch nie ihr Zuhause in privaten Sammlungen und öffentlichen Einrichtungen verlassen und werden so erstmals einem breiteren Publikum zugänglich gemacht.

Von der Sonderausstellung MOTION. AUTOS, ART, ARCHITECTURE habe ich zwar viele Fotos von wunderschönen Automobilen gemacht, aber das würde den Rahmen dieser Webseite sprengen. Es gibt auf der Webseite des Guggenheim Museums eine tolle Virtual Tour der gesamten Ausstellung.

Ok…. eine Ausnahme mache ich….

…. für den Mercedes-Benz 300 SL Coupé (W 198)….

…. dieser hier ist Baujahr 1955…. mein Jahrgang! 😀


Das imposanteste Kunstwerk im Museum steht im 1. Stock, Galerie 104, Fishgallery genannt. Der Raum ist 142 Meter lang und 27 Meter breit. Das Werk ist von Richard Serra, einem der bekanntesten amerikanischen Bildhauer…. The Matter of Time. 2005 schuf Serra für das Guggenheim Museum eine begehbare Installation aus 7 monumentalen Stahlskulpturen – zu diesem Zeitpunkt mit 20 Millionen € das teuerste und mit gut 1’000 t Gewicht wohl auch das schwerste Auftragswerk, das je für einen Museumsraum entwickelt wurde.

Teil der ortsspezifischen Installation ist zudem die Arbeit Snake (1994-97), 31.70 m lang, 6.80 hoch, die Serra bereits für die Eröffnung des Museums schuf. Sie ist aus 6 konischen Formen zusammengesetzt. Die anderen 7 Arbeiten – ebenfalls aus 5.1 cm dicken Stahlblechen gefertigt, über 4 m hoch – sind begehbare Spiralen und Labyrinthe, die der Besucher erkundet. Das Irritierende an ihnen ist ihre Geometrie, für die es kein Vorbild gibt. Serra hat diese Skulpturen aus kleinen Ausschnitten von gedachten (riesigen) Sphären (Kugeloberflächen) und Torus-Formen (d.h. eine Ring- oder Donut-Form) zusammengesetzt: nichts ist gerade (im Sinne von eben), nirgends ein rechter Winkel. Die Begehung fordert die Wahrnehmung des Erkundenden heraus, man muss Schritt und Balance kontrollieren, während man sich durch sie hindurch bewegt, und man muss sich bewusst orientieren.

Kunst kann Menschen nur beeinflussen, wenn sie die Wahrnehmung verändert. 
Denn durch die Wahrnehmung ändert sich ihr Denken.
[Richard Serra]

Die meisten Skulpturen fordern den Betrachter nicht heraus, durch Gehen und Schauen selbst Gegenstand der Erfahrung zu sein. Das ist hier anders: Hier gibt es keine Trennung zwischen Subjekt und Objekt. Jeder ist Gegenstand seiner eigenen Erfahrung. [Richard Serra]

The Matter of Time ermöglicht es dem Betrachter, die Entwicklung der skulpturalen Formen des Künstlers wahrzunehmen, von der relativen Einfachheit einer Doppelellipse bis zur Komplexität einer Spirale. Die letzten beiden Teile dieser Skulptur bestehen aus Torus- und Kugelsegmenten, die unterschiedliche Auswirkungen auf die Bewegung und Wahrnehmung des Betrachters haben. Sie verwandeln sich auf unerwartete Weise, wenn der Besucher durch sie hindurch- und um sie herumgeht, und schaffen ein unvergessliches, schwindelerregendes Gefühl von Raum in Bewegung. Der gesamte Raum ist Teil des skulpturalen Feldes. Wie bei anderen, aus vielen Teilen zusammengesetzten Skulpturen, hat der Künstler die Werke bewusst so angeordnet, dass sich der Betrachter durch sie und den sie umgebenden Raum bewegt. Die Anordnung der Werke entlang der Galerie schafft Korridore mit unterschiedlichen, stets unerwarteten Proportionen (breit, schmal, lang, gestaucht, hoch, niedrig). Die Installation beinhaltet auch einen zeitlichen Verlauf. Einerseits gibt es die chronologische Zeit, die man braucht, um sie von Anfang bis Ende zu durchschreiten und zu betrachten. Zum anderen gibt es die Zeit, in der der Betrachter die Fragmente der visuellen und physischen Erinnerung erlebt, die kombiniert und neu erlebt werden.

Die NZZ schreibt in einem Beitrag vom 8.6.2005 unter der Überschrift «Einrichtungen für die Ewigkeit»

Und die acht Skulpturen bewirken, was die Kunst in einem von Frank O. Gehry gebauten Haus gewöhnlich nicht vermag: Sie lassen diese Architektur, die sich sonst so gerne als Protagonistin in den Vordergrund schiebt, zur Nebensache werden.

Serra hat keine Kunstwerke geschaffen, die bestimmte Erfahrungen vermitteln. Er hat begehbare Skulpturen entworfen, in denen unsere psychischen und physischen Konditionen, wie auch immer sie im Einzelnen beschaffen sein mögen, destabilisiert, provoziert werden.

Weiter schreibt die NZZ….

Und so stehen sie also da, die acht Plastiken von «The Matter of Time» – ernst und schwer, wie für die Ewigkeit eingerichtet. Ihre Haut wird in den nächsten sieben bis acht Jahren zu Orange oxidieren, dann zu dunklem Rot, um schliesslich eine einheitlich moosgelbe Tönung zu erreichen. Ein schönes Altern. Ob auch das Museum insgesamt auf ähnlich charismatische Weise altern wird? Acht Jahre nach der Eröffnung wirken die metallenen Schuppen der Aussenhaut nicht mehr gar so frisch. Ob die Kunst hier für einmal den Paragone mit der Architektur für sich entscheidet? Auf Prognosen sollte man sich in der Biskaya mit ihren Wetterlaunen wohl besser nicht einlassen: «Che Serra Serra».

Ein Video über den Aufbau der Installation…. leider nur in 480p-Qualität

Nochmal die Sicht vom Balkon über der Halle…. sehr beeindruckend!

In einem Nebenraum sind die Entwürfe von Richard Serra zu sehen…. Höhe ca. 30 cm

Damit haben wir die Besichtigung im Inneren des Guggenheim Museums abgeschlossen, wenn wir auch noch längst nicht alles gesehen haben…. man könnte hier wirklich den ganzen Tag verbringen. Wir essen in der Guggenheim Museum Bar an der Museum plaza ein paar Tapas und trinken etwas…. sehr lecker und nicht übertrieben teuer!


Auch draussen sind noch spektakuläre Kunstwerke zu sehen….

…. Tulips (Tulpen) von Jeff Koons….

…. Tall Tree & The Eye (Grosser Baum & Das Auge) von Anish Kapoor….

…. Maman (Mama) von Louise Bourgeois….

Die fast 9 Meter hohe Maman ist eine der ehrgeizigsten Skulpturen von Bourgeois, die die Spinne zum Thema haben, ein Motiv, das erstmals in den 1940er Jahren in einigen Zeichnungen der Künstlerin auftauchte und in den 1990er Jahren einen zentralen Platz in ihrem Werk einnahm. Als Hommage an ihre Mutter, die Weberin war, sind Bourgeois‹ Spinnen als Embleme der Mutterschaft höchst widersprüchlich: Sie suggerieren sowohl Beschützer als auch Räuber – die Seide einer Spinne wird sowohl zum Bau von Kokons als auch zum Binden von Beutetieren verwendet – und verkörpern sowohl Stärke als auch Zerbrechlichkeit. Diese Doppeldeutigkeit wird in der Mammutspinne Maman deutlich, die bedrohlich auf Beinen schwebt, die wie gotische Bögen aussehen und gleichzeitig als Käfig und Schutz für einen Sack voller Eier dienen, der gefährlich an ihrem Untergestell befestigt ist. Die Spinne erweckt Ehrfurcht und Furcht, doch ihre gewaltige Grösse, die sie auf schlanken Beinen balanciert, vermittelt eine fast ergreifende Verletzlichkeit.

Auch der Brückenpfeiler ist Kunst….

…. Arcos rojos / Arku gorriak (Rote Bögen) von Daniel Buren

Photo by Archaeodontosaurus, License CC BY-SA 4.0

Las Sirgueras von Dora Salazar…. jetzt sind wir ausserhalb des Museumsgeländes

Die Treidlerinnen von Bilbao sind seit dem 1. Mai 2021 mit einer Skulptur an der Uferpromenade in der Nähe des Guggenheim Museums verewigt. Diese Frauen (bask. Zirgariak, span. Sirgueras) zogen die Schiffe vom Ufer aus mit Hilfe eines dicken Schlepptaus von der Flussmündung in Getxo in den 14 Kilometer entfernten Hafen. Die Skulptur besteht aus vier Frauen von 2,5 Metern Höhe, die mit einem dicken Seil miteinander verbunden sind. Sie würdigt den schweren und zermürbenden Arbeitseinsatz dieser Frauen.

Die Künstlerin Dora Salazar war mit der Aufgabe betraut worden, eine Skulptur in Erinnerung an die Treidlerinnen zu errichten. Bereits im Dezember 2016 war ein Fussweg im Bilbao-Stadtteil Olabeaga nach ihnen benannt worden: Muelle Sirgueras (Mole der Treidlerinnen).

Und noch ein architektonisches Kunstwerk!

Die Fussgängerbrücke Zubizuri stellt eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt dar. Ihr Name ist baskisch und bedeutet Weisse Brücke. Sie wurde von 1994 bis 1997 nach einem Entwurf des spanischen Architekten Santiago Calatrava (siehe unsere Besuche der Ciutat de les Arts i les Ciències in València) gebaut. Sie überspannt die (Ría del) Nervión, auch Ría de Bilbao genannt, und verbindet die beiden Stadtteile Campo Volantin und Uribitarte miteinander. 

Bilboko Udaletxea (span. Ayuntamiento de Bilbao, dt. Rathaus von Bilbao)

Vor dem Rathaus auf der Ernesto Erkoreka Plaza steht die imposante Skulptur Variante Ovoide de la Desocupación de la Esfera (Eiförmige Variante der Unbesetztheit der Sphäre) von Jorge Oteiza.

Die Skulptur wurde von Jorge Oteiza als eine Übung der Leere geschaffen, insbesondere als Ergebnis der Entleerung einer Kugel. Ein geometrischer Körper, der sich in der entstehenden Leere neu erschafft und aus Stahl besteht, einem Material, das zusammen mit seinem Standort an die Rümpfe der Boote erinnert, die an der Ría de Bilbao hergestellt wurden und dort fuhren. Die Skulptur ist acht Meter hoch, hat einen Durchmesser von sechs Metern und wiegt 16 Tonnen. Die 1958 entstandene Variante Ovoide ist ein Beispiel für Oteizas Bemühungen um die Wiederherstellung der europäischen geometrischen Ästhetik und ist eines seiner letzten Werke, bevor er 1959 die Bildhauerei aufgab.

Langsam nähern wir uns der Altstadt (Casco Viejo)

Iglesia de los Santos Juanes (bask. Joan Santuen eliza), im 17. Jh. im barocken klassizistischen Stil erbaut.

Catedral de Santiago de Bilbao (bask. Bilboko Done Jakue katedrala, dt. Kathedrale des heiligen Apostels Jakobus)…. die 1819 zur Basilica minor erhobene gotische Kirche geht auf eine Pilgerkirche an der Küstenroute des Jakobswegs zurück. Sie wurde, bis auf die neugotische Portalfassade, von Ende des 14. bis Anfang des 16. Jh. erbaut.

Wir sind wieder bzw. immer noch in der Altstadt. Langsam reicht uns das Herumlaufen….

…. wir gehen in den Mercado de la Ribera (bask. Erribera merkatua, dt. Markthalle am Flussufer). Die Halle wurde 1929 erbaut und ist mit seinen 10’000 m2 die grösste überdachte Markthalle Europas. Im rationalistischen und Art-déco-Stil vom Architekten und Gaudí-Schüler Pedro Ispizua designt, ersetzte das Projekt ein altes Gebäude, in dem Ende der zwanziger Jahre durch schlechte Ventilation eine unerträgliche Hitze herrschte und das keinen Platz für neue Stände hatte.

Die Marktstände sind bereits geschlossen, aber es sind noch 2 oder 3 Tapas-Bars geöffnet, wo wir etwas essen und trinken können. Von der Markthalle aus ist es nicht weit zur Bushaltestelle. Wir fahren zurück zum Stellplatz. Morgen geht’s weiter nach Kantabrien (span. Cantabria).

Unsere heutige Wanderung…. 8.01 km

© Mapbox / Map data © OpenStreetMap

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