13. Tag: In’s Valle Verzasca, Valle Onsernone und Valle Maggia

Donnerstag, 27.8.2020

Der BMW i3 steht bereit, geladen ist er, aber sonst recht verlottert und verdreckt…. kein Vergleich zum letzten i3 in Thusis.

Das haben wir heute vor: eine 3-Täler-Fahrt in’s Valle Verzasca, Valle Onsernone und Valle Maggia.

Map data ©2020 Google

Die Fahrt nach Sonogno verläuft schleppend, es ist viel Verkehr, aber zum Glück wollen nur die Wenigsten bis zum Ende des Tales, die meisten suchen eine Stelle zum Baden, aber dort sind die Parkplätze hoffnungslos überfüllt. Die Überraschung war gross, als wir in Sonogno einen Parkplatz finden, der für Elektroautos gratis ist…. für’s Parken und für’s Strom tanken! Immerhin hat sich während unseres Aufenthalts die Reichweite um 40 km vergrössert.

Sonogno ist die hinterste Ortschaft im Verzascatal und liegt in einer Mulde beim Zusammenfluss der Gebirgsbäche aus dem Redorta- und Vogornessotal. Westlich des Ortes liegt der Monte Zucchero (2735 m ü. M.).

Zwei historische Aufnahmen des Monte Zucchero

ETH-BIB-Mt. Zucchero, Maggiatal. Tödi-LBS H1-020577
Foto Werner Friedli 1957
CC BY-SA 4.0

Links vorn: Corona di Redorta, knapp darüber: Vogelberg. Hinten von links: Pizzo di Cassimoi, Güferhorn und Rheinwaldhorn. Rechts vorn: Monte Zucchero

ETH-BIB-Blick ENE über die Tessiner Berge zum Rheinwaldhorn-LBS H1-009208
Foto Werner Friedli 1946 CC BY-SA 4.0

Das Dorfbild ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als schützenswertes Ortsbild von nationaler Bedeutung eingestuft. Das finden wir auch, ein sehenswertes und sympathisches Örtchen!

Zeit für einen kleinen Imbiss! 😀

Werbung für das Verzasca Foto Festival vom 5. – 6. September 2020

Charakteristisches Granitdach aus alten «Piode»

Und noch eine Werbung für das Verzasca Foto Festival

Chiesa di Santa Maria Lauretana

Wir beenden den Aufenthalt in Sonogno und fahren zurück nach Locarno. Weiter geht’s nach Tegna und Intragna, wo Centovalli und Onsernonetal (italienisch Valle Onsernone) zusammentreffen. Wir biegen ab in’s Onsernonetal und fahren bis an’s Ende nach Spruga. Wunderschön dort, wenn auch ziemlich abgelegen. Auf der schmalen Strasse sind wir froh, mit dem wendigen i3 unterwegs zu sein.

Sehr schön ist übrigens der Naturstein, der Onsernone Gneis, der im Onsernonetal gewonnen wird. Das «schönste Grau der Welt» schreibt die Werbung…. das stimmt!

Wir fahren die schmale Strasse wieder zurück nach Tegna und stellen fest, dass wir noch genug Strom haben…. also fahren wir am Campingplatz vorbei das Maggiatal bis hinauf nach Bignasco. Theoretisch könnte man noch weiter bis zur Staumauer des Lago del Sambuco (deutsch See des Holunder) fahren, aber für heute reicht’s uns jetzt.

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